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as 07/18

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12 Schwerpunkt: Offenporige Asphalte Sanddosierung Verbesserung Offenporiger Asphalte 7|2018

Schwerpunkt: Offenporige Asphalte 13 In den letzten Jahren wurden einerseits immer mehr zusätzliche Streckenabschnitte bei Erneuerungsmaßnahmen mit Offenporigem Asphalt (PA) ausgeführt, die bisher nicht in PA-Bauweise erstellt wurden, als auch andererseits bestehende PA-Strecken erneuert oder instand gesetzt, wodurch zumindest in einigen Regionen deutlich mehr PA eingebaut wurde. Diese Entwicklung wird wohl auch längerfristig andauern, sodass in diesem Beitrag sowohl auf die generelle Entwicklung der PA-Bauweise, aber insbesondere auf die derzeitigen Herausforderungen bei PA-Bauweisen und nötige Verbesserungen eingegangen wird. Von Lars Neutag Asphaltdeckschichten aus Offenporigem Asphalt (PA) werden eingesetzt, wenn besondere Anforderungen an die Minderung des Verkehrslärms gestellt werden. Dies wird durch einen erhöhten Hohlraumgehalt in der fertigen Schicht erzielt, wodurch die Reifen-Fahrbahn-Geräusche deutlich reduziert werden. Für PA gilt in Verbindung des [ARS 5/2002] und [ARS 3/2009] bei einem Größtkorn von 8 mm ein D StrO Korrekturwert von -5dB (A). Auf Grundlage dieser Definition ist der PA, bei einem geforderten D StrO Korrekturwert von -5dB(A) in Planfeststellungsbeschlüssen, als alternativlose Bauweise anzusehen, da diese Korrekturwerte keine andere Bauweise aufweist. Das grundsätzliche Ziel von Offenporigen Asphalten (PA) ist die dauerhafte Lärmreduzierung. Prinzipiell ist der Offenporige Asphalt keine neue Bauweise. In Deutschland ist das erste Merkblatt 1991 erschienen [M OPA 1991]. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass eine stetige (Weiter-)Entwicklung stattgefunden hat, so dass die ersten PA-Konzepte nicht unmittelbar mit den heutigen Konzepten zu vergleichen sind. Des Weiteren ist zu beachten, dass die PA-Konzepte in Deutschland nicht mit den Konzepten aus benachbarten Ländern (z.B. den Niederlanden) vergleichbar sind. Nachfolgend sind die Veränderungen in der Konzeption über die Jahre kurz skizziert (vgl. Abbildung 1). INFO Dieser Fachbeitrag basiert auf einem Vortrag, gehalten auf dem DAV/DAI-Asphaltseminar 2018 in Willingen Es ist zu beachten, dass die PA-Konzepte in Deutschland nicht mit denen benachbarter Länder vergleichbar sind. In der ersten Generation von PA lag der Mindesthohlraumgehalt am Mischgut im Rahmen der Erstprüfung bei 18 Volumenprozent (V.-%) und in der fertigen Schicht bei 15 V.-%. Hier wurde über das [ARS 14/1991] ein D StrO -Korrekturwert von -5dB (A) für vier Jahre bei einem Größtkorn von 8 mm definiert. Neben den Polymermodifizier- Der Einbau auf dem duraBASt erfolgte im Oktober 2017 durch Dr. Fink-Stauf. (Quelle: DAV) 7|2018