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GP 03/18

46 BOHREN & SPRENGEN Wie

46 BOHREN & SPRENGEN Wie aus dem Jungbrunnen gerollt Auf der diesjährigen Hausausstellung der Bauer-Maschinen-Gruppe im April präsentierte Hausherr erstmals sein komplett überarbeitetes Tieflochhammer-Sprenglochbohrgerät HSB 1000. Hausherr-Bohrgeräte haben eine lange Geschichte und durchaus auch ihren eigenen „Fan-Club“. Nun, nach einer ordentlichen Kur aufs Neue zukunftsfit gemacht, trumpfte das HSB 1000 als vielseitiges Bohrgerät für Bohrungen im Durchmesserbereich von 85 bis 127 mm mit neuen Optimierungen auf. Dank seiner Flexibilität und der guten Bohrleistung ist das Gerät KOMPLETT ÜBERARBEITET: Die bewährte Hausherr HSB 1000 wurde mit sinnvollen Erweiterungen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. für kleine bis mittelgroße Steinbruchbetriebe oder Minen genauso geeignet wie für Einsätze bei Bauprojekten verschiedenster Art. Seine präzisen DTH-Bohrungen verbessern die Sprengergebnisse und der Betrieb bei reduzierten Drehzahlen zieht eine längere Motorlebensdauer, weniger Kraftstoffverbrauch und eine Reduzierung der Kosten während der gesamten Lebensdauer nach sich. Dabei setzt das Bohrgerät durch seine besonders robuste und servicefreundliche Bauweise sowie durch viele einzigartige Details neue Maßstäbe in seiner Klasse. Die im Werk Drolshagen produzierte Maschine ist mit einem einstufigen Schraubenkompressor ausgestattet, der maximal 14 m³/min bei 16 bar liefert – optimal für das Bohren mit 3"- oder 4"-Tieflochhammer. Die Weiterentwicklung des HSB 1000 spiegelt nun auch die weltweiten Abgas- und Lärmvorschriften sowie die aktuelle europäische Sicherheitsnorm für Bohrgeräte EN 16228 wider. Der Cat-Dieselmotor leistet 186 kW und erfüllt die Stufe-IV-Vorgaben per SCR- und DPF-Technologie. Für den Betrieb des SCR-Katalysators besitzt das Gerät einen 45-l-Tank für die Harnstofflösung. Für nicht oder weniger regulierte Länder kann die Maschine auch alternativ mit einem Stufe-III-Motor ausgerüstet werden. Ein robustes und kraftvolles Pendelraupenfahrwerk mit 400 mm breiten Drei-Steg-Bodenplatten erleichtert den Einsatz auch in schwerem Gelände. Das Einsatzgewicht liegt je nach Ausstattung bei etwa 16,5 t. Ein neues, modernes Steuerungskonzept vereinfacht sowohl die Bedienung als auch die Überwachung und Fehlerdiagnose. Das Bedien- und Servicedisplay zeigt nach Wahl den Maschinenstatus, Bedienhinweise oder Fehlermeldungen an. Eine Diagnose ist nun weitestgehend ohne Messgerät und ohne besondere Fachkenntnisse möglich. Durch die Verwendung von insgesamt weniger Komponenten ist das Gesamtsystem störungsunempfindlich, durchgehend diagnosefähig und sichert so eine hohe Verfügbarkeit. Durch den flexiblen Ausleger und den großen Schwenkbereich der Bohrlafette können mit der Maschine sowohl vertikale und vertikal geneigte als auch horizontale Bohrungen abgebohrt werden. Der Kettenvorschub ermöglicht einen maximalen Rückzug von etwa 40 kN und minimiert in Verbindung mit dem hohen Drehmoment des Bohrantriebs das Risiko von Gestänge- und Werkzeugverlusten. Weitere Neuerung ist ein automatisches, hydraulisch betätigtes www.komptech.com WELTPREMIERE NEMUS 3000 14. – 18. Mai 2018, München Stand B6 405/504 GESTEINS PERSPEKTIVEN 3/2018

