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ra 02/19

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SPECIAL: bauma

SPECIAL: bauma 2019 Die Flügel der Cleanfix- Umschaltventilatoren lassen sich um die eigene Achse drehen – über die Querstellung. Foto: Hägele GmbH Cleanfix Intelligente Ventilatoren helfen bei extremen Arbeitsbedingungen Extreme Arbeitsumgebungen mit zum Beispiel viel Staub stellen Lüftungsund Kühlsysteme vor große Herausforderungen. Der Staub setzt sich im Ansaugsieb und in den Kühlrippen fest. Herkömmliche Ventilatoren, die zum Ausblasen lediglich ihre Drehrichtung wechseln, sind nur eine unzureichende Lösung. Der Grund: Der Luftstrom wird mit der falschen Profilseite des Flügelblattes erzeugt. Es fehlt der notwendige Druck für eine gründliche Reinigung, der Kühlbedarf im Reinigungsmodus wird nicht ausreichend gedeckt. Die Überhitzung von Motor, Getriebe und Hydraulik ist nur ein Teil der unangenehmen Folgen, hohe Folgekosten durch entsprechende Schäden sind weitaus schwerwiegender. Abhilfe schaffen die Cleanfix-Umschalt- Ventilatoren. Das patentierte Cleanfix- System bläst verdreckte Kühler und Siebe von Off-High-Way-Maschinen frei und ermöglicht so die automatische Kühlerreinigung und eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 6 Prozent, so eine Untersuchung der FH Nürtingen. Im Gegensatz zu herkömmlichen, hydraulisch reversiblen Ventilatoren mit starren Flügeln liefert der Cleanfix-Umschaltventilator den erhöhten Luftstrom bei der Reinigung dank der exakten Ausrichtung des Flügelprofils und nicht über die Änderung der Rotationsachse. Die Flügel der Cleanfix-Umschaltventilatoren lassen sich um die eigene Achse drehen – über die Querstellung. Eine genial einfache Idee, die aber als einzige garantiert, dass die Flügelprofile stets in der optimalen Position stehen, um den maximalen Luftstrom und Druck für die effiziente Kühlung und gründliche Reinigung zu erzeugen. Die Umschalt- Ventilatoren blasen Ansaugsieb und Kühler automatisch bei maximaler Motorenund Ventilatorendrehzahl frei. Das minimiert den manuellen Reinigungsaufwand. Egal, ob im Radlader oder in Umschlagmaschinen – der Zeitvorteil gegenüber traditionellen Ventilatoren ist nicht zu unterschätzen. Das wirkt sich gleichzeitig in einer besseren Maschinenproduktivität aus. Die in Schorndorf ansässige Hägele GmbH ist der Hersteller des Umschaltventilators. Niederlassungen gibt es in Stratford, Kanada, und in Ankara, Türkei. Weltweit sind rund 80 Mitarbeiter unterwegs. Zu den Branchen gehören die Motoren-Zulieferindustrie und die OEM- Off-High-Way-Maschinenhersteller wie zum Beispiel Bau-, Kommunal-, Land-, Recycling-, Handling- und Forstmaschinen. Bekannte Marken wie zum Beispiel Bomag Fayat Group, Caterpillar, Komatsu, New Holland, JCB oder Case bieten Cleanfix-Umschaltventilatoren direkt ab Werk an, entweder auf Kundenwunsch oder sogar direkt in Serie. www.cleanfix.org bauma: Halle A4, Stand 500 30 recycling aktiv 2/2019

SPECIAL: bauma 2019 Das Konzept des modularen Fahrerarbeitsplatzes stellt die Bedürfnisse des Fahrers in den Mittelpunkt und lässt sich an die Erfordernisse des Einsatzbereichs anpassen. Foto: Continental Continental Digitale Lösungen für die Baustellen der Zukunft Das Technologieunternehmen Continental treibt die Entwicklung digitaler Lösungen für die Bau- und Bergbauindustrie der Zukunft aktiv voran. Im Fokus des Technologieunternehmens stehen Technologien, mit denen Fahrer und Flottenmanager sowie Betreiber messbar ihre Produktivität steigern können. Sensoren, die elementare Komponenten in Maschinen und Fahrzeugen überwachen, bereiten dafür den Boden. Mit Assistenzsystemen und Lösungen zur Umgebungsüberwachung bedient das Unternehmen den Trend zur Vollautomatisierung der Fahrzeuge und Maschinen. Ob EM-Master für Radlader oder Conti CrossTrac für Lkw – Continental sein ihr breites Reifenportfolio für unterschiedliche Anwendungen. Mit einem neuen Beratungskonzept ContiLogger vereint Continental außerdem Reifen, Hardware, Software und Daten zu einem innovativen Serviceansatz. Dazu nutzt das Technologieunternehmen verschiedene Komponenten, um Daten wie Reifendruck, -temperatur sowie Fahrzeug- und topografische Daten in realer Anwendung zu erfassen. Mithilfe der erhobenen Daten, die entweder einmalig durch den Continental Field Engineer ausgewertet oder kontinuierlich vom Anwender digital erfasst werden können, lassen sich Empfehlungen für optimierte Streckenführung, Beladung oder Reifeneinsatz ableiten. So können Nutzer nicht nur erkennen, ob ein Reifen überbeansprucht oder zu wenig ausgelastet ist und die Laufleistung der Reifen erhöhen. Sie können auch Betriebsabläufe so anpassen, dass die Gesamtproduktivität gesteigert wird. Ein neues Luftfedersystem mit integrierter Sensorik liefert permanent Auskunft über den Betriebszustand in Echtzeit. Das Tagesgeschäft der industriellen Anwendungen gewinnt durch die intelligente Luftfeder an Effizienz. Die Luftfeder kann nun präzise und verlässliche Aussagen über ihren Zustand bereitstellen, wie beispielsweise Druck, Temperatur und Höhenlage. Intuitive Bedienbarkeit und völlige Freiheit bei der Anordnung und Programmierung der verschiedenen Anzeigen und Bedienfelder zeichnen den modularen Fahrerarbeitsplatz (mFAP) von Continental aus – ein Fahrerarbeitsplatz, der sich in hohem Maße an die jeweiligen Anforderungen der Baufahrzeuge anpassen kann und so Vorteile für Fahrer und Hersteller gleichermaßen bietet. Der Fahrer bekommt auf den Displays nur die Informationen angezeigt, die er wirklich benötigt – auf Wunsch in seiner Muttersprache. www.contitech.de bauma: Halle C5, Stand 403 3 Fraktionen in einem Arbeitsgang Das Zemmler-Konzept des Siebens www.zemmler.de recycling aktiv 2/2019 31

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