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GP 05/18

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12 AKTUELL Spatenstich

12 AKTUELL Spatenstich in Eisenach-Kindel In Anwesenheit von Vertretern der Thüringer Landesregierung, lokaler Entscheidungsträger sowie der internationalen Konzernleitung setzte Bell Equipment (Deutschland) Mitte Juni den ersten Spatenstich für ihren neuen Fertigungskomplex in Eisenach-Kindel. Seit 2003 mit seinem Montagewerk auf knapp 10 ha ansässig, investiert der Muldenkipper-Hersteller dort bis Mitte 2019 insgesamt 13 Mio. Euro in neue Gebäude und Produktionsanlagen. Auf über 12.000 m² Fläche fertigt Bell dann erstmals eigene Baugruppen und Fahrzeugkomponenten vor Ort, was bereits mittelfristig über 100 neue qualifizierte Arbeitsplätze schaffen soll. Das neue Fertigungswerk ist Teil eines groß angelegten Investitionsprogrammes, mit dem Bell Equipment seine Position auf den Märkten der Nordhalbkugel nachhaltig ausbaut. So wurde bereits im vergangenen Jahr das neue Europäische Logistikzentrum ELC im hessischen Alsfeld eröffnet, Mitte dieses Jahres beginnen die Bauarbeiten für die nordamerikanische Teile-Drehscheibe ALC im US-Bundesstaat North Carolina. Insgesamt, so Bell Equipment, entwickelten sich gerade die europäischen, nordamerikanischen und asiatischen Märkte sehr positiv für den Muldenkipper-Spezialisten, der nach eigenen Angaben 2017 gegenüber dem Vorjahr weltweit 30 % mehr Fahrzeuge absetzen konnte. Für die deutsche Bell-Tochter bedeutete dies 2017 ein Umsatzplus von etwa 40 % auf rund 134 Mio. Euro sowie eine sehr gute Auslastung des Montagewerks Eisenach, das seine Produktion mit 505 geplanten Fahrzeugen in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge um über 15 % steigern wird. www.bellequipment.de MIT SCHWUNG IN DIE ZUKUNFT: Die Geschäfts führung der Bell Equipment (Deutschland) GmbH, Mitglieder der Konzernleitung und Partner aus Politik und Wirtschaft beim Spatenstich in Eisenach-Kindel. Foto: Bell Equipment/tb Startschuss für Großinvestition Die Liebherr-Hydraulikbagger GmbH startet in Kirchdorf an der Iller eine Zukunftsinvestition in ein neues Logistikzentrum für die Produktion. Mit dem offiziellen Spatenstich wurde am 11. Juni 2018 der erste Bauabschnitt gestartet. Liebherr wird in das Projekt insgesamt rund 35 Mio. Euro investieren. Die Fertigstellung ist für Ende 2020 geplant. Im ersten Bauabschnitt, der bis Ende 2019 abgeschlossen werden soll, entsteht ein neuer Wareneingangsbereich mit einem Hochregallager. Die dort eingeplante Lkw-Schleuse mit einer 20-t- Krananlage wird die Warenannahme wesentlich erleichtern. Im zweiten Schritt werden ein weiteres Hochregallager und Logistikflächen zur Kommissionierung, Konsolidierung und Versandverpackung errichtet. Die Arbeitsplätze werden mit modernen technischen Systemen ausgestattet und die komplexen logistischen Anforderungen durch ein Warehouse-Management-System unterstützt. Für die tägliche Arbeit stehen den Beschäftigten moderne, mit einem Fahrassistenzsystem ausgestattete Kommissionier-Fahrzeuge zur Verfügung. Die große Herausforderung des Projektes liegt darin, dass der Abriss des bestehenden Lagergebäudes und die Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb stattfinden. www.liebherr.com ERSTER SPATENSTICH durch die Geschäftsführer und Projektleiter der Liebherr-Hydraulikbagger GmbH gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Kirchdorf sowie der Baufirma. Foto: Liebherr GESTEINS PERSPEKTIVEN 5/2018

