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GP 04/17

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18 AKTUELL PERSONEN &

18 AKTUELL PERSONEN & POSTEN WENN DIE POSITIVEN ADJEKTIVE KAUM REICHEN … Oder: ein Abschied, der eigentlich noch keiner war ALLE FÜR HERMANN (4.v.r.). Zum Abschied wie aus dem Bilderbuch kamen präsidiale Gäste und einstige Wegbegleiter aus Nachbarstaaten (A und CH), aus benachbarten Bundesländern (Ba-Wü) und natürlich aus Bayern. Schon beim Vorabendtreffen wurde Dr. Mader durch Sami Hoyer – ehemaliger FSK-Präsident in der Schweiz – überrascht. Kleine Aufmerksamkeiten, wie die von Dr. Klaus Poschlod, unterstreichen die in gemeinsamer Arbeit gewachsene Verbundenheit. Fotos: gsz Nun ist es also so weit: Dr. Hermann Mader vollendete im Februar sein 65. Lebensjahr. Im Mai 2017 gehörte er folgerichtig zum letzten Mal zu den Hauptakteuren der gemeinsamen Mitgliederversammlung der BIV-Gesteinsfachgruppen Sand/Kies sowie Naturstein. Bald tritt er tatsächlich in den Lebensabschnitt des privaten Unruhestandes. Die Pläne sind gemacht! – Sie wurden aber bereits wieder verschoben. Denn während Dr. Stephanie Gillhuber nach der neuen BIV-Strukturreform bereits zahlreiche Dr.-Mader-Aufgaben fachgruppenübergreifend übernommen hat, sprang der für das Thema Umweltrecht eingestellte Neuzugang leider kürzlich ab – und Dr. Hermann Mader für einen reibungslosen Übergang wieder auf. Jedenfalls bleibt er den „Bayern“ so noch bis Ende August erhalten und nimmt etwas Druck aus der Nachfolgersuche heraus. Sagt das nicht schon viel, vielleicht alles, über seine Person? Ein erkanntes Problem wird ohne viel Federlesen angepackt, diszipliniert und ohne viel Getöse abgearbeitet. So war es wohl immer. Vielleicht wurden gerade deshalb seine Fähigkeiten bei der Nachfolgersuche seines Vorgängers Dr. Dingethal in 2007 unterschätzt. Der stattdessen eingestellte Jurist erwies sich schnell als Fehlgriff. Er ging und hinterließ einen geläuterten Vorstand mit der bangen Frage „… sollte doch der Dr. Mader ans Ruder; aber ob der jetzt noch will?“ Er wollte, und wurde 2008 Geschäftsführer der bayerischen Fachabteilung Sand und Kies, die er mit großem Erfolg und richtigen Personalentscheidungen führte. Am Rande der Mitgliederversammlung Anfang Mai am Tegernsee wurde die Zeit seines Wirkens in zahlreichen Laudationes auf seine Person lebendig. Die Würdigung der Mader’schen Leistung durch Weggefährten in Österreich und der Schweiz, durch gewesene und aktuelle Vorstände „seines“ Verbandes in Deutschland war beeindruckend. Sie enthielt höchste Anerkennungen für das vertrauensvolle Miteinander über alle mittlerweile 31 Jahre im Dienst des Verbandes hinweg. Demnach hat Dr. Mader mit seiner kompetenten, energischen, fachkundigen, hartnäckigen, vorausschauenden, zielstrebigen, bestimmten, sympathischen und liebenswürdigen sowie nie nachtragenden Art das Bestmögliche für die Branche geleistet. Mit einem: „Der ist reich, dem das Leben die Abschiede schwer macht.“, dankte der positiv Bedachte und gab einen kleinen Einblick in seine Sicht auf die Zeit beim BIV, die er mit einer langen Schiffsreise verglich. Ganz gleich, ob sich Stürme, Klippen, Kurswechsel oder Flauten abzeichnen – das Wichtigste sei, trotzdem voranzukommen. Noch glaubt er (jetzt), dass ihm ab September die Arbeit nicht fehlen wird – Mitstreiter, Kollegen und Freunde aber schon. Rückblickend auf die Zeit der Arbeit, die viele Jahre das Wichtigste im Leben war, dankt er allen positiven Begleitern im Wissensnetzwerk des Verbandes, seiner Frau Brigitte und natürlich seinem Vorgänger Dr. Dingethal. Daneben bedenkt er aber auch seine Kritiker und Gegner mit einem Dank. Sie seien wichtige Impulsgeber für seine Weiterentwicklung gewesen. Da stand er nun, der (mit Absätzen) 1,95 m große, mit Lob bedachte Mann, der nicht für Kapriolen taugt. Er ist Zeitzeuge der UEPG-Gründung 1986, die von bayerischer Seite stark befördert wurde, hat einen unschätzbaren Beitrag zur Aussöhnung der bayerischen Fachabteilungen Sand und Kies sowie Naturstein geleistet und jüngst die Strukturreform des BIV mitgetragen. Jetzt, im Moment des Abschieds – der zwar noch gar keiner war, dennoch aber allen so vorkam und stehende Ovationen auslöste –, wirkte Dr. Hermann Mader gerührt (ganz klar) – aber sonst einfach genau wie immer. Hermann ist eben Hermann. Keine Kopie, immer ein Original und niemals verstellt. Auch das, diese Echtheit, macht ihn als Persönlichkeit aus. Danke, lieber Hermann, dass wir über 26 Jahre bestens zusammenarbeiten konnten und Du stets ein großartiger Ratgeber und Gesprächspartner warst, wann immer Dein Rat oder Deine Mitarbeit gefragt waren. Herzlichst, Gabi Schulz stellvertretend für das gesamte MIRO-Team GESTEINS PERSPEKTIVEN 4/2017

