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6 Aktuell

6 Aktuell BAUSTELLENMELDUNGEN B14 Der Ausbau der B14 nimmt weiter Fahrt auf. Ein im Juni begonnenes Teilstück bildet als nördlicher Bauabschnitt gemeinsam mit dem angrenzenden, bereits 2009 fertiggestellten südlichen Bauabschnitt den durchgängigen vierstreifigen Ausbau der B14. In einem ersten Schritt wird die bisherige Fahrbahn provisorisch verlegt. Die Maßnahme beinhaltet weiter die Herstellung einer sechs Meter breiten Feldwegbrücke mit einer Stützweite von 37 m sowie eine circa 100 m lange provisorische Anbindung des Gewerbegebiets Waldrems über die Illerstraße an die B14. Dieses Provisorium wird im Vorgriff auf den direkt im Anschluss folgenden, rund 800 m langen Bauabschnitt nach Maubach hergestellt und während der Bauzeit des 135 m langen Tunnels Waldrems benötigt. Die Baufreigabe für den rund 11,2 Mio. Euro teuren Bauabschnitt 1.1 der B14 zwischen Nellmersbach und Waldrems war im Juli 2015, für den rund 31,4 Mio. Euro teuren anschließenden Abschnitts 1.2 mit dem Tunnel Waldrems im Dezember 2015. A40 Straßen.NRW erneuert im August während der Sommerferien die A40 zwischen dem AD Bochum-West und dem AK Bochum auf einer Strecke von 4,6 km. Saniert werden beide Fahrtrichtungen. Die Maßnahme läuft in zwei Bauphasen unter Vollsperrung einer Richtungsfahrbahn an jeweils einem verlängerten Wochenende. Die im Mittel 11,5 m breiten Fahrbahnen werden auf einer Fläche von circa 150.000 m² 12 cm tief abgefräst. Insgesamt werden während der Baumaßnahme etwa 37.000 t Asphalt aus- und wieder eingebaut. Straßen.NRW investiert in dieser Maßnahme rund 4,5 Mio. Euro aus Bundesmitteln. A45 Die A45 wird zwischen den Anschlussstellen Freudenberg und Siegen in Fahrtrichtung Frankfurt grundhaft saniert. Die westliche Seite (Fahrtrichtung Frankfurt) ist gesperrt. Hier werden die Fahrbahndecke, die Binderund die Tragschicht 34 cm tief ausgebaut und im Anschluss neu eingebaut. Das eigentliche Baufeld ist rund 4 km lang. Gleichzeitig mit diesen Arbeiten sind auch die Parkplätze „Krautseifen“ und „Lindenberg“ gesperrt. Zum Schluss der Arbeiten bekommt diese Strecke auch neue Schutzplanken. Ende Oktober sind die ersten 4 km in Fahrtrichtung Frankfurt fertig saniert. Nach einer Winterpause werden vor und hinter diesem Abschnitt jeweils weitere 3 km saniert. Insgesamt saniert Straßen.NRW somit bis Ende 2017 10 km Fahrbahn und investiert in die Strecke 15 Mio. Euro aus Bundesmitteln. A39 Zwischen den Anschlussstellen Sandkamp und Mörse in Fahrtrichtung Süde wurde eine Grunderneuerung der Fahrbahn durchgeführt. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 3,25 Mio. Euro, die vom Bund getragen werden. Wacker Neuson Eröffnung eines neuen Werks in China Mit dem Neubau eines Produktionswerkes in Pinghu, etwa 30 km von Shanghai entfernt, weitet Wacker Neuson seine Produktionskapazitäten in Asien aus und stärkt seine lokale Präsenz in China. Der Entscheidung ging eine umfangreiche Standortsuche voraus. „Letztlich haben wir uns für den Standort Pinghu in der Provinz Zhejiang entschieden, dieser erfüllt unsere Anforderungen am besten und die Unterstützung der lokalen Behörden ist hervorragend“, so Cem Peksaglam, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE. „Mit diesem bereits angekündigten Schritt setzen wir unsere Strategie der Internationalisierung konsequent fort. Im weltweit größten Baumaschinenmarkt unterstreichen wir damit unsere Verbundenheit mit unseren chinesischen Kunden und Handelspartnern“, so Peksaglam weiter. Die strategisch günstige Lage zwischen den Metropolen Shanghai und Hangzhou sowie eine gute Infrastruktur sind Vorzüge des neuen Standortes. Auf einer Gesamtfläche von rund 135.000 m² entstehen neben der Produktionsstätte auch Bereiche für Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Logistik, Service und Training mit einer bebauten Fläche von insgesamt rund 30.000 m². Der Baubeginn ist für Herbst 2016 geplant, die Fertigstellung für Ende 2017. Mit auf den lokalen Markt zugeschnittenen Produkten wird zunächst der chinesische, später der asiatische Markt bedient. • Beginn der Partnerschaft (v.l.n.r): Cem Peksaglam (CEO Wacker Neuson SE) und Yongbiao Qian (stellvertretender Bürgermeister der Stadt Pinghu) Ihre Ansprechpartnerin für eine gezielte Werbung in der „asphalt“ Susanne Grimm-Fasching Tel.: +49 8364 986079 · Mobil: +49 162 9094328 susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de Anzeigenschluss für die Ausgabe 6/16: 16.08.2016 Erscheinungstermin: 19.09.2016 Fotos: Wacker Neuson, dav/hin 5|2016

