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GesteinsPerspektiven 05/20

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12 AUS- UND

12 AUS- UND WEITERBILDUNG AUSSCHNITT: In den Grafiken werden jeweils nur die Daten der sogenannten „Wirtschaftsgruppe 081“ – Gewinnung von Natursteinen, Kies, Sand, Ton und Kaolin der Bundesagentur für Arbeit bildhaft dargestellt. Grafiken: gsz JETZT GAS GEBEN! Künftiger Fachkräftebedarf in der Steineund Erdenindustrie Nach den Angaben der Bundesagentur für Arbeit, Berechnungen des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden, bbs, sowie Erhebungen von MIRO wurde per Stand vom 30. September 2019 die strukturelle Verteilung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sowie der Auszubildenden in der mineralischen Roh- und Baustoffindustrie ermittelt. Die Erhebung ist insofern besonders interessant, da es sich bei den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit um eine Vollerhebung handelt, während das Statistische Bundesamt mit Abschneidegrenzen operiert. Die aktuelle Auswertung ergab, dass zum Stichtag insgesamt rund 28.500 Personen sozialversicherungspflichtig im Bereich der Gewinnung und Aufbereitung von Naturstein, Kies, Sand, Ton und Kaolin beschäftigt waren. Rund 14 % davon waren weiblich. Der Anteil der 55- bis unter 65-Jährigen lag mit 30 % merklich höher als bei den in Deutschland sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt (rund 20 %), im Verarbeitenden Gewerbe (rund 22 %) und auch in der gebündelten Branche der Baustoff-, Steine- und-Erdenindustrie (rund 26 %). Die Zahl der Auszubildenden in der Gesteinsindustrie lag bei gut 700 Personen. Daraus resultiert eine Ausbildungsquote von 2,5 %, die spürbar unter den Ausbildungsquoten der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und des Verarbeitenden Gewerbes (beide 4,9 %) sowie der Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie (3,6 %) liegt. Die Daten zeigen, dass in den kommenden Jahren schon rein demografisch bedingt ein erheblicher zusätzlicher Fachkräftebedarf bestehen wird. Was dazu nötig ist, Auszubildende zu gewinnen, zu begeistern und nach ihrem Abschluss im Unternehmen zu halten, erklärt exemplarisch der Fachartikel von Claudia Leißler ab Seite 10. Darüber hinaus steht Interessenten ein erneuerter MIRO- Ausbildungsflyer zur Verfügung, der in Druckqualität in den Downloads unter bv-miro.org abgerufen werden kann. Unternehmen können diese Vorlage unkompliziert für die Öffentlichkeitsarbeit oder auch ganz direkt mit Firmeneindruck für ihre Azubi-Werbung einsetzen. www.bv-miro.org GESTEINS Perspektiven 5 | 2020

AUS- UND WEITERBILDUNG 13 NIX NULL BOCK, SONDERN VOLL BOCK: Der ISTE startet im Sinne aller Mitglieder der unter dem Dach subsumierten Teilbranchen eine Azubi-Werbeaktion. Fotos: ISTE AZUBI-AKTION Das Rad neu erfinden … will der Arbeitskreis Personal im ISTE nicht! Aber er will es verbessern. Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen ist die Gewinnung guter Fachkräfte. Der Arbeitskreis ist sich sicher: Der nachhaltigste Ansatz dafür ist und bleibt die Ausbildung im eigenen Unternehmen oder zumindest in der Branche. Die Corona-Situation wird daran nichts ändern. Mit einer neuen Ausbildungskampagne will der Verband seine Mitglieder zukünftig noch besser darin unterstützen, Auszubildende für die Steine- und Erdenindustrie zu gewinnen. Dazu hat er mit seinem Arbeitskreis Personal und Bernd Schuler als Design-Partner ein neues Marketingkonzept erarbeitet, das auf Karten zu verschiedenen Ausbildungsberufen und allgemeinen Themen (Praktika, Ausbildungsvergütung, Umweltthemen), einen Messestand und eine neu gestaltete Internetseite setzt. „Wir wollen vor allem auch kleineren Unternehmen die Möglichkeit geben, sich attraktiv am Ausbildungsmarkt zu präsentieren und ein besonderes Augenmerk auf die Steine- und Erdenbranche lenken“, erläutert Martina Grühbaum vom ISTE den Ansatz der Kampagne. Auch die größeren Mitgliedsunternehmen unterstützen das Vorhaben sehr engagiert, berichtet sie weiter, denn in der Öffentlichkeit wird die Branche nach wie vor als Nische wahrgenommen. Die Mitgliedsunternehmen hätten daher erkannt, dass es wichtig ist, sich als Ausbildungs- Branche gemeinsam zu präsentieren: im Internet, bei öffentlichen Veranstaltungen oder auch gegenüber den Berufsberatern der Arbeitsagentur. Einen großen Vorteil der Kampagne sieht der AK Personal deshalb darin, dass sich alle Branchenzweige, von Asphalt bis Zement, in einem einheitlichen Auftritt bemerkbar machen. Dies zeigt die Vielfalt, Bedeutung und Größe der Branche. Es entspricht außerdem der Struktur vieler Mitgliedsunternehmen, die oft übergreifend in zahlreichen Branchenzweigen tätig sind. So wird die Ausbildung in der Steine- und Erdenindustrie für Jugendliche attraktiver und davon profitieren am Ende alle Unternehmen der Branche, ganz gleich wie groß und in welcher Fachrichtung sie tätig sind. Die Kampagne ist noch in der Entwicklung. Erste Entwürfe dürfen inzwischen aber gezeigt werden. Die Internetseite und alle anderen Werbemittel sollen nach der Sommerpause an den Start gehen. ABRASION RESISTANT SOLUTIONS Mit unserem modernen Maschinenpark und kompetenten Serviceleistungen realisieren wir Ihre Produkt anforderungen von Halbzeugen bis hin zu fertigen Baugruppen. Selbstverständlich liefern wir Ihnen auch handelsübliche und kundenspezifische Blechformate und Rohrabmessungen aus unserem Produktprogramm. Neu im Programm: Abramax ® 420 Cr / Abramax ® 520 Cr / Hardox ® Hi Ace / HiTuf / HiTemp Hardox ® Verschleißblech 400 / 450 / 500 / 500 Tuf / 550 / 600 Sicherheitsstahl Armox ® 370T-600T / Toolox ® / Hardox ® Rundstahl Manganhartstahl, CR 4800 / CR 8000 Hochverschleißfeste Rohre : ABRATUBE 400 / 600 Duroxite, DURETAL Verbundpanzerbleche, Keramik, Basalt A. Ronsdorfer Str. 24 — 40233 Düsseldorf T. +49 211 99550-0 — F. +49 211 99550-200 Zertifiziertes Qualitätsmanagmentsystem nach DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierter Schweißfachbetrieb nach DIN EN ISO 3834-3 WWW.ABRASERVICE.COM/DEUTSCHLAND www.iste.de 5 | 2020 GESTEINS Perspektiven

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