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asphalt 02/20

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36 Technik Infratest

36 Technik Infratest Jetzt wird aus dem „komplexen Schermodul“ eine runde Sache Kurz vor den 20. Deutschen Asphalttagen in Berchtesgaden lüfteten Infratest Prüftechnik GmbH und Netzsch-Gerätebau GmbH ihr Geheimnis: Sie führen die Kooperation für Rheologie in der Asphaltbranche fort! Wir treffen Matthias Martus, Geschäftsführer der Infratest Prüftechnik, und Torsten Remmler, Produktmanager bei Netzsch, um über diese Neuigkeit zu sprechen. asphalt: Meine Herren, was ist eigentlich passiert? Matthias Martus: Wir waren alle überrascht, als uns die Ankündigung der Firma Malvern Panalytical erreichte, dass die Kinexus-Rheometer-Serie Ende November 2019 eingestellt werden sollte. Dies geschah ja ohne wirklich vorherige Ankündigung. Wir als Infratest hatten zusammen mit Herrn Remmler viel Arbeit und Herzblut in das Projekt Kinexus bzw. Bitumen-Typisierungs-Schnell-Verfahren (BTSV) investiert. Gerade Herr Remmler hat durch seine hochprofessionellen Erläuterungen das Thema Rheologie in der Asphaltbranche vielen Kunden eindrucksvoll nähergebracht. Torsten Remmler: Herr Martus übertreibt jetzt natürlich ein wenig meine Rolle, aber auch für uns kam die Mitteilung aus England völlig überraschend. Ich bin seit über 20 Jahren in der Rheologie unterwegs und auch für mich und meine Kollegen bedeutete dies zunächst eine große Unsicherheit. Und was passierte dann? Matthias Martus: Um es kurz zu formulieren: Aus der Kinexus für die Asphalt- und Bitumenbranche wurde ein bayrischer Schwabe – das bedeutet, die familiengeführte Netzsch- Gruppe im bayrischen Selb produziert und vertreibt. Zusätzlich unterstützt hierbei Infratest aus Brackenheim ebenfalls im Vertrieb sowie im Service und in der Kalibrierung. Eine Kombination der kurzen Wege. Torsten Remmler: Die Firma Netzsch arbeitete langjährig mit Malvern Panalytical zusammen, Gemeinsam stark sein: Infratest Prüftechnik GmbH und Netzsch-Gerätebau GmbH (Quelle: Infratest) sodass die Übernahme des Rheologie-Geschäfts von Malvern Panalytical die logische Konsequenz war. Für Netzsch-Gerätebau GmbH ist die Übernahme der Rotations- und Hochdruck-Kapillarrheometerlinien Kinexus und Rosand eine Erweiterung des bestehenden Produktportfolios und eine hervorragende Ergänzung zu den etablierten Thermoanalysegeräten. Worin besteht Ihre Kooperation? Matthias Martus: Das ist im Grunde schnell beschrieben: Die strategische Partnerschaft für die Asphaltbranche mit der Firma Infratest wird fortgesetzt. Dies bedeutet konkret, dass Vertrieb, Service und nun auch die Kalibrierung von der Firma Infratest übernommen werden. Torsten Remmler: Infratest ist gerade wenn es um Service und Kundennähe geht ein hervorragender Partner! Als Person habe ich mich im Kreis der Infratest-Kollegen immer wohlgefühlt. Und wo es positiv „menschelt“, da lässt sich auch eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit etablieren. Wie bündeln Sie Ihre Stärken? Matthias Martus: Unser Vertrieb wird auch zukünftig durch unsere Rheologie-Spezialisten unterstützt. Weiterhin besuchen wir unsere Kunden auch vor Ort, um das Dynamische Scherrheometer (DSR) vorzustellen und intensive Anwenderschulungen durchzuführen. Im nächsten Schritt, der bereits begonnen hat, wird unser Service-Team intensiv geschult, um schnellstmöglich die Arbeit aufzunehmen. Für Netzsch-Gerätebau GmbH ist die Übernahme der Rotations- und Hochdruck-Kapillarrheometerlinien Kinexus und Rosand eine Erweiterung des bestehenden Produktportfolios. (Quelle: Netzsch- Gerätebau) Was aber mindestens genauso wichtig ist: Dieses Messverfahren ist mit all seiner Ausprägung und der Vielzahl an Möglichkeiten noch lange nicht am Ende. Die Nähe der beiden Partner ermöglicht somit eine kundenorientierte und zielgerichtete Weiterentwicklung. Dies gilt natürlich nicht nur für Technik und Mechanik. Insbesondere gilt dies für die Software, die Prozessführung und natürlich die entsprechend notwendige Auswertung. Torsten Remmler: Als Physiker liegt mir dieser Punkt ebenso sehr am Herzen. Ein Prüfverfahren muss leben und sich weiterentwickeln. Die Nähe von Infratest, Netzsch und seinen Kunden ist ein Sprung nach vorne. Ich bin mir sicher, dass wir zukünftig sehr spannende Aufgaben lösen dürfen. Schon heute bauen wir auf einen Ideenpool und ich freue mich auf Anregungen und Diskussionen. Aktuell planen wir ein Webinar zum Thema „Moderne Prüfverfahren am Dynamischen Scherrheometer DSR“, bei dem wir derzeitige Arbeitsanleitungen der FGSV vorstellen. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf unserer Website unter www. netzsch.com/de/events. Vielen Dank für das Gespräch 2|2020

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