BOHREN & SPRENGEN 47 Spannsystem für die Vorschubkette. Lästiges Kontrollieren der Kettenspannung und regelmäßiges Nachspannen entfallen komplett. Durch die stets optimale Vorspannung wird zudem der Verschleiß an Kette und Kettenrädern auf ein Minimum reduziert. Eine hydraulische Andruckregelung ermöglicht es, den Andruck genau auf die Anforderungen des jeweiligen Bohrwerkzeuges einzustellen. Im Revolvermagazin sind acht Bohrstangen mit einer Länge von je 4 m untergebracht, wahlweise mit einem Durchmesser von 70, 76 oder 89 mm. Bei Verwendung von 8+1-Stangen beträgt die maximale Bohrtiefe demnach 36 m. Durch die freie Auswahl der jeweiligen Bohrstange kann der Verschleiß auf gleichem Niveau gehalten werden. Eventuell beschädigte Stangen können übergangen werden, wodurch das lästige Austauschen einzelner, verschlissener Stangen entfällt. Wie bei allen Hausherr-Maschinen sind die verschiedenen Komponenten durch abschließbare Abdeckhauben vor nicht autorisiertem Zugriff und Witterungseinflüssen geschützt. Der bei dieser Geräteklasse einzigartige Mittelgang sorgt für eine hervorragende Zugänglichkeit aller Bereiche für Wartungs- oder Reparaturarbeiten. Das umständliche Demontieren anderer Komponenten, um an bestimmte Bauteile zu gelangen, entfällt. AUF EINEN BLICK: Das bewusst einfach aufgebaute Bedien- und Servicedisplay zeigt nach Wahl den Maschinenstatus, Bedienhinweise oder Fehlermeldungen an. Die Transportbreite der Maschine beträgt trotz Mittelgang nur 2,5 m bei einer Höhe von 3,3 m. So ist die Maschine jederzeit ohne Sondergenehmigung per Tiefbett kostengünstig zu transportieren, was speziell für Betriebe mit mehreren Stand- bzw. Einsatzorten einen großen Vorteil darstellt. Was Bohristen schätzen werden Die moderne Fops/Rops-Kabine setzt in Sachen Sicherheit, Ergonomie, Platzangebot und Bedienungsfreundlichkeit Maßstäbe. Alle Bedienelemente für die Bohr-, Fahr- und Einrichtfunktionen sind nun in den neuen Multifunktions-Joysticks und in den Armlehnen des luftgefederten und beheizten Fahrersitzes integriert. Sämtliche Bedien- und Überwachungsinstrumente können stets vom Geräteführer aus einer bequemen Sitzposition erreicht und abgelesen werden. Durch schalldämmende Maßnahmen wird der Geräuschpegel innerhalb der Kabine auf unter 80 dB(A) abgesenkt. Eine großflächige Sicherheitsverglasung mit getönten, wärmeisolierten Scheiben sorgt in jeder Situation für eine hervorragende Rundumsicht auf das gesamte Arbeitsumfeld, das bei Dunkelheit von leistungsstarken LED-Arbeitsscheinwerfer optimal ausgeleuchtet wird. Kabinenheizung, Standheizung, Klimaanlage und Sonnenschutzrollos sorgen bei allen klimatischen Bedingungen für ein Wohlfühlambiente. Front- und Seitenscheibenheizungen verhindern zuverlässig das Beschlagen der Scheiben und dank einer Auftaufunktion sind die Scheiben selbst im Winter in nur wenigen Minuten eisfrei. Ein Lüftungssystem sorgt für einen stetigen Überdruck in der Kabine und hält Feinstaub draußen. Ein unbeabsichtigtes Zuschlagen der robusten Tür wird durch eine Rastfunktion verhindert. Baustoffe aus dem Land – für das Land Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. Das Profil Ihres zukünftigen Arbeitgebers, des Industrieverbandes Steine- und Erden Baden-Württemberg e.V. (ISTE), finden Sie unter www.iste.de. Wir suchen Sie als Referent/in Technik Sand und Kies Ihre Aufgaben: • Sie beraten unsere Mitgliedsunternehmen in Baden-Württemberg, die Sand und Kies gewinnen und aufbereiten in Fragen der Normung, deren praktischer Auslegung und damit verknüpfter betrieblicher Fragestellungen. • Sie nehmen Stellung zu Entwürfen von Regelwerken, Normen und sonstigen Vorschriften für die Kies- und Sandindustrie. • Sie arbeiten für die baden-württembergische Kies- und Sandindustrie in einschlägigen Gremien auf Landes- und Bundesebene (insb. FGSV, DIN-Normenausschüsse, technische Ausschüsse auf Verbandsebene) aktiv mit. • Sie führen für die Mitglieder kies- und sandbezogene Projekte der Öffentlichkeitsarbeit. Das bieten Sie: • Erfolgreich abgeschlossenes (Bau-)Ingenieurstudium (TH/TU) oder rohstoffwissenschaftliches Studium (z.B. Geologie, Mineralogie, Bergbau, etc.) oder eine entsprechend gleichwertige akademische Ausbildung. • Fachkenntnisse in den Bereichen Baustoffkunde, insbesondere mineralischer Baustoffe und deren technischen Grundlagen. • Erste Erfahrungen sind erwünscht aber nicht Voraussetzung. • Zielorientierung und Kommunikationsstärke. • Engagement, Zuverlässigkeit, ein sicheres Auftreten und Bereitschaft zur Teamarbeit und Reisetätigkeit. Das bieten wir: • Einen sicheren, modernen Arbeitsplatz mit langfristiger Perspektive im Haus der Baustoffindustrie am Rande Stuttgarts mit bester ÖPNV-Anbindung. • Eine interessante und abwechslungsreiche nicht alltägliche Tätigkeit in einem kollegialen und interdisziplinären Team in einem innovativen Verband der Baustoffindustrie Deutschlands mit einem guten Arbeitsklima, das von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung geprägt ist. • Möglichkeit zur Gestaltung der technischen Rahmenbedingungen für den künftigen Einsatz unserer Produkte mit vielfältigen Kontakten und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. • Ein der Bedeutung der Position angemessenes Gehalt. Ihre Fragen richten Sie gerne an den Hauptgeschäftsführer Thomas Beißwenger, Tel. 0711 32732-121. Wir freuen uns auf Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen, gerne per Mail mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des frühestmöglichen Eintrittstermins. Industrieverband Steine und Erden Baden-Württemberg e.V. Gerhard-Koch-Straße 2, 73760 Ostfildern, verband@iste.de, www.iste.de 3/2018 GESTEINS PERSPEKTIVEN