AKTUELL 13 Patentierte Qualität Die Industrie-Marke der Masterflex Group hat ein Patent auf die einzigartige Innenauskleidung, das Herstellungsverfahren sowie das fertige Produkt seiner Master-PU-Inline- und Master-PU-Performance-Schläuche erhalten. Masterflex ist damit der einzige Hersteller in Deutschland, der innen ausgekleidete Polyurethan-Schläuche in Längen von bis zu 25 m an einem Stück herstellen kann – und darf. Bisher weisen herkömmliche Schläuche innenseitig eine leichte Profilierung auf. Das Auskleiden mit einem Gieß-Elastomer gleicht diese Profilierung aus und gibt dem Produkt eine einzigartige Innenglätte. Das speziell entwickelte Material zeigt darüber hinaus eine noch bessere Abriebbeständigkeit. Die Schläuche eignen sich aufgrund ihrer besonders glatten, absolut abriebfesten und äußerst flexiblen Eigenschaften speziell zur Förderung von extrem abrasiven Medien. Mit der Erteilung des Patents, das bis zum Jahr 2026 gilt, geht auch ein jahrelanger Rechtsstreit zu Ende, den das Unternehmen zu seinen Gunsten entscheiden konnte. www.masterflexgroup.com Börsenstart Die Aktien der Epiroc AB, einem führenden Produktivitätspartner für die mit Bergbau, Infrastruktur und Rohstoffgewinnung befassten Industrien, wird jetzt an der Nasdaq Stockholm gehandelt. Der Börsenstart markiert den Markteinstieg von Epiroc als vollkommen eigenständiges Unternehmen nach der Trennung von Atlas Copco. Die Jahreshauptversammlung der Atlas Copco AB entschied im April 2018, alle Aktien der Epiroc AB an die Anteilseigner der Atlas Copco AB zu vergeben. Atlas-Copco-Aktionäre erhalten somit jeweils eine Epiroc Aktie pro Atlas-Copco-Aktie. www.epiroc.de Leistung und Wachstum jetzt deutlicher diversifiziert Die in Anrath ansässige Moerschen GmbH wurde 1842 gegründet und wird heute von Norbert Moerschen in vierter Generation als Familienunternehmen geleitet. Stets am Puls der Zeit, hat sich das Unternehmen heute zu einer leistungsstarken Gruppe entwickelt. Dabei hat die Geschäftsleitung stets im Blick behalten, eine vertikale wie horizontale Ausweitung der eigenen Aktivitäten aus einem organischen Wachstum heraus zu erreichen. Das Ziel heißt: Im nachhaltigen Erfolg mit umfassender Kompetenz immer besser werden. Dafür setzt das Unternehmen gerade zukunftsweisende Schritte um. Einer davon war, die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH mit dem Jahr 2018 zu einem selbstständigen Bestandteil der Unternehmensgruppe zu machen. Ein folgerichtiger Schritt, nachdem sich der Verkauf und die Vermietung von mobilen Siebmaschinen, Brechern und Förderbändern für die mineralische Rohstoffund Recyclingindustrie sehr positiv entwickelt haben. Neben den Marken Terex Finlay, Terex MPS und SBM Mineral Processing gehören auch eigene Produkte zum Programm der Mobilsparte. www.moerschengmbh.de DREI – ZWEI – EINS: MEINS! MIRO-Nachhaltigkeitswettbewerb der deutschen Gesteinsindustrie Die ersten Beiträge sind bei MIRO eingegangen. Das heißt, unser Wettbewerb wurde bereits erwartet und findet bei Betreibern von Steinbrüchen sowie Kies- und Sandgruben Anklang. Ein herzliches Dankeschön an die besonders flinken Kandidaten. Viele weitere haben vor, aus dem Wettbewerb ein großes Rennen um die vorderen Plätze zu machen. Unser Verbands-Team freut sich auf weitere Unterlagen, um die aktuelle Ausschreibung mit der besten Resonanz seit Wettbewerbsstart abzuschließen. Am Ende gewinnen alle, denn jedes Projekt wird in der anschließend erstellten Nachhaltigkeitsbroschüre berücksichtigt. Der Imagegewinn ist nicht zu unterschätzen. Außerdem darf jedes teilnehmende Unternehmen das Wettbewerbslogo mit entsprechendem Vermerk in seiner Kommunikationsarbeit nutzen! Also, nicht vergessen: Bis 15. Oktober 2018 müssen die Wettbewerbsunterlagen bei MIRO vorliegen www.bv-miro.org 5/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN