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GP 05/18

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18 AKTUELL JUBILÄEN & MEILENSTEINE Drei Anlässe für ein Riesenfest Unter dem Motto: „100 Jahre Wegbereiter“ feierte die Eurovia Ende Mai ihr 100-jähriges Bestehen – Vorgängergesellschaften eingerechnet. Dazu gab es bundesweit sechs Veranstaltungen mit Auftraggebern, Lieferanten, Partnern und Mitarbeitern. Eine davon fand mit rund 250 geladenen Gästen im hauseigenen Steinbruch der Lausitzer Grauwacke GmbH in Oßling statt und damit an einem weiteren Jubiläumsort, da der Betrieb der Lausitzer Grauwacke in diesem Jahr seit 50 Jahren besteht. Gleichzeitig galt es, so etwas wie eine „Geburt“ zu feiern, denn nach zwei Jahren Planungs- und Vorbereitungsarbeit inklusive optimaler Auslegung auf die Einsatzbedingungen bei Fertigung und Montage ging unter Begleitung von hammerharter Rammstein-Musik und einem Tagesfeuerwerk ein 210-t-Miningbagger R9200e von Liebherr offiziell in Betrieb. Robert Finke, Spartenleiter Eurovia Gestein GmbH, erklärte in Bezug auf seinen Verantwortungsbereich: „Wir wissen, woher wir kommen, aber die Zukunft und die damit einhergehende Digitalisierung sowie die zunehmende Bedeutung des Umweltschutzes werden uns vor noch nie dagewesene Herausforderungen stellen. Dennoch haben wir bereits heute eine klare Vorstellung davon, wie die Gewinnung natürlicher Ressourcen in Zukunft effizienter und noch umweltverträglicher aussehen wird.“ Ein Element unter vielen ist der Einsatz des frisch in die Produktion gebrachten Elektro-Großbaggers, der laut derzeitiger Planungen in drei bis vier Jahren seine schwere Gewinnungsarbeit im Steinbruch auch autonom verrichten soll. Ein ausführlicher Bericht zum Ereignis folgt in GP 6/2018. www.eurovia.de GEWALTIGER ANLASS: Beim Feiertermin gab es vor der eindrucksvollen Steinbruchkulisse neben reichlich Informationen für die Gäste auch einen Scheck von Robert Finke für die Oßlinger Kita an den zuständigen Bürgermeister Siegfried Gersdorf und ein Tagesfeuerwerk zur Begrüßung des Großbaggers. Fotos: gsz Seit drei Dekaden ganz vorne dabei Vor über 30 Jahren gründete Hermann Schoch seine eigene Firma, die HS- Schoch GmbH & Co. KG. Erklärtes Ziel war damals, durch fachkundige Regenerationen die Standzeit und Funktion von Löffeln und Schaufeln zu verbessern und deren Arbeitszyklen zu erhöhen. Heute versorgt das Unternehmen als große Gruppe zusammen mit der ZFE GmbH und der bsg GmbH die halbe Republik mit verschleißfesten Anbaugeräten. Insgesamt 14 Außendienstler sind täglich vor Ort im persönlichen Kontakt bei den Anwendern und halten die Augen und Ohren offen nach neuen innovativen praxisorientierten Lösungen. Auch der Servicebereich expandierte entsprechend. An allen Standorten garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen, Messern und hoch verschleißfestem Stahl kurze Reaktionszeiten. Güten von 350 bis 600 HB in Materialstärken von 1 mm bis 120 mm sind ständig vorrätig. Und wenn’s drauf ankommt, auch innerhalb weniger Stunden als Ersatzteil vor Ort beim Kunden. www.hs-schoch.de DREI DEKADEN HS-SCHOCH-GRUPPE – Bereich Baumaschinenzubehör (v.l.n.r.): Thomas Lang (GF bsg), Hermann Schoch und Marcel Schoch (GF HS-Schoch-Gruppe), Carsten-Michael Obrecht (GF ZFE). Foto: HS-Schoch GESTEINS PERSPEKTIVEN 5/2018

AKTUELL 19 Mit noch besseren Ideen die guten toppen Nein, Spaß hat es Geschäftsführer Günter Specht nicht gemacht, seine Fachleute nach Vertragsverhandlungen vor dem Dilemma zu sehen, dass aus dem sicher geglaubten Auftrag nun doch nichts wird – nur wegen der insgesamt hohen Nachfrage und der langen Lieferzeiten angesichts limitierter Fertigungskapazitäten! Ansonsten stehen Wima- Siebmaschinen nämlich überall hoch im Kurs. Mit einer gut gesicherten Nachfragesituation im Rücken, entschloss sich die Führungsriege um Günter Specht deshalb, in eine neue Montage- und Prüfstandhalle zu investieren. Diese Großinvestition des Mittelständlers wurde am 8. Juni 2018 auf dem Gelände der Wilsdruffer Maschinen- und Anlagenbau GmbH eingeweiht, gleichzeitig feierte Wima sein zehnjähriges Bestehen unter neuer Ägide – was quasi eine Rettung nach der vermeintlichen Rettung darstellte. Alles Vergangenheit: Nun darf es auch einmal etwas Großes sein. Rückenwind gibt es von Ferdinand Doppstadt, seit 2014 Wima-Mitgesellschafter, ohne bei aller fruchtbaren Kooperation je auf den Gedanken gekommen zu sein, die Wilsdruffer Einheit zur verlängerten Werkbank zu machen. Mehr dazu und zum Fest in GP 6/2018. www.wima-maschinen.de PARTNERSCHAFTLICHES MITEINANDER: Ferdinand Doppstadt (l.) gratuliert zum Jubiläum, nachdem Günter Specht bereits vorher die Entwicklung des Standortes Revue passieren ließ. Etwa 150 Gäste und alle Mitarbeiter waren auf der Veranstaltung willkommen, die am nachfolgendem Samstag mit einem Tag der offenen Tür fortgesetzt wurde. Fotos: gsz 25 Jahre in Deutschland Die SMP Parts GmbH feierte mit über 170 Gästen aus ganz Deutschland bei einem Tag der offenen Tür Mitte Juni im niederrheinischen Kempen ihr 25-jähriges Bestehen. Die schwedische Gesellschaft SMP Parts AB entwickelt und produziert seit 1980 Anbaugeräte für Bagger und gehört zu den größten Anbietern von Anbausystemen für Baumaschinen in Europa. Die deutsche Tochtergesellschaft SMP Parts GmbH wurde am 1. Juni 1993 gegründet, um die ausgereiften und soliden schwedischen Produkte auch in Deutschland und Mitteleuropa zu vermarkten. Vom niederrheinischen Kempen aus betreut SMP Parts Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern. Das Unternehmen unterhält in Kempen ein 400 m² großes Lager, aus dem Anwender über Nacht mit SMP-Produkten versorgt werden können. Außerdem lagern hier Schnellwechsler für die gängigsten Maschinen verschiedener Fabrikate. Weiterhin befindet sich am Standort ein Reparaturbetrieb für Servicearbeiten und Umbauten von Arbeitswerkzeugen. www.smpparts.de JUBILÄUM: Neben vielen Gästen beglückwünschten Hans Hanses (l., GF SMP Parts AB) sowie Daniel Nielson, Miteigentümer SMP Parts AB, Franz-Josef Bellinghausen, GF SMP Parts GmbH (M.), zum 25-jährigen Bestehen. Foto: SMP/Manfred Klein 5/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN