Aufrufe
vor 11 Monaten

GP 07/18

  • Text
  • Gesteins
  • Perspektiven
  • Unternehmen
  • Aufbereitung
  • Einsatz
  • Hersteller
  • Rohstoffe
  • Maschinen
  • Baumaschinen
  • Deutschland

12 GICON Großkunde

12 GICON Großkunde operiert mit Spezial-Software zur Betriebstagebuchführung Die Anlagensoftware CoCheck ist seit mehr als 20 Jahren Teil der Erfolgsgeschichte von Gicon. Aus dem Anlagenmanagement vieler Unternehmen ist sie nicht mehr wegzudenken. Seit Anfang 2017 gehören auch die Gesellschaften Eurovia Services, Eurovia Gestein und die Eurovia Industrie als Töchter des Vinci-Konzerns zu den Nutzern. An CoCheck schätzt das Unternehmen besonders die Möglichkeit, die Betriebstagebücher aller deutschlandweit betriebenen Asphaltmischanlagen, Steinbrüche und Kieswerke automatisiert führen und individuell auswerten zu können. Eurovia und Gicon verbindet eine langjährige Geschäftsbeziehung, die sich bisher vor allem auf das Feld der Genehmigungsplanung konzentrierte. Als Betreiber von deutschlandweit über 30 Asphaltmischanlagen war Eurovia vor zwei Jahren auf der Suche nach einem zentralen Softwaresystem, das möglichst umfassend die Belange des Anlagenmanagements – im ersten Schritt die Führung von Betriebstagebüchern inklusive der Thematik Anlagenschnittstellen – beherrscht. „An dieser Stelle kam CoCheck als Branchenführer für die Betriebstagebuchführung ins Spiel. Unsere praxiserprobte und individuell adaptierbare Lösung war für das Unternehmen wirtschaftlicher als eine komplette Eigenentwicklung“, beschreibt Frank Bartsch, Gicon-Geschäftsbereichsleiter Technische Informatik, die Situation. „Zwischen der Auftragserteilung und der Einführung von CoCheck lagen nur zwei Monate. In dieser Zeit konnten alle Anlagen wie gewünscht im System abgebildet, individuelle Eingabemasken und Berichte erstellt und erste Schnittstellen umgesetzt werden. Inzwischen wird das System auch in den Steinbrüchen bzw. Kieswerken von Eurovia eingesetzt. Damit haben wir die Flexibilität unserer Software unter Beweis gestellt, welche darüber hinaus auch auf jeden anderen Werkstyp (bspw. Betonwerke) ausgerichtet werden kann.“ Heute, rund zwei Jahre nach Beginn der Planungen und anderthalb Jahre nach Einführung von CoCheck, arbeiten rund 230 Mitarbeiter in der Eurovia- Geschäftsleitung, der allgemeinen Verwaltung und den Werken mit der Software. Alle Daten der Betriebstagebücher laufen in einem Eurovia-Rechenzentrum zusammen. Neben Daten aus der Fahrzeugverwiegung werden unter anderem Produktionsdaten (Energieverbräuche, Produktionsmengen, Betriebstemperaturen etc.) aus Teltronik-Mischwerkssteuerungen über eine standardisierte Schnittstelle direkt in die zentrale CoCheck-Datenbank geschrieben, so dass ein hoher Automatisierungsgrad erreicht wird, weniger Daten manuell durch die Betriebsleiter eingegeben werden müssen und über die mit dem System ausgelieferten Kennwertberichte ausgewertet werden können. Ein zusätzlich geschlossener Wartungsvertrag enthält unter anderem das Anrecht auf alle aktuellen Softwareupdates und die Klärung technischer Anfragen. Darüber hinaus seien auch sogenannte „Regieleistungen“, wie individuelle Anpassungen oder Unterstützung bei der Programmnutzung, möglich. www.cocheck.de HÖFT Reinigen? Sieben? Spezialtrommeln schaffen beides! SPEZIALPRODUKT mit Spezialkompetenz: Die Trommelsiebe der Torgauer Spezialisten zeigen ihre Stärken beispielsweise in der Wasserbaustein-Aufbereitung. Foto: Höft In den vergangenen Jahren hat die Höft GmbH aus dem sächsischem Torgau verschiedene Projekte in aller Welt realisiert. Anlagen zum Transport und zur Aufbereitung aller Arten von Schüttgütern wurden maßgeschneidert auf die jeweiligen Bedürfnisse des Auftraggebers projektiert und geliefert. Eines der herausragenden Höft-Produkte ist dabei das Trommelsieb für schwere Anwendungen. Das spezielle Modell ist perfekt geeignet zur Klassierung von Wasserbausteinen und ebenso zur effektiven Reinigung von verschmutztem Aufgabematerial. Durch den optionalen Einsatz von hochverschleißfesten Materialien mit sehr guten Standzeiten erweisen sich Höft-Trommelsiebe im Einsatz als sehr robust. Hohe Aufgabevolumina und große Gesteinsdimensionen lassen sich auf diese Weise klassieren und/oder reinigen. In der Praxis hat sich bereits vielfach gezeigt, dass die Trommel auch dort funktioniert, wo andere Lösungen passen müssen. www.hoeftgmbh.de GESTEINS PERSPEKTIVEN 7/2018

