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32 Technik

32 Technik Asphaltfräsen Staub weiterhin unterhalb der Grenzwerte [Von Dr. Reinhold Rühl (BG BAU), Dieter Höber (BG BAU), Gerhard Citrich (IG BAU), Jutta Dietz (VESF), Ralph Sieber (BMVI)] Beim Fräsen von Asphalt wird Staub frei gesetzt. Erfolgt das Fräsen in Asphaltflächen, in denen asbesthaltige Mineralien verwendet wurden, kann der Staub auch Asbestfasern enthalten. Darüber hinaus können die Beschäftigten und die Umwelt durch Motorabgase belastet werden. In der Vergangenheit hat man sich bei der Emissionsmessung während der Fräsarbeiten vor allem auf die wenigen Baustellen konzentriert, wo möglicherweise Asbestfasern auftreten. Dabei sind auch die immer vorhandenen Quarzstäube und Dieselmotoremissionen als krebserzeugend eingestuft. Die Staubsituation beim Einsatz von Kleinfräsen wird in einer Expositionsbeschreibung von 2012 beschrieben, beim Einsatz von Großfräsen in der BGI 790-020 von 2008. 2011 wurde die Branchenlösung „Asphaltbeläge staubarm abtragen mit Kaltfräsen“ verabschiedet, auf die auch in der TRGS 517 „Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und da - raus hergestellten Gemischen und Erzeugnissen“ hingewiesen wird. Damals haben sich die Fräsunternehmen im Verband der Europäischen Straßenfräsunternehmungen (VESF) verpflichtet, bis Ende 2014 nur noch Großfräsen mit Absaugung einzusetzen. 2014 wurde der Arbeitsplatzgrenzwert für A-Staub abgesenkt, 2016 ein Beurteilungsmaßstab für den krebserzeugenden Quarzstaub festgelegt. Dies alles war Anlass genug, die aktuelle Staubsituation beim Fräsen von Asphalt zu ermitteln und entsprechend den neuen Grenzwerten zu bewerten. Einführung Die Belastungen durch die oben genannten Stoffe beim Fräsen von Asphaltflächen betreffen nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Umwelt bzw. die Anwohner. So haben die Straßenbaubehörden ein großes Interesse daran, dass beim innerstädtischen Fräsen von Asphaltflächen die Anwohner nicht den aufgeführten krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt werden. 2011 wurde daher vom Verband Europäischer Straßenfräsunternehmen VESF, der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, den Bundesministerien für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung sowie für Arbeit und Soziales, den Arbeitsschutzbehörden der Länder und der BG BAU eine Branchenlösung verabschiedet. Diese gewährleistet, dass die Beschäftigten den genannten Stoffen nur noch in sehr geringem Umfang ausgesetzt sind. Auch die Umwelt wird beim Einsatz von Asphaltfräsen gemäß der Branchenlösung nicht mit den genannten Stoffen belastet. Inzwischen haben sich einige Änderungen bei den Grenzwerten ergeben. Zudem mussten die zum Teil schon mehr als zehn Jahre alten Messdaten nicht zuletzt wegen Mit der Branchenlösung von 2011 verpflichteten sich die Mitgliedsunternehmen des VESF, nur noch Großfräsen mit Absaugung einzusetzen. 5|2018

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