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GP 05/18

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88 DOZER

88 DOZER Nischenlösungen und Allroundtalente für Nebenarbeiten und Serviceaufgaben Der reibungslose Betrieb von Kiesgruben und Steinbrüchen verlangt einen leistungsstarken Gerätepark. Dabei erhalten die Fahrzeuge und Maschinen für die unmittelbare Gewinnung und die rudimentären Transportaufgaben von Schüttgütern vielfältige flankierende Unterstützung. Schließlich sind Montagearbeiten durchzuführen, Schüttgüter müssen in Big Bags verladen, kleinere Aufgaben im Betriebsgelände erledigt werden. Die Rekultivierung sowie Erweiterungen erfordern Verdichtungsarbeiten und Wegebau. Diese vielseitigen Nebenaufgaben brauchen ein mannigfaltiges Angebot an Speziallösungen. Diese entwickeln sich dabei ebenso weiter wie die Technik der Schlüsselgeräte. Die Hersteller sind permanent gefordert, am Puls der Zeit zu bleiben und ihre Produkte auf dem Stand der Technik zu halten. Sind schwere Bagger, schwere Radlader und Muldenkipper in der Regel mehr oder weniger auf ihre Kern-Einsätze beschränkt, müssen die Servicegeräte meistens zudem sehr mobil sein. Geht es um Arbeiten, die nur von Zeit zu Zeit und nicht ständig anstehen, ist die Erledigung in Eigenregie nicht immer die wirtschaftlichste Variante. Oft geht die Kalkulation zum Einsatz von Gradern, Montagekranen oder Walzen zugunsten extern zugekaufter Dienstleistungen oder projektbezogener Anmietungen aus. Gefordert sind speziell bei Anmietungen vor allem Maschinen und Fahrzeuge, die leicht zu transportieren und einfach zu bedienen sind. In der Anwendung müssen auch die Servicegeräte aktuelle Vorschriften – allen voran die ständig steigenden Umweltauflagen – erfüllen sowie dem Diktat eines wirtschaftlichen Betriebes genügen. Hier sind kreative Ansätze und systematische Lösungen, wie die in der Rubrik aufgeführten, gleichsam gefordert. (bwi) ZUGANG SCHAFFEN Wegebau im unwegsamen Gelände MACHT UNWEGSAMES WEGSAM: Der Motorgrader von Case mit Allradantrieb ist besonders robust und kann auch in Steinbrüchen Nützliches leisten. Foto: Case Die Herstellung von Fahrwegen und die Wegbefestigung gehören zu den alltäglichen Arbeiten in Steinbrüchen und Kiesgruben. Hierfür bietet Case den 836C Motorgrader AWD der aktuellsten Generation an. Der Hersteller wirbt mit besonderer Effizienz und robuster Haltbarkeit dank spezieller Konstruktionsmerkmale. Am auffälligsten ist zunächst die Position der Kabine auf dem Hinterrahmen. Der Fahrer arbeitet immer in Fahrtrichtung und hat eine direkte Sicht auf die Schar. Das nach hinten verlagerte Gewicht sorgt zusätzlich für eine bessere Traktion. Eine weitere Besonderheit ist der stufenlos justierbare Schwenksattel, der beidseitig extreme Anstellwinkel der Schar erlaubt. Die Lagerung auf einem gekapselten Rollendrehkranz gewährt einen nahezu wartungsfreien Betrieb, wobei das ErgoPower-Getriebe ruckfreie Gangwechsel ermöglicht. Eine automatische Schaltung entlastet den Fahrer und optimiert gleichzeitig die Maschine, da der Motor immer im optimalen Drehzahlbereich betrieben wird. In Kombination mit dem Drehmomentwandler sorgt diese Funktion dafür, dass der Antrieb nie in einen Zustand gerät, in dem er normalerweise abgewürgt würde. Das automatische No-Spin-Differenzial leitet ohne Verzögerung das Drehmoment von einem durchdrehenden Rad auf ein Rad mit besserer Traktion. Das System benötigt dabei keinerlei Eingriffe von außen. Für die Allrad-Modelle bietet ein Kriechgang zusätzliche Funktionalität, da die Vorwärtsgeschwindigkeit unabhängig von der Drehzahl des Motors gesteuert wird. So kann der Grader effizient für den Einsatz mit Verdichterplatten verwendet werden und zu sätzliche Funktionen beim Wegebau übernehmen. Unabhängig von der Antriebsversion 6x4 oder 6x6, kann der 836C außerdem mit 24"-Reifen ausgerüstet werden: Eine ideale Lösung für Einsätze in schwerem Gelände und bei Anwendungen, bei denen starke Stöße vermieden werden sollen. Die Grader der Serie 800 können ab Werk mit Anschlüssen für die gängigsten Steuersysteme ausgerüstet werden. Das Case-System ist zudem mit verschiedenen Typen von Scharsteuerungen kompatibel. www.casece.com GESTEINS PERSPEKTIVEN 5/2018

