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38 Technik Langendorf

38 Technik Langendorf Premiere auf der Nordbau Seit 55 Jahren in Folge ist Langendorf auf der Nordbau in Neumünster zu Gast. Ebenfalls wie seit der ersten Beteiligung ist das Waltroper Unternehmen im Freigelände West, Stand W115 – Travemünder Straße, zu finden. Zum ersten Mal allerdings stellt Langendorf auf einer Messe ein Fahrzeug aus der Smart-Line-Baureihe aus. Alle Smart-Line-Kippauflieger stammen aus der Großserienfertigung. Damit verbinden sich die Vorteile der Fließbandproduktion mit den Langendorf-typischen individuellen Ausstattungsdetails. Diese können auch bei der industriellen Fertigung beibehalten werden und ermöglichen so weiterhin eine Individualisierung auf die vom Kunden vorgegebenen Einsatzzwecke. Bei den Smart-Line-Halbschalenkippern werden die Mulden aus Hardox HB 450 gefertigt. Die konische Muldenform und die um 20⁰ geneigte Stirnwand sorgen für eine gute Entleerung – auch bei bindigen Ladegütern. Bei 26 m³ Ladevolumen sind diese Sattelkipper bereits ab einem Leergewicht von 5.600 kg verfügbar. Das auf der Nordbau gezeigte Fahrzeug mit SAF-Scheibenbremsen verfügt über 26 m³ Volumen. Das Chassis ist aus hochfestem Feinkornstahl gefertigt und mit einem Achslift ausgestattet. Die Mulde ist mit einem 4 mm starken Boden und 3 mm starken Seitenwänden ausgestattet. Eine pendelnd gelagerte Rückwand und viele weitere Details ergänzen die Ausstattung des Sattelkippers. Trotz der vielen Optionen und der robusten Bauweise für den härtesten Einsatz wiegt das ausgestellte Fahrzeug nur rund 5.900 kg. Smart-Line-Kippauflieger sind in den Ausführungen Stahl-Halbschale, Stahl-Großraummulde, Aluminium-Kastenmulde und Aluminium-Großraummulde im Programm. Ebenfalls präsentiert Langendorf ein Fahrzeug aus der SKS-HS-Baureihe. Das Fahrzeug mit der Stahl-Halbschale vom Typ SKS-HS 24-7,5 ISOXX verfügt über ein Muldenvolumen von 24,3 m³. In der ausgestellten Ausführung wiegt die thermoisolierte Stahl-Halbschale rund 6.200 kg. Die Stahlmulde Die Aluminium-Kastenmulde von Langendorf: hohe Nutzlast, robuste Ausführung und vielfältig einsetzbar. Für den Transport von Asphalt und gleichzeitig für alle schweren Anforderungen gerüstet: die Stahl-Halbschalen von Langendorf aus der ISOXX-Baureihe. (Quelle: Langendorf / Robert Otto) ist gemäß der Asphalt-Verordnung isoliert. Eine 50 mm starke Dämmung zwischen der Innen- und Außenwand sorgt für ausgezeichnete Isolierwerte. Alle Vorbereitungen für den nachträglichen Einbau einer Temperatur-Messanlage sind vorhanden – somit ist eine Nachrüstung jederzeit einfach und problemlos möglich. Die erste Achse ist liftbar, eine elektro-pneumatische Fertigerbremse mit automatischer Anhebung, automatische Absenkung beim Kippvorgang und RSS (Roll Stability Support) ergänzen die Ausstattung des Fahrwerks. Die Wandstärke der Stirnwand, gefertigt aus hochfestem Feinkornstahl, beträgt innen wie außen 4 mm. Trittstufen ermöglichen einen komfortablen Zugang in die Mulde. Die Seitenwände sowie die Rückwand bestehen im Innenbereich aus 4 mm Hardox HB 450, der Boden ist aus 5 mm gefertigt. Das gewichtssparende Aluminium-Außenblech ist durchgängig 1 mm stark, im Bereich der hochbeanspruchten Rückwand 3 mm. Die Heckklappe mit 15° Neigung ist oben pendelnd gelagert und wird über zwei Zugstangen automatisch verriegelt. Die Plane zur Ladungssicherung ist als Rollplane ausgeführt. Eine Niederdruck-Stirnwandpresse gewährleistet den hohen Kippwinkel von über 52°. Unter anderem ein Druckluftmanometer zur Gewichtskontrolle, eine Leiter und Besen- sowie Schaufelhalter am Bedienstand runden die Ausstattung des Fahrzeuges ab. Das dritte auf der Nordbau gezeigte Fahrzeug vom Typ SKA mit Aluminium-Kastenmulde ist speziell für Kunden konstruiert, die haftende oder stark abrasive Güter befördern. Daher ist der komplette Boden mit einem 12 mm starken Verschleißboden von Quicksilver ausgelegt. Quicksilver, ein Kunststoff auf PE-UHMW-Basis, ermöglicht auch unter extremen Bedingungen die rückstandsfreie Entladung von sehr klebrigen oder bindigen Ladegütern. Das ausgestellte Fahrzeug hat in der gezeigten Ausstattung ein Leergewicht von ca. 5.300 kg bei einem Volumen von rund 26 m³. Der Boden, bestehend aus einer abriebfesten Aluminium-Legierung, ist durchgängig 5 mm stark. Die Seitenwände bestehen aus einer Aluminium-Legierung mit einer Wandstärke von 4 mm und sind als Hohlprofile mit den Maßen 200 x 50 mm gefertigt. Damit ergibt sich innen wie außen eine optisch glatte Ansicht. Je nach Kundenanforderung kommen innen Verschleißbleche hinzu, die in der passenden Materialstärke ausgeführt werden. Kontakt: www.langendorf.de 5|2018

