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GP 07/17

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26 MACH MAL WAS

26 MACH MAL WAS Mitmachprojekt „Schwalben für Sonderbach“ WIE BAUE ICH EIN SCHWALBENNEST? Mit Gips und Hanfhäckseln gelang den Kindern das Vorhaben zugunsten des Projektes „Schwalben für Sonderbach“. Unter dem Titel „Schwalben für Sonderbach“ initiierte Röhrig Granit in Kooperation mit dem Nabu ein Mitmachprojekt für das ganze Dorf. Das Programm startete mit einem Themenabend rund um heimische Schwalben, deren biologische Besonderheiten und Nistgewohnheiten, Verbreitungsgebiete und den Gefährdungsstatus. Schon am Vorabend informierten sich rund 60 Sonderbacher Bürger über ihre Möglichkeiten, den rückgängigen Schwalbenpopulationen Aufwind zu verschaffen. Ihnen wurde außerdem die Möglichkeit geboten, Mehlschwalbennester zu bestellen, die im Nachgang des Projekts dann von der freiwilligen Feuerwehr im Rahmen einer Drehleiterübung aufgehängt wurden. Den Höhepunkt des Projekts bildete allerdings ein zweitägiger Ferien-Workshop für Sonderbacher Kinder und Mitglieder der Nabu-Kindergruppe von 8 bis 12 Jahren. In diesen zwei Tagen lernten die Kinder nicht nur viel, sondern erfassten auch die vorhandenen Schwalbennester in Sonderbach. Später fertigten die jungen Vogelfreunde fleißig Schwalbennester aus einem Gips-Hanfhäcksel- Gemisch an, um die flotten Flieger, denen in unserer aufgeräumten Landschaft vielerorts geeignetes Baumaterial ausgegangen ist, bei der Wohnungssuche zu unterstützen. Später bastelten die Kinder Bilder aus den farbenfrohen Edelsplitten der Firma, natürlich mit Schwalbenmotiven, und gestalteten ein großes Tuch, welches den durch Röhrig Granit aufgestellten Schwalbenturm vor der Einweihung verhüllen sollte. Der Turm fand einen schwalben-optimalen Aufstellungsort auf einem Hof. Die Einweihung nahmen Bürgermeister Rainer Burelbach und Ortsvorsteher Anton Gölz persönlich vor. Seit einigen Wochen stehen in luftiger Höhe nunmehr 30 Mehlschwalbennester für die geflügelten Glücksbringer bereit. Sie wurden von den potenziellen Bewohnern bereits fleißig inspiziert und werden im nächsten Jahr sicherlich bezogen. Zum Abschluss des Projektes gab es ein ordentliches Schwalbenfest für alle Aktiven und sonstige Schwalbenfreunde. Die Kinder erhielten dabei die Möglichkeit, ihre Workshop-Ergebnisse zu präsentieren. www.roehrig-granit.de SCHWALBENHOTEL: Enthüllt wurde die Bleibe für die gefiederten Freunde von Bürgermeister und Ortsvorsteher. Die Anwohner und Unternehmer Marco Röhrig applaudieren. EDELSPLITT im Sondereinsatz: Auch bei der Bildgestaltung mit Röhrig-Material ging es um die Schwalben. Alle Workshop-Ergebnisse wurden beim Schwalbenfest präsentiert. Fotos: Mario Helfert GESTEINS PERSPEKTIVEN 7/2017

MACH MAL WAS 27 FRISCHE INFORMATIONEN ZU ALTEN GESTEINEN Kürzeste Transportwege als Nachhaltigkeitsplus Die bmk-Steinbruchbetriebe gewinnen in Talheim Muschelkalk. Mit aktuellen Informationen dazu versorgt wurde im Frühjahr die wohnungsbaupolitische Sprecherin der Grünen und Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Heilbronn, Susanne Bay, die das Werk auf Einladung des ISTE und der bmk besuchte. Dass die Rohstoffbranche der Industriezweig mit den kürzesten Transportwegen überhaupt ist, war eine der wesentlichen davon. Um Transporte ging es auch weiterhin: 25,4 Mio. t „Boden und Steine“ – so heißt der Abfallschlüssel – müssen in BW jährlich deponiert oder als Verfüllmaterial verwertet werden. Somit sind ortsnahe Verfüllmöglichkeiten besonders sinnvoll. Der Verfüllkörper steht anschließend für Nutzungen der Land- und Forstwirtschaft oder auch dem Naturschutz zur Verfügung. Naturschutz ist zudem im Zuge der Gewinnung auch als „Zwischennutzung“ von Bedeutung. So entstehen oft wertvolle Biotope. Als Trittsteine erfüllen sie wichtige Funktionen für Artenvielfalt. Die Dezentralität des Rohstoffabbaus ist also entsprechend wichtig. Der Steinbruch in Talheim liefert dafür ein gutes Beispiel, denn bis zu den Abnehmern auf Baustellen im Großraum Heilbronn sind es nur wenige Kilometer. Informiert über diese und weitere wichtige Aspekte der Gewinnung und Verarbeitung am Standort wurde die Politikerin von bmk-Geschäftsführer Baptist Schneider, dem technischen Leiter Dr. Peter Antweiler und Verkaufsleiter Franz Balasch. Susanne Bay zeigte sich abschließend beeindruckt von dem mit rund 50 ha größten Natursteinbruch in Baden-Württemberg, der zahlreiche Abnehmer gebrauchsnah mit Gesteinskörnungen versorgt. www.iste.de GRUPPENBILD im Bruch: Franz Balasch, Baptist Schneider, Susanne Bay MdL, Dr. Peter Antweiler und ISTE-HGF Thomas Beißwenger. Foto: ISTE RAUPENMOBILE PRALLBRECHANLAGE MIT SIEBEINHEIT GIPOKOMBI RC 130 FDR NEU MIT INNOVATIVEM BRECHER-DIREKTANTRIEB GIPO AG Industriegebiet See, Zone C, Kohlplatzstrasse 15, CH-6462 Seedorf T +41 41 874 81 10, F +41 41 874 81 01 info@gipo.ch, www.gipo.ch 7/2017 GESTEINS PERSPEKTIVEN

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