AKTUELL 19 Präsident für Zement Christian Knell, Sprecher der Geschäftsleitung von HeidelbergCement in Deutschland, ist in Ulm von den Mitgliedern des Vereins Deutscher Zementwerke (VDZ) zum neuen Präsidenten gewählt worden. Er folgt damit auf den langjährigen Präsidenten Gerhard Hirth, der die Geschicke des VDZ zwölf Jahre lang lenkte. Mit Christian Knell führt auch zukünftig ein erfahrener „Zementer“ die Organisation. Knell war seit 2012 Vizepräsident des VDZ und ist seit über 25 Jahren in der Zementindustrie tätig. Besonders Themen wie Umwelt- und Klimaschutz sowie die Forschung rund um Zement und Beton wird der Manager im Sinne der Branche behandeln. www.vdz-online.de CHRISTIAN KNELL ist neuer Präsident des Vereins Deutscher Zementwerke. Foto: VDZ Funke ist übergesprungen Seit April 2017 ist Rechtsanwalt Christian Funke neuer Geschäftsführer von Pro Mobilität. Er folgt auf Stefan Gerwens, der diese Funktion seit der Gründung der Initiative im Jahr 2003 bekleidete. Gerwens verließ den Verband Ende April auf eigenen Wunsch, um bei einem engen Partner von Pro Mobilität neue Aufgaben zu übernehmen. Sein Nachfolger Funke war seit 2008 als Rechtsanwalt und Referent der Hauptstadtrepräsentanz für den Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie tätig, nun stellt er sein Wissen Pro Mobilität zur Verfügung. Die Initiative habe nach seiner Auffassung viel dazu beigetragen, dass es in Deutschland mittlerweile einen breiten Konsens über den enormen Modernisierungsbedarf bei Verkehrswegen gibt. Es gelte nun, die von der Politik eingeleitete Trendwende langfristig zu verstetigen und weiterzuentwickeln. www.promobilitaet.de FUNKTIONIERT: Christian Funke ist seit April neuer Geschäftsführer von Pro Mobilität. Foto: Pro Mobilität/Schilp MX Brecher mit patentierter Multi-Action Mit Multi-Action kombiniert Metso die Funktionen der höhenverstellbaren Brecherachse und des drehbaren Brechmantels in einer Anlage. Dank kosteneffizientem und sicherem Betrieb verhilft die neue MX Generation zu deutlich höherer Rentabilität und nachhaltiger Senkung der Betriebskosten. Die optimale Gelegenheit für Sie, Ihre Produktion zu steigern und die Wartungsintervalle zu verlängern. Erfahren Sie mehr über www.metso.com/de Hotline: 0800 353 6000 Besuchen Sie Metso und die neue MX Brechergeneration vom 30.8. bis 2.9 auf unserem Stand C23 4/2017 GESTEINS PERSPEKTIVEN

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