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GesteinsPerspektiven 02/20

EVOLUTION AUSSEN

EVOLUTION AUSSEN REVOLUTION INNEN DIE NEUE SANDVIK 800i-KEGELBRECHERSERIE Diese acht Brecher maximieren die Betriebszeit und bieten Ihnen die bestmögliche Lösung für jede Bergbau- oder Zuschlagstoffanwendung. Sie sind rund um die Uhr mit dem My Sandvik-Portal verbunden und standardmäßig mit dem Automationsund Konnektivitätssystem (ACS) der neuen Generation ausgestattet, was die Produktivität erhöht und Ihnen hilft, die Leistung vorherzusagen. Mit unserem Sandvik Reborn Konzept und den Instandhaltungskits war es noch nie so einfach, Upgrades durchzuführen und Brecher kosteneffizient zu betreiben. Erleben Sie die Brecher-Revolution. ROCKTECHNOLOGY.SANDVIK/800i

LE ITARTIKEL 3 Übersichtskarte: BGR Ein großes Rad, das niemand drehen will? Geht es um Gefahren für die Umwelt durch das menschliche Sein auf dieser Erde, scheinen Mittel und Bedarf an Studien und Forschungsarbeiten unerschöpflich. Minimal dagegen ist der staatlich unterstützte Forschungseifer zur zeitgemäßen Ergründung unserer heimischen Rohstoffsituation. 55 Blätter zählt die geologische Übersichtskarte der Bundesrepublik im Maßstab 1:200.000 – entstanden zwischen 1973 und 2003 und zu haben bei der BGR. Sie sind ein Spiegel des 20. Jahrhunderts, wo die Rohstoffsicherung als solche und die tatsächliche Nutzung noch irgendwie im Miteinander funktionierten. Geologen wissen, dass geogene (gewinnbare) Rohstoffe nur erkennbar und als Planungsgröße sinnvoll werden, wenn sie auf geologischen Karten im Maßstab 1:25.000 ausgewiesen sind. Einige geologische Dienste setzen sich landesspezifisch dafür ein, kommen aber personell ausgedünnt nur schleppend voran. Das heißt, wir wandeln nicht komplett, aber mehrheitlich im Ungewissen. Über das geplante Geologiedatengesetz abgreifbare Zusatzinformationen aus Erkundungen von Unternehmen werden die Lage nicht ändern. Wie soll auf dieser Basis vorausschauende Rohstoffsicherung funktionieren? Dabei wäre es so einfach: Eine aktuelle integrierte geologische Landesaufnahme würde bodenkundliche und geologische Feldkartierungen mit geophysikalischen Ergebnissen, Bohrprofilauswertungen etc. und nicht zuletzt mit Daten satellitenbasierter Methoden verknüpfen. Aus dieser Synthese von Archiv- und neuen Daten wären digitale geologische 3D- Karten im Messtischblattformat generierbar. Damit erhielte die geologische Raumordnung einen wichtigen Stützpfeiler zur Gleichstellung der Geologie mit anderen Fachplanungen. Der Rohstoffsicherung innerhalb der Raumordnung wäre sehr gedient. Wer darin ein lohnendes Thema für die BGR oder auch das Geoforschungszentrum sieht, muss feststellen: Beide Institutionen haben sich – von ein paar Rosinen abgesehen – weit vom Interesse an heimischen mineralischen Rohstoffen entfernt. Ist es opportun zu fragen, ob wir sie dann überhaupt, bzw. in dieser Größe, weiter finanzieren sollten? Ihre Gabriela Schulz Chefredakteurin GP 2 | 2020 GESTEINS Perspektiven

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