13 INDURAD Sicherheit und Automatisierung in rauer Umgebung Hightech-Lösungen, speziell für die harten Anforderungen der Bergbauindustrie entwickelt, sind das Markenzeichen von „Indurad“. Die Kurzform steht für „The Industrial Radar Company“, welche aus einem Forschungsprojekt am Institut für Advanced Mining Technologies AMT der RWTH Aachen hervorgegangen ist. Das F&E-Projekt befasste sich mit der Entwicklung der 2D-Radartechnologie für Bedienerassistenzlösungen in der Bergbauindustrie, da sowohl die Bedienerassistenz im Bergbau fehlte als auch geeignete Sensortechnologien als Ersatz für Laser und Ultraschall. Schritt für Schritt folgten im Zuge der Arbeit neue Sensoren, Business Awards, der Aufbau von internationalen Tochtergesellschaften und Partnerschaften und nicht zuletzt ein stetiges und gesundes Wachstum bei Belegschaftsstärke und Büroflächen in Aachen. Im Jahr 2018 feiert Indurad bereits sein zehnjähriges Bestehen und kann maßgebliche Erfolge in den Bereichen Automatisierung und Bergbausicherheit vorweisen. Die entwickelten Sensoriklösungen sind gleichermaßen komplex wie robust und bewähren sich perfekt als leistungsstarke, kompakte Einheiten für den Bergbau und den Materialfluss. Entwickelt werden schlüsselfertige Lösungen, die sich auf Kollisionsvermeidung, Maschinenpositionierung und Datentransfer konzentrieren. Die Produktpalette reicht von Assistenzsystemen bis hin zu kompletten Automatisierungslösungen. Kernprodukt ist dabei der Dual Range Radar (iDRR), der eine zweidimensionale Umgebungserkennung und Oberflächenprofilierung unter rauen Umgebungsbedingungen wie Nebel, Staub und Rauch ermöglicht. www.indurad.com T +31 (0) 85 1301839 info@dredgepumps.nl www.dredgepumps.nl Saugbagger Pumpen und Zwischenpumpstationen Verschleißteile und Dienstleistungen DREDGEPUMPS JUWE Den speziellen Bedarf des Mittelstandes im Blick Als unabhängiger Versicherungsmakler mit 25-jähriger Erfahrung im Hintergrund, hat sich Juwe schwerpunktmäßig auf die Unterstützung mittelständischer Unternehmen spezialisiert und arbeitet auch aktiv mit verschiedenen Industrieverbänden, darunter Verbänden der Roh- und Baustoffindustrie, zusammen. Speziell für die jeweiligen Bereiche wurden besondere Versicherungsprodukte entwickelt und bei finanzstarken und innovativen Versicherungsgesellschaften platziert. Dazu gehören beispielsweise Bürgschaften über Versicherungsgesellschaften, da diese den Kreditrahmen bei der Hausbank entlasten. Da die Versicherungsgesellschaften zudem ihre Tarifwelt neu geordnet haben, klären die Juwe-Fachleute gerne darüber auf, welcher Nutzen daraus für Firmen resultiert. Das betrifft beispielsweise den Aspekt der Forderungsausfälle aus Warenlieferungen, Werk- oder Dienstleistungen bei Zahlungsverzug oder Zahlungsunfähigkeit des Auftraggebers. Neue Einschlüsse in den Vertragsbedingungen gewähren in solchen Fällen nunmehr eine höhere Sicherheit. Maschinenversicherungen schützen bei unvorhergesehen eintretenden Sachschäden sowie Abhandenkommen durch Diebstahl, Einbruchdiebstahl oder Raub. Auch in diesem Bereich bestehen neue Möglichkeiten bei der Berechnung von und zugleich der Gewährleistung des Unterversicherungsverzichts des Versicherers. Über diese und weitere vorteilhafte Entwicklungen wird am Juwe-Stand durch Geschäftsführer Jochen Weigelt eingehend informiert. www.juwe-gmbh.de 7/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN

Archiv Fachzeitschriften