SERVICEGERÄTE 89 MONTAGEPROFI Lasten sicher auf Höhe bringen Für den Einsatz in unwegsamem Gelände hat Liebherr seine Mobilkrane um eine zusätzliche Baureihe von radgestützten Geländekranen der 90- und 100-t-Klasse erweitert und ergänzt somit sein Portfolio mit einer Baureihe, die bereits in den 1980ern bis Mitte der 1990er-Jahre im Programm war. Die damaligen Geländekrane hatten 25 bis 80 t Tragkraft. Das toppt die neue Generation der Rough-Terrain-Krane (RT- Krane) deutlich. Außer der Leistungsfähigkeit stand bei der Entwicklung vor allem die Sicherheit durch einfache Bedienbarkeit im Blickfeld. Die Fahrzeuge sind serienmäßig mit Schiebeholmüberwachung ausgerüstet. Der Abstützzustand, auf Reifen oder Stützen, wird automatisch erkannt und in die Kransteuerung übernommen. Auch der Anbau des Ballastes an die Drehbühne und der optionalen Doppelklappspitze inklusive seiner Winkelverstellung werden erfasst und überwacht. Ein Sicherheitsplus bietet auch die serienmäßige variable Abstützbasis Vario Base. Damit kann jede einzelne Kranabstützung beliebig ausgefahren werden. Die Kranarbeit wird über die Lastmomentbegrenzung der Liccon-Steuerung abgesichert, indem die genau in der jeweils aktuellen Situation zulässigen Traglasten aktuell errechnet werden. So lassen sich sowohl beim Rüsten als auch beim Heben von Lasten Fehlbedienungen vermeiden. Durch erhöhte Tragkräfte beim Heben über die Abstützungen kann der Kran Hübe der nächsthöheren Kranklasse durchführen. Ein Sechs-Gang- Lastschaltgetriebe und großvolumige Bereifung 29.5 R25 sorgen für Geländegängigkeit. Allrad- und Hundeganglenkung gewährleisten eine hohe Wendigkeit und Manövrierfähigkeit unter beengten Bedingungen. Die Krankabine wurde gegenüber marktüblichen Kabinen um 220 mm verbreitert und ist für mehr Komfort bei Hüben in große Höhen nach hinten neigbar. Übersichtliche und selbsterklärende Bedieneinheiten sorgen für eine einfache Handhabung des Krans. Für den sicheren Aufstieg sind Leitern und eine Vielzahl von Haltegriffen sowie ein elektrisch ausfahrbares Podest an der Kabine vorhanden. Die 3,87 m hohen und 3,3 m breiten RT-Krane werden mit Tiefladern auf öffentlichen Straßen verfahren. Das Eigengewicht liegt unter 55 t inklusive Ballast, beziehungsweise unter 40 t ohne Ballast und Ausrüstung. Der LRT 1090-4.2 hat einen 47 m langen Teleskopausleger. Sein Teleskopiersystem besteht aus einem zweistufigen Hydraulikzylinder mit Seilausschubmechanik. Wie beim 100-Tonner kann das Ausschieben des Auslegers einfach mit zwei Teleskopierpfaden, stark oder lang, vorgewählt werden. Die Ausschubmechanik beider Krantypen wurde für hohe teleskopierbare Traglasten ausgelegt. Für den Zwei- Haken-Betrieb sind das Hubwerk 2 und die erforderliche Mastnase serienmäßig ins Grundgerät integriert. www.liebherr.com MONTAGEN LEICHTGEMACHT: RT-Geländekrane sind auf hohe Leistung und Sicherheit ausgelegt und arbeiten auch dort, wo sonst kein Kran hinkommt. Foto: Liebherr DIE PRALL-TEC PTKS PRALLMÜHLE FÜR KIES UND SAND DIE PRALL-TEC PTKS PRALLMÜHLE FÜR KIES UND SAND MEHR ZIELKORN MEHR ZIELKORN MEHR PROFIT MEHR PROFIT www.PRALL-TEC.de +49 (0) 5481 40 265/2018 100 GESTEINS PERSPEKTIVEN www.PRALL-TEC.de +49 (0) 5481 40 26 100

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