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12 Aktuell Innovationstage Von Nachbauten und Neuerungen 01 Die Rio-Prüfmaschine (Quelle: infratest) Am 9. und 10. Oktober fanden zum zweiten Mal die Innovationstage bei der Firma Infratest statt. Insgesamt konnte das Unternehmen in Brackenheim 120 nationale Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz begrüßen. n einer Zeit, in der vieles einfach nachgebaut und „Ikopiert wird, kommt einer solchen Veranstaltung eine große Bedeutung zu. Innovative und fortschrittliche Konzepte sind der Schlüssel, um uns alle gemeinsam als Industrie vorwärts zu bringen“, so äußert sich Geschäftsführer Matthias Martus. Nachbauten sind der Blick nach hinten und ersticken Innovationen im Keim. Bei Infratest sind derzeit 15 Ingenieure damit beschäftigt, Neues zu gestalten und zu entwickeln. „Eine andere Farbe macht eben noch kein neues Produkt“, führt Martus weiter aus. Gerade die Entwicklung im Extraktionsbereich ist gewaltig. Angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse der Kunden, sind in den letzten Jahren eine Reihe von neuen Asphaltanalysatoren entstanden. Vom komplexen modularen System „Pur“ für die Extraktion von modifizierten Asphalten sowie Ausbauasphalt bis hin zum System „Purist“ ist eine ganze Brandbreite an Maschinen entstanden, die für verschiedenste Aufgaben optimal angepasst werden können. Neben den Asphaltanalysatoren war ein weiterer Schwerpunkt die Präsentation des neuen dynamischen Anlagenkonzeptes „Rio“. Dieses zeichnet sich durch einen geringen Platzbedarf, große Bedienerfreundlichkeit bei 7|2019

Aktuell 13 Bild 01 Bild 02 Bild 03 Matthias Martus (r.) erklärt DAV-Geschäftsführer André Täube (l.) das neue Extraktions-Zentrum „Pur“ Mirko Rögner: „Unsere Mission, ist es maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden optimal umzusetzen.“ (v.l.n.r.) Matthias Pamler (technischer Leiter) und Torsten Händler (Geschäftsführer) vor dem neuen hydraulischen Prüfgerät der Firma Geomation. 02 03 „Eine andere Farbe macht eben noch kein neues Produkt.“ hoher Präzision und Performance aus. Seit zehn Jahren baut Infratest dynamische Anlagen. Mit der „Rio“-Anlage ist nun aus dieser Erfahrung heraus ein interessantes Konzept entstanden, welches durch seine Modularität eine Vielzahl heutiger und zukünftiger Performance-Aufgaben erfüllen kann. Ergänzend präsentierten sich die zur Infratest-Gruppe gehörenden Unternehmen Geomation GmbH und Franz Wohl & Partner Prüfmaschinen GmbH. „Besonders innovativ sind wir in dem modularen Einsatz unserer Einzelprodukte“, so Torsten Händler, Geschäftsführer der Geomation. Dies zeigt sich explizit in der Verwendung der Triaxialprüfanlage, welche in einem Baukastenprinzip aufgebaut ist. „Unsere Kernkompetenz liegt in unserer bodenmechanischen Produktpalette“, führt Händler aus. Hier entwickelt und produziert das Unternehmen hochqualitative Laborgeräte, Materialprüfgeräte und Spezialprüfgeräte. Erweiternd ist das neue hydraulische Prüfgerät ein wichtiger Bestandteil für jede Analyse direkt auf der Baustelle. Es ist mobil, kompakt, robust und einfach zu transportieren. Hoch qualifizierte Werkstoffprüfung – hierfür steht Franz Wohl & Partner! Durch ihre Akkreditierung für DAkks-Kalbirierung von Kraft und Länge an Werkstoffprüfmaschinen hebt sich das Unternehmen hervor. „Spitzenreiter sind wir im Bereich individualisierte und spezialisierte Prüfmaschinen aller Werkstoffe“, erklärt Geschäftsführer Mirko Rögner. „Unsere Mission ist es, maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden optimal umzusetzen“, erläutert Rögner weiter. Innovationstage sind eine wichtige Standortbestimmung und Richtungsangabe. Gerade hier besteht im zwanglosen Rahmen die Möglichkeit, sich mit Kunden fachlich auszutauschen. So können hier Anregungen, Ideen, aber auch Kritik aufgegriffen werden, um diese dann umzusetzen bzw. abzustellen. „Die große Anzahl der Teilnehmer zeigt, dass wir von unseren Kunden als Innovationskraft wertgeschätzt werden. Dies ist als Ingenieur die schönste Bestätigung, die man bekommen kann“, freut sich Martus. • Erhebliche Verzögerung des Durchschlagens von Reflexionsrissen Langfristige Kosteneinsparung durch Verringerung des Erhaltungsaufwands und Verlängerung der Nutzungsdauer Professionelle Beratung vor Ort und Systemempfehlung durch geschulte Anwendungsingenieure Umfassendes Produktportfolio für gezielten Einsatz unterschiedlicher Systeme passend zum Schadensbild Tensar International GmbH Brühler Str. 7, 53119 Bonn Tel: +49 (0)228 91392-0 Fax: +49 (0)228 91392-11 info@tensar.de | www.tensar.de ASPHALTBEWEHRUNG AR-GN Glasstex P GlasstexPatch GlasstexGrid 7|2019