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asphalt 04/25

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Die Fachzeitschrift asphalt vertritt als offizielles Organ des Deutschen Asphaltver-bandes (DAV) e.V. sowie des Deutschen Asphaltinstitutes (DAI) e.V. die Interessen der Asphalt produzierenden und verarbeitenden Industrie. Thematische Schwerpunk-te sind Fachartikel, Berichte und Reportagen aus den Bereichen Wirtschaft und Poli-tik mit Auswirkungen auf die Asphaltbranche sowie Entwicklungen und Tendenzen in der Verkehrspolitik, Neue Einbauverfahren, Neuerungen in der Maschinentechnik, Wiederverwendung, Lärmreduzierung, interessante Bauvorhaben, neue Regelwerke für die Asphaltbranche, aus dem Asphaltmischwerk, Neues aus dem Prüflabor und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

46 Technik 01 02 Kurze

46 Technik 01 02 Kurze Bauzeit Verlängerte Lebensdauer von Straßen Nachhaltigkeit im Straßenbau geht immer einher mit einer möglichst langen Nutzung der vorhandenen Straßen. Oft sind schadhafte Fugen die Ursache von teuren Folgeschäden. Um diese zu vermeiden, verwendet die HSK Fugen- und Betonsanierung als anerkannter Fachbetrieb für die Verfüllung ausschließlich zertifizierte Fugenmassen. Mit der Wahl der geeigneten Materialien und dem Know-how unterstützt HSK die Kommunen dabei, die Gebrauchseigenschaften ihrer Verkehrsflächen über lange Zeit zu erhalten. Beim Neubau und der Sanierung von Straßen, aber auch im Rahmen von Infrastrukturmaßnahmen wie dem Ausbau des Glasfasernetzes entstehen Übergänge zwischen verschiedenen Baustoffen. Um die Längenänderungen der unterschiedlichen Baustoffe, vor allem aufgrund von Temperaturschwankungen, zu kompensieren, sind Fugen unerlässlich. „Handwerklich gut hergestellte Fugen können die Nutzungsdauer einer Straße um ein Vielfaches verlängern. Entstehen allerdings Risse in den Fugen oder wird sogar gänzlich auf deren Ausbildung verzichtet, dringt über kurz oder lang Feuchtigkeit in den Straßenkörper ein. Das führt unweigerlich zu Schäden und verkürzt die Nutzungsdauer“, sagt Tobias Blatt, Geschäftsführer der HSK Fugen- und Betonsanierung. Zertifizierte Produkte statt Risse Um Risse in den Fugen zu vermeiden, arbeitet das Team von HSK beim Verfüllen der Fugenkammern ausschließlich mit zertifizierten Produkten. „Außerdem achten wir als Fachfirma darauf, dass der Haftgrund und die bituminöse Heißvergussmasse aufeinander abgestimmt sind“, benennt Blatt einen großen Vorteil und ergänzt: „Dank ihrer hohen Standfestigkeit können die von uns verwendeten Materialien nahezu unmittelbar nach dem Verfüllen wieder vom Verkehr belastet werden.“ Auf diese Weise trägt HSK dazu bei, dass der Eingriff in den Verkehrsraum auf ein Minimum reduziert wird. Staubfreier Schneidprozess Für das Herstellen der Fugenkammer nutzt HSK ausschließlich Schneidgeräte mit hochleistungsfähigen integrierten Absauganlagen, sodass der Prozess staubfrei ist. „Wir vermeiden wirkungsvoll Verschmutzungen im öffentlichen Raum und der angrenzenden Bebauung. Unsere Kunden wissen das zu schätzen, denn Beschwerden aus der Bevölkerung gehören damit der Vergangenheit an. Nicht zuletzt sinkt so auch die Staubbelastung unserer Mitarbeitenden am Arbeitsplatz“, erläutert Tobias Blatt. Energiesparende Kocher 06 Auch bei der Aufbereitung der Fugenmasse arbeitet HSK nachhaltig, denn die Teams verwenden für die Erwärmung des Bitumens besonders energiesparende Rührwerkskocher. Diese arbeiten sehr effizient mit Wärmerückgewinnung, indem sie die Abluft der Heizanlage zum Aufschmelzen der Vergussmasse nutzen - und das ganz ohne Thermalöl als Heizmedium. Dadurch reduziert sich der Energieaufwand für das Erwärmen erheblich. • 4|2025

Technik 47 03 04 05 Bild 01 Bild 02 Bild 03 Den Fugenschnitt erledigt HSK staubfrei mit Schneidgeräten mit einer leistungsfähigen Absaugung an Bord. Unmittelbar vor dem Aufbringen des Haftgrundes werden die Fugen mit Druckluft freigeblasen, um eine optimale Verklebung zwischen Asphalt und Fugenmasse zu ermöglichen. Der Haftgrund wird zügig aufgebracht. Bild 04 Bild 05 Bild 06 Der eigentliche Verguss der Fuge erfolgt in zwei Schritten. Beim ersten Schritt wird die Fuge etwa zur Hälfte befüllt. Auf diese Weise vermeidet HSK Setzungen in der Fugenmasse. Finales Verfüllen der Fugen. Seit 1988 ist die HSK Fugen- und Betonsanierung GmbH spezialisiert auf die Herstellung und Wartung von Fugen und Trennschnitten in Asphalt und Beton. (Quelle: HSK) Asphalttransport Thermocontainer jetzt mit Heizsystem Oberste Priorität beim Transport von Temperaturabgesenktem Asphalt ist, das Asphaltmischgut auf dem Transportweg, bei längeren Standzeiten und auch bei ungünstigen Witterungsbedingungen auf Verarbeitungstemperatur zu halten. Die Übergabetemperatur an der Mischanlage wird dabei um 160 Grad liegen, mit der Vorgabe, spätestens bei 130 Grad zu verdichten, was die mögliche Vorhaltezeit dramatisch verkürzt. Asphaltcontainer und -mulden von Amtec können ab sofort mit dem neu entwickelten Thermo-Top-Heizsystem ausgerüstet werden. Die Transportcontainer werden damit bereits auf dem Weg zur Mischanlage aufgeheizt. Bei längeren Standzeiten wird über eine Steuereinheit automatisch Wärme nachgeführt. Der Wärmeabfluss aus dem heißen Asphaltmischgut in die Muldenstatik wird damit komplett eliminiert - ein Novum vor allem in Bezug auf die Umstellung zum temperaturabgesenkten Asphalteinbau. Darüber hinaus verdampft das System angesammeltes Kondensat im Isolierraum und trägt damit zu einer wesentlich längeren Funktionalität von isolierten Asphaltmulden bei. Der wichtigste Effekt ist aber, dass das Heißmischgut mit dem Thermo-Top-Heizsystem über einen sehr langen Zeitraum temperaturstabil bleibt. Die Heizanlagen werden bereits für Asphaltcontainer bis fünf Kubikmeter angeboten. (Quelle: Amtec) Als Wärmequelle werden dabei Diesel-Impulsbrenner in verschiedenen Leistungsklassen eingesetzt. Die Systemversorgung beträgt 12 Volt und die Systemleistung 3.000 W bis 5.000 W. Der Dieselverbrauch liegt bei ein bis zwei Litern pro Stunde. Die Anlagen sind nach ECE-R 122 zugelassen und mit EG-Typgenehmigung belegt. Die Heizanlagen produzieren einen Warmluftstrom bis zu 160 Grad, der flächig in Hohlräume oder Heating-Panels an der Innenmulde geführt wird. Das System ist damit eine preisgünstige Alternative zu TÜV-überwachten Gasbrennanlagen. Die Heizanlagen werden bereits für Asphaltcontainer bis fünf Kubikmeter angeboten, in Kürze auch für Asphaltmulden bis 14 Kubikmeter. Der Einbau erfolgt werkseitig, Bestandsmulden können alternativ auch nachgerüstet werden. • 4|2025

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