Technik 39 Praxis EDV Übersicht behalten, auch wenn es brummt Asphaltproduktion ist ein exaktes Geschäft: Lieferung nicht nur just in time, sondern punktgenau und natürlich die genau vorherbestimmte, perfekte Mischung, die die jeweilige Performance erreicht. Für Improvisation ist da kein Platz. Wie das automatisierte Asphaltmischwerk hier seine Vorteile ausspielen kann, zeigt ein Beispiel aus Wuppertal. Denn vor, während und nach dem Einbau sind Daten enorm wichtig, denn im Kern steht die ganz klare Erkenntnis: Nur wenn Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen, kann dynamisch gesteuert werden. Ein schneller Handschlag aus dem Lkw zum Mitarbeiter an der Waage. Das war es. „Dann bis gleich.“ Und schon rollt die Thermomulde von der Waage und ist auf dem Weg zur Baustelle. Einiges los heute Morgen, beim AM-NRW Asphalt-Mischwerk- NRW. Fräsgut kommt zurück, Rohmaterial wird angeliefert – die Mischanlage läuft auf Hochtouren. Vor allem wenn viel zu tun ist, ist es notwendig, den Überblick zu behalten. Das weiß auch Stephan Genuit, Geschäftsführer bei AM-NRW: „Bei der Planung des Geschäftsbetriebs haben wir uns bereits über die notwendige Automatisierung Gedanken gemacht.“ Mit Beate Volkmann, Geschäftsführerin der Praxis EDV-Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG, hat Genuit die richtige Ansprechpartnerin gefunden: „Uns ging es von Anfang an darum, eine Komplettlösung zu installieren. Vertrieb, Fakturierung – jeder Betriebsablauf sollte miteinander verzahnt werden, sodass alles ineinandergreift.“ Gemeinsam gingen Genuit und Volkmann Schritt für Schritt den Ablauf im Asphaltmischwerk durch und entwickelten eine Lösung, mit der AM-NRW noch heute arbeitet. Denn das Ziel der aktuellen Entwicklungen ist es, einen intelligenten Wertschöpfungskreislauf vom Steinbruch über Asphaltmischwerk zur flächendeckenden Verdichtungskontrolle bis hin zum Recycling zu schaffen. „Ein digitales Netzwerk, in dem Mensch, Asphaltmischwerk, Baumaschine und Logistik weitestgehend automatisiert kommunizieren und aufeinander abgestimmt reagieren, d. h., es geht von der reinen Planung zur flexiblen Steuerung“, ist sich Volkmann sicher. Deshalb saßen bei der Planung für das AM-NRW seinerzeit ebenfalls ein Vertreter der Firma Benninghoven, die die moderne Anlage in Wuppertal konzipierten, mit am Tisch. So wurde die Anbindung der Softwarelösungen an die Steuerung des Asphaltmischwerkes sichergestellt. Als Grundgerüst wurde die Software WDV2017 implementiert. Volkmann erklärt 8079 Smartes Handling mit der S.KI Control App: Mehr Komfort und Sicherheit für Fahrer und Fahrzeug. Hitze.Stabil. Die Sattelkipper S.KI 7.2 LIGHT mit Thermo-Vollisolierung für Stahl-Rundmulde oder für Aluminium-Kastenmulde. Mehr Info: www.cargobull.com Das Werk der AM-NRW Asphalt-Mischwerk-NRW in Wuppertal. (Quelle: DAV/hin) 5|2018

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