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as 05/19

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8 Aktuell Tiefbaulive

8 Aktuell Tiefbaulive Ansehen und vorführen lassen Vom 5. bis 7. September präsentieren mehr als 200 Aussteller auf der Doppelmesse RecyclingAKTIV und TiefbauLIVE in der Messe Karlsruhe ihre neusten Produkte. Die Besonderheit dieser Demomessen sind die vielen Live-Demonstrationen der Maschinen und Geräte – entweder am eigenen Stand oder auf einer der beiden Aktionsflächen im Tiefbaubereich, auf denen es zweimal täglich praxisnahe Vorführungen gibt. Auf dem 80.000 m² großen Freigelände der TiefbauLIVE werden auf der Musterbaustelle Straßen- und Wegebau Mobilbagger, Bodenfräse, Straßenfertiger und Asphaltwalze alle wesentlichen Tätigkeiten ihres Aufgabengebiets zeigen. Im zeitlichen Wechsel erleben Besucher in der gegenüberliegenden Musterbaustelle Kanalbau einen Dumper, Anbauverdichter, Schaufelseparator sowie eine Grabenwalze und andere Spezialwerkzeuge für den Kanalbau in Aktion. In fünf spezifischen Themenrundgängen können sich die Besucher mit bestimmten Marktfeldern intensiv beschäftigen. Rahmenprogramm Daten & Fakten TiefbauLIVE/ RecyclingAKTIV Datum: 5. bis 7. September Ort: Messe Karlsruhe Öffnungszeiten: 5.–6.9. 9.00 – 17.00 Uhr 7.9. 9.00 – 16.00 Uhr Internet: www.tiefbaulive.com Das Rahmenprogramm bietet in diesem Jahr einige Neuerungen: beispielsweise fünf spezifische Themenrundgänge. Fortgeführt werden die Live-Demonstrationen auf den vier Aktionsflächen – Holz & Biomasse, Schrott & Metall und den beiden Musterbaustellen Straßen- und Wegebau sowie Kanalbau. „Wir möchten den Austausch und das Entdecken von Produktneuheiten auf unseren Doppelmessen stärker fördern. Das ist aus unserer Sicht am besten beim Aussteller und an den Maschinen möglich“, erklärt Projektleiterin Claudia Nötzelmann. „Deshalb verzichten wir 2019 auf das Fachforum und bieten stattdessen geführte Rundgänge an, die unsere Besucher direkt zu den für sie relevanten Produkten führen.“ Bei maximal 15 Teilnehmern pro Tour hat jeder die Möglichkeit, sich während des eineinhalbstündigen Rundgangs intensiv zu informieren und Fragen zu stellen. Die teilnehmenden Aussteller bieten spezielle Produkte und passgenaue Lösungen zum Thema des Rundgangs an. „Damit wollen wir unseren Besuchern komprimiert zielgenaue Informationen und Lösungsansätze für ihren Arbeitsalltag bieten“, berichtet Nötzelmann. Die Themen der Rundgänge sind Digitalisierung im Straßenbau, Digitalisierung im Erdbau, Ersatzbaustoff-Verordnung, Garten- und Landschaftsbau sowie Aufbereitungstechnik für Holz und Biomasse. Interessenten können sich im Ticketshop der Website vorab anmelden oder spätestens an der Tageskasse vor Ort ein Ticket für ihren gewünschten Rundgang buchen. Auch zum Thema Straßenbau wird es eine Musterbaustelle geben. (Quelle: Messe Karlsruhe/Jürgen Rösner) Parallel zu den beiden Fachmessen werden sich auf der Konferenzebene des Messegeländes Verbände und Fachgruppen zu Fortbildungsveranstaltungen, Arbeitskreisen und Tagungen treffen. Im Atrium des Messegeländes erwartet die Besucher die Sonderschau Höhenzugangstechnik. Zwölf nationale und internationale Hersteller und Händler wie zum Beispiel Magni, Ruthmann, JLG und Terex Genie präsentieren Arbeitsbühnen, Teleskopstapler, Tieflader und Minikrane. Schäden an Versorgungs- und Telekommunikationsleitungen durch Baumaschinen können unter Umständen Gasexplosionen oder Stromschläge verursachen. Auf der TiefbauLIVE zeigt der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) mit seiner Initiative Balsibau – einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft zur Schadensminimierung im Bau – eine Baggerschaden-Demonstrationsanlage. • 5|2019

Aktuell 9 Asphaltstudium Noch sind begehrte Plätze frei Wie schon die Staffel 2019/2020, wird auch die kommende Staffel (2020/2021) des sogenannten Asphaltstudiums durch den Lehrstuhl für Verkehrswegebau der Ruhr-Universität Bochum organisiert. Das weiterbildende Studium richtet sich an Ingenieure in Bauunternehmungen, Bauverwaltungen, Prüflaboratorien und Ingenieurbüros – und an alle, die ein vertieftes Wissen in der Asphalttechnologie erwerben wollen. Für die kommende Staffel sind noch Plätze frei. Die kommende Staffel (2020/2021) des weiterbildenden Studiums „Asphalttechnik“ wird durch den Lehrstuhl für Verkehrswegebau der Ruhr-Universität Bochum organisiert. (Quelle: DAV/hin) Das weiterbildende Studium Asphalttechnik, so die korrekte Be - zeichnung, ist ein Fernstudium. Zulassungsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschul- oder Fachhochschulstudium des Bauingenieurwesens, ein gleichwertiges Ingenieurstudium oder ein naturwissenschaftliches Studium mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung. Darüber hinaus gibt es Sonderregelungen. Prof. Martin Radenberg von der Ruhr-Universität erläutert: „Die derzeitige Arbeitsmarktsituation hat dazu geführt, dass Bachelorabsolventen teilweise kein Masterstudium mehr anschließen und direkt in das Berufsleben einsteigen. Für diese Ingenieure wäre das weiterbildende Studium eine optimale fachspezifische Ergänzung zu ihrer Bachelorausbildung.“ Aber auch für Masterabsolventen sieht er in dem Asphaltstudium ein sinnvolles Weiterbildungsangebot. Denn diejenigen, die das Straßenwesen bereits im Masterstudium vertieft haben, bekommen eine meist noch tiefer gehende Auffrischung besonderer Fachinhalte. Anmeldeformulare und weitere Informationen stehen auf der Internetseite www.akademie.rub.de/zertifikatskurse/asphalttechnik oder auf www.asphaltstudium.de bereit. Das weiterbildende Studium wurde vom Deutschen Asphaltverband e. V. (Bonn) initiiert und wird vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie sowie dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes mitgetragen. Den Teilnehmern wird umfangreiches Wissen zur Bemessung, Ausschreibung und Herstellung von Asphaltbefestigungen vermittelt, damit sie auf der Baustelle, bei der Prüfung, bei Beratungs- und Schlichtungsfragen den Baustoff Asphalt richtig beurteilen, einsetzen und behandeln können. Die praxisorientierte Ausbildung wird durch vorlesungsbegleitende Lehrbriefe und Praktika unterstützt. Und gibt es einen besonderen Schwerpunkt in Bochum? Radenberg weiß, dass grundsätzlich die Inhalte des weiterbildenden Asphaltstudiums in jedem Jahr und damit auch an den wechselnden Standorten weitgehend identisch sind: „Das ist auch wichtig, um ein mit allen Referenten abgestimmtes vereinheitlichtes Konzept anzubieten“, erläutert er. Allerdings können natürlich im Rahmen des zweiwöchigen Vorlesungszeitraumes besondere Forschungsschwerpunkte des Ausrichters vorgestellt werden. „Aber vielleicht können wir durch unsere neuen und sehr gut ausgestatteten Seminarräume, der großen Vielfalt an Übernachtungsmöglichkeiten der unterschiedlichsten Kategorien in jeweils ausreichender Anzahl und nicht zuletzt durch ein hoch motiviertes Organisationsteam einen kleinen Bochumer Schwerpunkt setzen“, so Radenberg. Das Studium umfasst insgesamt vier Präsenzphasen: Ein zehn Tage dauernder Abschnitt mit Vorlesungen, bis zu fünf Tage Laborpraktikum, drei Tage Seminarvorträge sowie zwei Tage schriftliche und einen Tag mündliche Prüfungen. Daneben müssen rund 120 Stunden für die zu erstellenden Hausarbeiten veranschlagt werden (ausgerichtet an Diplom oder Master im Straßenbau). Dieser Aufwand ist aber natürlich individuell höchst unterschiedlich. Jeder Teilnehmer erhält nach erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat, das auch von je einem Vertreter der begleitenden Bauverbände mit unterzeichnet wird. Um das Studium möglichst wohnortnah anzubieten, ändert sich alle zwei Jahre der Austragungsort. Neben Darmstadt waren bisher die Technischen Universitäten Braunschweig und Dresden sowie die Ruhr-Universität Bochum Veranstalter. • die nutzfahrzeug messe get things moving! nufam.de 26. – 29.09.2019 5|2019 messe karlsruhe