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GP 05/18

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PRALLBRECHER Wegweisend

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LE ITARTIKEL 1 Foto: MIRO Weil eins mit dem anderen zusammenhängt Der BDI hatte Anfang Juli erneut zu einem Rohstoffkongress geladen. Gesteinsaffine Interessenten nahmen das Programm vorab mit Ernüchterung wahr, denn „ihr“ Rohstoff war nur mit gutem Willen ganz versteckt darin zu finden. Stattdessen schien es vordergründig um international zu beschaffende Rohstoffe für Zukunftstechnologien zu gehen. Vermutlich hat eine solche Veranstaltung auf die damit verbundenen Probleme so wenig Einfluss wie auf den ebenfalls als Thema platzierten Tiefsee- und Weltraumbergbau, wobei letzterer immerhin den Charme besitzt, (noch) nicht im Fokus von NGOs und Bürgerinitiativen zu stehen. Nun gut: Nicht immer ist ein Vorab-Programm bis ins Detail ein Abbild des Gebotenen. Letzteres spiegelte tatsächlich ein breiteres Spektrum wider, als erwartet. Die unter dem Dach des bbs vereinten Verbände heimischer Rohstoffsparten, darunter natürlich auch MIRO, hatten sich in sachbezogenen Gesprächen mit dem BDI und mit Rückenwind aus dem BMWi rechtzeitig dafür eingesetzt, dass ihre Belange ebenfalls repräsentativ beim Kongress vertreten werden. So deckte das Angebot gleichermaßen die Bedeutung der zu importierenden Rohstoffe für Hochtechnologien, wie die der Nutzung heimischer Rohstoffe ab. Schließlich wird der mengenmäßige Löwenanteil der Gesamtnachfrage des Industrielandes Deutschland nach Rohstoffen durch heimische Gewinnungsbetriebe produziert. Vor allem die Gesteinsindustrie trägt in großem Umfang zur einsatznahen Versorgung bei. Entsprechend häufig fielen die Begriffe „Sand, Kies, Naturstein“ beim Kongress. Mehr noch: Die Bedeutung unserer eigenen nichtenergetischen Rohstoffe ist prominent in der druckfrischen „Berliner Rohstofferklärung des BDI“ verankert. Auch das ist ein erfreuliches Ergebnis der frisch belebten Kommunikation zwischen den Wirtschaftspartnern. Noch überlässt die aus Erfahrung gespeiste Skepsis einem hoffnungsvollen Optimismus zwar nicht das Feld, aber etwas neue Bewegung ist derzeit zumindest drin, in „unserer“ Sache. Ihre Gabriela Schulz Chefredakteurin GP 5/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN