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asphalt 04/25

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Die Fachzeitschrift asphalt vertritt als offizielles Organ des Deutschen Asphaltver-bandes (DAV) e.V. sowie des Deutschen Asphaltinstitutes (DAI) e.V. die Interessen der Asphalt produzierenden und verarbeitenden Industrie. Thematische Schwerpunk-te sind Fachartikel, Berichte und Reportagen aus den Bereichen Wirtschaft und Poli-tik mit Auswirkungen auf die Asphaltbranche sowie Entwicklungen und Tendenzen in der Verkehrspolitik, Neue Einbauverfahren, Neuerungen in der Maschinentechnik, Wiederverwendung, Lärmreduzierung, interessante Bauvorhaben, neue Regelwerke für die Asphaltbranche, aus dem Asphaltmischwerk, Neues aus dem Prüflabor und Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

34 Prüfverfahren Das

34 Prüfverfahren Das Schichtdickenmessgerät MIT-SCAN-T3 im Einsatz auf der Baustelle. Qualitätssicherung im Asphaltstraßenbau Das Potenzial zerstörungsfreier Messtechnik Bei den heutigen, komplexen Anforderungen an einen langlebigen und kostengünstigen Asphaltstraßenbau mit gleichfalls sehr guten Gebrauchseigenschaften sind elektronische Messverfahren zur Qualitätssicherung nicht mehr wegzudenken. Messgeräte, Sensoren und Softwareapplikationen werden vom asphaltverarbeitenden Betrieb regelmäßig eingesetzt, um den Einbau zu steuern, Daten effektiv zu erfassen sowie Projekte zeitgemäß zu dokumentieren. Von Andrea Ulbricht Elektronische Messverfahren sind die Grundlage, um hochwertige Straßen zu bauen, die nicht nur sicher, griffig und eben sind, sondern auch langlebig, weil durch Nutzung moderner Messgeräte nachgewiesenermaßen richtig eigenüberwacht und ordentlich verdichtet wird. Moderne Werkzeuge im Cockpit der Baumaschine und entsprechende Messtechnik in den Händen des Bauleiters, Poliers und Bedienpersonals unterstützen den Baubetrieb, die Qualität bereits beim Einbau so zu kontrollieren, dass Kosten gesenkt und der Umsatz gesteigert werden kann. Zeitgemäß ausgerüstete und an der Qualität orientierte Unternehmen sind nicht zuletzt auch attraktive Arbeitgeber, denen es im Wettbewerb um Fachkräfte nicht an motivierten, gut ausgebildeten Nachwuchskräften mangeln sollte. Die MIT Mess- und Prüftechnik GmbH (im Folgenden MIT) ist ein in Dresden ansässiges Elektronikunternehmen und versteht sich als Partner der Bauindustrie. Die MIT ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung zerstörungsfreier Messtechnik für den Straßen- und Tiefbau. Exemplarisch werden nachfolgend zwei häufige Anwendungen kurz vorgestellt und illustriert. 4|2025

Prüfverfahren 35 Schematischer Schichtaufbau in Asphalt - vorbereitete Messstellen. Die zerstörungsfreie, elektromagnetische Schichtdickenmessung in Asphalt Das Messprinzip: Bei dem weit verbreiteten Verfahren der zerstörungsfreien, elektromagnetischen Schichtdickenmessung nach dem Puls-Induktionsverfahren handelt es sich um ein von der MIT speziell weiterentwickeltes Wirbelstromverfahren. Die Methode setzt den Einbau eines Reflektors aus Metall unter die zu vermessende Schicht voraus. Das Schichtdickenmessgerät sendet beim Überfahren der Messstelle in kurzer Folge Signale aus (auch bezeichnet als Pulsen), welche vom metallischen Reflektor, dem sogenannten Gegenpol aufgenommen werden. Dabei bauen sich im Reflektor Wirbelströme auf, die wiederum ein Antwortsignal abgeben, das von den in der Grundplatte des Messgerätes verbauten Sensoren aufgenommen wird und die Grundlage für die Berechnung der Schichtdicke bildet. Die Schichtdicke wird dabei immer von der Unterseite des Reflektors bis zur Straßenoberkante berechnet. Das MIT-SCAN-T3 steht für eine sehr hohe Zuverlässigkeit, Wiederholbarkeit und Präzision. Die Messgenauigkeit beträgt ±(1 mm + 0,5 % vom Messwert). Das MIT-SCAN-T3 liefert zerstörungsfrei, schnell und effektiv sehr akkurate Ergebnisse zum Schichteinbau und Schichtaufbau. Es kann bei einer Asphalttemperatur bis zu 110 Grad Celsiuseingesetzt werden, sodass es sich gerade auch für die Eigenüberwachung während des Einbaus, zwischen dem Fertiger und der Walze sehr gut eignet, sobald der Bediener mit entsprechenden Arbeitsschutzschuhen die Asphaltfläche betreten darf. Handling: Das MIT-SCAN-T3 ist ein einfach zu bedienendes Handmessgerät. Es wiegt knapp vier Kilogramm und lässt sich mittels Teleskoprohr stufenlos in der MIT-Ronden sind kompakt, verfahrenssicher und einfach zu verlegen 4|2025

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