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ra 05/15

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Inhalt 1 Leitartikel 3 Thema aktuell: 90 Jahre Kramer: Blick zurück – und vor allem nach vorne 6 Umschlaggeräte 13 Schrott/Metall 20 Kunststoffe 27 Papier/Pappe/Kartonagen 28 Thema aktuell: Mehr als „nur“ ein Doppelgänger 32 Thema aktuell: Keep ist simple Seite 20: Kunststoffe 34 Abbruch/Baustoff-Recycling 42 Thema aktuell: Dynamischer Verbrennungsmarkt Deutschland 44 Sonstige Abfälle 46 Verschleiß/EDV/Zubehör Seite 13: Schrott/Metall Seite 46: Verschleiß/EDV/ Zubehör 54 Verbände/Dienstleistungen 56 Inserentenverzeichnis 57 Veranstaltungen/Impressum recycling aktiv auch als kostenfreie App! Zur Titelanzeige Elektrobagger mit Mobilitätsgarantie: SENNEBOGEN 821 mit integriertem Power Pack Die Vorteile eines Elektrobaggers mit der Flexibilität einer mobilen Maschine verbinden – das bietet der neue SENNEBOGEN 821, der mit integriertem Power Pack bei MEAB in der Abfallbehandlung überzeugt. Auf den ersten Blick wirkt der neue SENNEBOGEN 821, den der Vertriebs- und Servicepartner Swecon Baumaschinen Mitte 2015 an die Märkische Entsorgungsanlagen-Betriebsgesellschaft mbH (MEAB) auslieferte, wie ein gewöhnlicher Umschlagbagger. Weil der neue SENNEBOGEN 821 vorrangig in der Halle zum Einsatz kommt, fiel die Entscheidung schnell auf einen elektrisch betriebenen Umschlagbagger. Mobiler Elektrobagger Elektroantrieb und integriertes Power Pack Sennebogen 821V5.indd 1 30.09.2015 11:02:31 Power Pack immer an Bord: Kabel ausstecken und los geht’s Weil die Maschine im Bedarfsfall aber auch schnell aus der Halle gefahren werden muss oder an anderer Stelle im Betrieb zum Einsatz kommen soll, war ein Konzept gefragt, das die Vorteile des Elektroantriebs mit der notwendigen Mobilität der Maschine vereint. Anstelle des Gegengewichts befindet sich im Heck des Umschlagbaggers ein leistungsfähiges Dieselaggregat. Damit wird der Motor mit Energie versorgt, und alle Arbeitsfunktionen der Maschine können separat auch über das kraftstoffgespeiste Power Pack betrieben werden. www.sennebogen.com 2 recycling aktiv 5/2015

Umschlaggeräte – Thema aktuell 2015 ist für den süddeutschen Baumaschinenhersteller Kramer ein besonderes Jahr, denn vor genau 90 Jahren wurde das Unternehmen gegründet. „Zukunft braucht Herkunft“ – unter diesem Motto wurde im Beisein vieler Gäste nicht nur auf die erfolgreiche Firmengeschichte zurückgeschaut, sondern vielmehr auch ein Blick in die Zukunft gewagt. Und da gibt es einiges an Neuem zu berichten. 90 Jahre Kramer: Blick zurück – und vor allem nach vorne Das Kramer-Werk in Pfullendorf ist eine der modernsten Fertigungsstätten für kompakte Baumaschinen in Europa mit einer Gesamtfläche von über 160.000 m², einer Produktionsund Lagerfläche von 31.000 m² und einer Kapazität von derzeit 6.000 Einheiten. Fotos: hst, Kramer Angefangen hat alles 1925 in Gutmadingen in der Nähe von Tuttlingen. Dort wurde das Unternehmen, das sich in den ersten Jahrzehnten der Firmengeschichte einen Namen als Hersteller von Traktoren gemacht hat, gegründet. Der schnelle Unternehmenserfolg in den 30er-Jahren führte dazu, dass Kramer nach Überlingen am Bodensee umzog. 1959 wurde der erste Radlader vorgestellt. Es folgten zahlreiche Innovationen wie die erste hydraulische Schnellwechseleinrichtung (1963), der erste Schwingungsdämpfer für die Ladeanlage (1965) oder die erste Seitenschwenkschaufel – um nur ein paar Beispiele zu nennen. 1987 gingen die ersten Radlader mit Allradlenkung in Serienproduktion. Maschinen wie der Kramer 312 SL, der damals mit 10.000 Einheiten der meistverkaufte Radlader seiner Zeit war, setzten Maßstäbe und beeinflussten die Branche nachhaltig. 2000 fusionierte Kramer mit dem österreichischen Baumaschinen-Hersteller Neuson zur Neuson Kramer Baumaschinen AG. Sieben Jahre später schloss sich diese wiederum Machte sich als Hersteller von Traktoren einen Namen mit der Wacker Construction Equipment AG zur heutigen Wacker Neuson SE zusammen. Einer der wesentlichen Meilensteine der jüngeren Firmengeschichte ist der Werksneubau in Pfullendorf, in den das Unternehmen 2008 umzog und der die bislang größte Investition in der Firmengeschichte darstellt. 2012 führte Kramer eine eigene Produktlinie für den landwirtschaftlichen Markt ein. Die Maschinen werden im Grünton der alten Kramer- Schlepper lackiert – womit sich der Kreis zu den Anfängen schließt. Heute produziert die mittelständische Kramer- Werke GmbH im badischen Pfullendorf mit etwa 500 Mitarbeitern an einem der modernsten Fertigungsstandorte Europas kompakte Radlader, Teleradlader und Teleskoplader. In den letzten zehn Jahren wurde die Mitarbeiterzahl mehr als verdoppelt. Mit der Kramer-typischen Allradlenkung nimmt das Unternehmen eine führende Marktstellung in Europa ein. Die erfolgreiche 90-jährige Firmengeschichte wurde Mitte September gefeiert. So gab es während des Veranstaltungszeitraums gleich vier Abendveranstaltungen für Belegschaft, Presse, VIPs und Geschäftspartner, den rund 2.000 geladenen Gästen wurde im Festzelt auf dem Firmengelände ein spannender Rückblick auf 90 Jahre Kramer geboten. Für die Mitarbeiter und Kunden der nationalen und internationalen Vertriebspartner wurde zudem ein „Expertentag“ eingerichtet, eine Hausmesse für das Fachpublikum. Neben dem Blick in die Geschichte zurück wurde aber auch die Zukunft nicht vergessen. Dass das Unternehmen die Zeichen der Zeit erkannt hat, beweist allen die Tatsache, dass rund 80 Prozent der Produkte jünger als zwei Jahre sind. Neue Entwicklungen stehen also auch hier im Fokus des Interesses. So wurde auch der neue Teleskoplader Kramer 2706 präsentiert. Er ist der Nachfolger des Kramer 2506, der seit 2010 in Pfullendorf gebaut wird. Als Kompaktmodell, dessen Fahrzeugbreite und Fahrzeughöhe unterhalb der 2-Meter-Grenze liegt, ist der 2706 äußerst interessant für Anwendungen in der Landwirtschaft, Vermietung, Industrie, Recycling, Kommune und im Bauhauptgewerbe. Neu ist der recycling aktiv 5/2015 3

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