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GP 05/18

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26 MACH MAL WAS

26 MACH MAL WAS Unternehmen gründen Verständigungs-Initiative „Kieswirtschaft im Dialog“ „KIWI- Kieswirtschaft im Dialog“ heißt die neue Initiative, zu der sich 20 Kies- und Sandunternehmen am Oberrhein zusammengeschlossen haben. Sie suchen aktiv das Gespräch mit Bürgern, Behörden und Politik. Ihr Anliegen ist es, Informationen zu vermitteln und Verständnis zu wecken für ihre Sparte der Rohstoffindustrie – in der breiten Öffentlichkeit, aber auch bei Verwaltung und Politik. KIWI ist ein Arbeitskreis im Ausschuss „Öffentlichkeitsarbeit“ des Industrieverbandes Steine und Erden (ISTE). Mit Öffentlichkeitsarbeit vor Ort – auf lokaler und auf regionaler Ebene – schließt der Verbund eine Lücke zwischen der landesweiten ISTE-Öffentlichkeitsarbeit und den diskutierten Problemen in Regionen mit individuellen Problemen und Fragestellungen. Bei der Gründungs- und Auftaktveranstaltung in Sasbachwalden am 4. Juni 2018 wählten die Mitgliedsfirmen Thomas Peter (Hermann Peter KG) zum Vorsitzenden. Zu seinen Stellvertretern und Regionalvorsitzenden bestimmten sie Michael Knobel (Knobel Asphalt-Kies-Beton) für die Region Südlicher Oberrhein sowie Landkreis Lörrach und Michael Krieger (Heinrich Krieger KG) für die Region Mittlerer Oberrhein sowie die Landkreise Heidelberg, Rhein-Neckar und den Stadtkreis Mannheim. Jeweils drei Beiräte für die Regionen „KIWI-Nord“ (Daniel Schulz, Thorsten Volkmer, Jochen Sämann); „KIWI-Süd“ (Armin Ossola, Andreas Ruf, Ludger Strohmaier) unterstützen und beraten die KIWI-Führung. Christian Pöppel wurde zudem als Gast-Beirat zugelassen. Thomas Peter umreißt die Idee der Initiative: „Wir, die Unternehmen der Kies-, Beton-, Recycling- und Asphaltwirtschaft, benötigen ein Instrument für eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. Wir wollen und müssen ‚vor Ort‘ wahrge- nommen werden und der Öffentlichkeit, den Medien, aber auch der Politik und den Behörden Gesprächspartner bieten.“ Dazu strebe man einen offenen Dialog mit Bürgern an, wolle Informationen bereitstellen und Wissenstransfer leisten sowie Veranstaltungen sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für Vertreter von Behörden und Politik organisieren. Peter: „Wir müssen gemeinsam Probleme anpacken, die uns in Zukunft enorme Schwierigkeiten bereiten werden, die Frage nach Ausgleichsflächen und Aufforstung.“ Das sei Basisarbeit und gehe auch nicht von heute auf morgen, aber es lohne sich. „Den bewussten, respektvollen und nachhaltigen Umgang mit unseren Bodenschätzen – den müssen wir schon unseren Kindern vermitteln!“ Die Themengebiete, welche KIWI vermitteln soll, sind genauso umfang- wie facettenreich. Die Bedeutung heimischer Rohstoffe gehört dazu mit Informationen zu den geologischen Hintergründen des Oberrheingebiets, zum GESAMT-TEAM VOM OBERRHEIN: Jochen Sämann, Ludger Stroh maier, Christian Pöppel, Michael Knobel, Armin Ossola, Michael Krieger, Daniel Schulz, Thomas Peter, Thorsten Volkmer, Andreas Ruf. Fotos: iste GESTEINS PERSPEKTIVEN 5/2018

MACH MAL WAS 27 Rohstoffbedarf, den Einsatzbe reichen und Produkten, ebenso die wirtschaftliche Bedeutung der Rohstoffbranche, etwa als Arbeitgeber. Besonders wichtig sei es, die Notwendigkeit einer langfristigen Rohstoffsicherung zu vermitteln und über Folgenutzungen wie Rekultivierungen und Renaturierungen zu informieren, sagt Peter. Was will die Initiative erreichen? KIWI will durch konstruktive und positive Presseberichte informieren und auch online Präsenz zeigen auf einer eigenen Website sowie in sozialen Netzwerken wie Facebook. Darüber hinaus soll es spezielle Informationsveranstaltungen wie etwa einen KIWI- Wirtschaftstag geben. Der erste ist für den 12. Oktober 2018 im Europapark in Rust geplant. Mitgliedsunternehmen stehen KIWI- Printmedien wie Flyer, Rollups und Beach flags für ihre Veranstaltungen zur Verfügung. KIWI, so Peter, wolle den Firmen auch Hilfestellung leisten, etwa bei Problemen mit Bürgerinitiativen. Es sei eine Kommunikationsplattform nach außen wie nach innen. „Wir wollen und müssen ‚vor Ort‘ wahrgenommen werden und der Öffentlichkeit, den Medien, aber auch der Politik und den Behörden Gesprächspartner bieten.“ STEUERMÄNNER: Michael Knobel, Thomas Peter und Michael Krieger (v.l.) leiten KIWI sowie drei von insgesamt 20 Unternehmen vom Oberrhein, die sich zu dieser neuen Initiative zusammengefunden haben. A+ t 12.59 PM GAP 40 FB446 116 t/h Loads 53 8.520 1 6.480 15.000 INTELLIGENTE SENSOREN PRÄZISERES BELADEN INTELLIGENTE STANDORTERMITTLUNG Besuchen Sie uns auf dem: Durch die Ansiedlung der Initiative als Arbeitskreis im ISTE will man die langjährige Erfahrung des Verbandes bei der Öffentlichkeitsarbeit nutzen. Dabei wolle man durchaus „Blaupause“ sein für andere Regionen und Fachgruppen. Begonnen habe man am Oberrhein, aber KIWI solle ausgeweitet werden auf alle Gebiete mit Kiesgewinnungsstätten in Baden-Württemberg, so Peter. Langfristig können sich die Initiatoren sogar eine über das Land hinaus reichende Initiative vorstellen. Dem ISTE entstünden durch KIWI keinerlei Kosten – man finanziere sich aus den Beiträgen der einzelnen Mitgliedsunternehmen, betont der KIWI-Chef. Nächste öffentliche Veranstaltung von KIWI wird eine Ü-30-Party sowie ein Tag der offenen Tür bei der Hermann Peter KG in Niederrimsingen am 4. und 5. August 2018 sein. www.iste.de PRÄZISES WIEGEN. IMMER UND JEDERZEIT. Trimble LOADRITE L3180 SmartScale für Radlader Wenn der Kunde wartet und es schnell gehen muss, müssen Sie Ihre Leistung steigern, ohne Abstriche bei der Genauigkeit und Präzision zu machen. Mehr erfahren: trimble.com/L3180 Email: aggregates@trimble.com Tel.: +43 664 217 8153 © 2018, Trimble Inc. All rights reserved. GP (7/18) Transforming the way the world works. 5/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN