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GP 07/18

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38 AKTUELL

38 AKTUELL DIENSTJUBILÄUM Ein Vierteljahrhundert im Verbands-Einsatz ZUFRIEDENE GRATULANTEN MIT JUBILAR: Franz-Bernd Köster, Raimo Benger, Christian Strunk und Thilo Juchem (v.l.n.r.). Foto: vero Bereits seit einem Vierteljahrhundert ist Raimo Benger als Verbandsfunktionär im besten Sinne für die Bau- und Rohstoffindustrie im Einsatz. Diese berufliche „Silberhochzeit“ wurde am 24. August 2018 im kleinen Kreis im Düsseldorfer Wirtschaftsclub mit einer Feier gewürdigt. Christian Strunk, vero-Präsident, sein Vorgänger Franz- Bernd Köster und Thilo Juchem, vero- Vorstand, würdigten Bengers Dienstjubiläum mit einer Laudatio. Christian Strunk bedankte sich für ein Vierteljahrhundert Umtriebigkeit und Unermüdlichkeit im Einsatz für bessere Bedingungen in der Bau- und Rohstoffindustrie. „Nicht nur ich, sondern auch die Mitgliedsunternehmen wissen diesen Einsatz sehr zu schätzen“, so Strunk. Franz-Bernd Köster sprach von einer „erfolgreichen, ersten Halbzeit“ und betonte, man freue sich auf die nächsten 25 Jahre auf dem Verbands- Spielfeld. Thilo Juchem betonte, man schätze im Vorstand seinen außergewöhnlichen Einsatz. Raimo Benger trat 1993 als Justitiar beim Bundesverband Naturstein-Industrie (heute Bundesverband Mineralische Rohstoffe, MIRO) ein. Hier war er in europäischen Gremien und Bundesgremien, in Gesetzgebungsverfahren sowie in der Beratung von Unternehmen der Baustoffindustrie tätig. 1997 wurde er Geschäftsführer verschiedener Verbände, unter anderem des Wirtschaftsverbandes Baustoffe – Naturstein, des Verbandes der Seekiesindustrie und der Fachverbände Ziegelindustrie Nord und Nordwest. Seit 2011 leitet er als Hauptgeschäftsführer die Geschicke des Verbandes der Bau- und Rohstoffindustrie (vero), eines Wirtschafts- und Arbeitgeberverbandes mit rund 600 Mitgliedsunternehmen und 1000 Betrieben, und hat darüber hinaus die Hauptgeschäftsführung weiterer Verbände der Duisburger Geschäfts stellengemeinschaft übernommen. Den Glückwünschen zum Jubiläum schließen sich die Redaktion GP und MIRO gerne an. www.vero-baustoffe.de BIBENDUM Kultfigur im Wandel der Zeit Auf Tausenden Fahrzeugen bereist er die Welt, präsentiert neue Reifen auf Plakaten und wirbt für exquisite Sterneküche: Eines der bekanntesten Werbemaskottchen der Welt feiert runden Geburtstag: Der Michelin-Mann Bibendum wird 120 Jahre alt. Bereits seit 1898 steht das sympathische Reifenmännchen für die Marke Michelin. Erdacht von den Brüdern und Firmengründern André und Edouard Michelin und schließlich von Werbezeichner Marius Rossillon alias O’Galop entworfen, entwickelte sich das einzigartige Markensymbol über die Jahrzehnte ständig weiter, ohne je seinen unverwechselbaren Charakter zu verlieren. Die Entstehung des Michelin-Mannes aus einem Stapel Reifen liegt auf der Hand. Seine einzigartige Silhouette entstammt der Fantasie der Unternehmensgründer, die ihr späteres Maskottchen in einem Reifenstapel vor einem Messestand quasi „erkannten“. 1898 ziert er das erste Werbeposter mit dem Titel „Nunc est bibendum“, auf dem der Michelin- Mann – als Synonym für den Reifen – Hindernisse wie Glassplitter und Nägel einfach wegschluckt. Schnell entpuppt sich Bibendum als Geniestreich. Auf allen Werbemitteln der Marke taucht er seitdem auf, illustriert technische Informationen – und wird gemocht. Anlässlich seines 120. Geburtstags präsentiert der Reifenhersteller die Geschichte des Michelin-Mannes in einem Clip. Das Video „Michelin Man Story“ steht auf dem Michelin-YouTube-Kanal zur Verfügung. www.michelin.de ZEITBESTÄNDIG: Bibendum feiert bereits seinen 120. Geburtstag. „Abgeguckt“ aus einem Reifenstapel, hat das Michelin-Maskottchen eine erstaunliche Historie … und wirkt doch noch immer jung. Fotos: Michelin GESTEINS PERSPEKTIVEN 7/2018

AKTUELL 39 AUSBILDUNG & JOB Zeugnisübergabe Insgesamt 44 Auszubildende der Baustoffindustrie erhielten im Juni 2018 in der Aula des Erfurt Bildungszentrum Unternehmensverbundes (EBZ) ihre Abschlusszeugnisse. Vorab konnten fünf Schüler, die ihre Ausbildung aufgrund guter Leistungen vorzeitig beendeten, bereits im Februar ihre Zeugnisse entgegennehmen. Die dreijährige praktische Ausbildung für Verfahrensmechaniker der Fachrichtungen Transportbeton, Baustoffe, vorgefertigte Betonerzeugnisse und Asphalttechnik sowie einer Klasse für Aufbereitungsmechaniker in den Fachrichtungen Naturstein sowie Sand und Kies erfolgt in länderübergreifenden Berufsschulklassen. Die Fachtheorie dieser dualen Berufsausbildung wird in der staatlichen berufsbildenden Walter-Gropius-Schule Erfurt vermittelt. Aus dem Bereich der Baustoffindustrie lernen derzeit insgesamt 167 Azubis an der Walter-Gropius-Schule. Davon erhalten 137 Teilnehmer ihre überbetriebliche Ausbildung in der Erfurt Bildungszentrum gGmbH. Hier absolvieren sie 23 fachspezifische Module. „Um die gestiegenen Anforderungen an eine hochwertige Ausbildung zu erfüllen, werden wir weitere Ausbildungscenter modernisieren und in Maschinen sowie Ausstattungen investieren“, informiert Hans-Jürgen Schurack, Ressortleiter Ausbildung Metalltechnik/Schweißen/ Baustoffindustrie. Dafür werden in den nächsten zwei Jahren etwa 750.000 Euro investiert. Da zwischen dem EBZ und dem Unternehmerverband Mineralische Baustoffe (UVMB) eine bereits langjährige Partnerschaft besteht, werden die jeweils Besten der einzelnen Fachrichtungen regelmäßig auch vom Verband ausgezeichnet. In diesem Jahr durften sich Maximilian Kreye (Hartsteinwerke Bayern- Mitteldeutschland, Erfurt), Konstantin Müller (Gebr. Gropengießer, Wulffen), Till Friedrich (Hohenloher Asphalt-Mischwerke, Bretzfeld-Schwabbach), Daniel Antkowiak (Deutsche Asphalt, Leuna) und Konrad Neuling (Cemex, Dresden) über eine Urkunde und eine Geldprämie freuen, die ihnen Johannes Winter überreichte. www.ebz-verbund.de www.uvmb.de FACHNACHWUCHS: 44 Auszubildende der Baustoffindustrie erhielten am 29. Juni 2018 ihre Abschlusszeugnisse. Foto: EBZ S 7/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN

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