Aktuell 7 Bundesautobahngesellschaft Keine Einigkeit in Sicht Werden mit einer Bundesautobahngesellschaft Baustellen schneller und effizienter abgewickelt? Bauindustrie und Baugewerbe sind sich in dieser Frage nicht einig. Anfang Juli veranstaltete der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zusammen mit dem Landesverband Bayerischer Bauinnungen (LBB) das Fachforum zum Bundesfernstraßenbau in Würzburg. Unter dem Motto: „Bundesautobahn – Eine Aufgabe für die Bauwirtschaft“ diskutierten hochrangige Vertreter des deutschen Baugewerbes und der Politik zur aktuellen Auseinandersetzung über die zukünftige Finanzierung und Organisation des Bundesfernstraßenbaus. Hans-Hartwig Loewenstein, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB), fasste hierzu die Position seines Verbandes zusammen: „Wir brauchen grundlegend neue Voraussetzungen für den Bundesautobahnbau. Bauunternehmen und die Bauverwaltungen von Bund und Ländern brauchen endlich wieder planbare Rahmenbedingungen. Dazu müssen zuallererst die öffentlichen Investitionsausgaben für die Verkehrswege deutlich erhöht, dauerhaft verstetigt und überjährig bereitgestellt werden. Zum zweiten muss die Bauherrenkompetenz in der Straßenbauverwaltung der Länder wieder aufgebaut und deren Planungseffizienz gesteigert werden. Für die Stärkung der öffentlichen Finanzierung ist es zum Dritten unabdingbar, die Organisations- und Durchführungsstrukturen im Bereich des Straßenbaus zu optimieren und institutionell zu stabilisieren, etwa durch eine Fernstraßenfinanzierungsgesellschaft auf Bundesebene.“ Damit bezog sich Loewenstein auf die aktuelle Auseinandersetzung zwischen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und den Länderverkehrsministern über die zukünftige Finanzierung und Organisation des Bundesfernstraßenbaues. Eine umfassende Zentralisierung der Verwaltung einschließlich Planung und Auftragsvergabe in einer neuen Superbehörde auf Bundesebene, wie sie das Bundesverkehrsministerium fordert, lehnt der ZDB ab. Grundvoraussetzung bleibe, so Loewenstein, dass die öffentliche Hand die Verantwortung für eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge behalte. Der Hauptverband der Bauindustrie hingegen befürwortet eine Zentralisierung. Für den Präsident des Hauptverbandes, Peter Hübner, ist die Gründung einer Bundesautobahngesellschaft „quasi Schlussstein“ der von Bundesminister Dobrindt auf den Weg gebrachten Neuordnung der Bundesfernstraßenfinanzierung. In einer solchen Gesellschaft könnten alle Nutzergebühren außerhalb des Bundeshaushalts zusammengeführt und damit dem jährlichen Verteilungsstreit im Deutschen Bundestag entzogen werden. Dadurch entstehe ein Finanzierungskreislauf, in dem die Nutzergebühren zweckgebunden für den Erhalt, den Ausbau und den Betrieb des Bundesfernstraßennetzes eingesetzt werden könnten. Gleichzeitig verspreche sich die Bauindustrie von einer solchen Gesellschaft mehr Organisationseffizienz, erklärte Hübner. Die Leistungsfähigkeit der Landesauftragsverwaltungen sei inzwischen so unterschiedlich, dass die Gleichwertigkeit der Verkehrsverhältnisse in Deutschland infrage gestellt sei. Hübner: „Wir unterstützen deshalb Bundesverkehrsminister Dobrindt in seiner Absicht, Planung, Finanzierung, Bau und Bewirtschaftung unseres Bundesautobahnnetzes auf Bundesebene in einer Hand zusammenzuführen. Der Bund braucht ein Durchgriffsrecht bis auf die Projektebene; das ist ihm derzeit im System der Auftragsverwaltung verwehrt.“ • Asphaltproduktion 4.0 Kollaboration im 21. Jahrhundert: Ihre Chancen durch Vernetzung Planungslösung • Multiprojektplanung • Verfügbarkeitsprüfung & Kapazitätsplanung • Import von Drittsystemen Logistiklösung • Steuerung von Aufträgen in Echtzeit • Fahrzeugdisposition & Logistik Echtzeitmonitor • Chargenverfolgung bis zur Baustelle Verwaltungslösung • Lieferschein: elektronisch, mit Barcode oder QR-Code • Auftragsverwaltung & Auftragsdisposition • Digitale Dokumentation und Archivierung systemoffen – unabhängig – praxiserprobt Wir erreichen aktuell 70% der Asphaltmischwerke in D/A/CH. www.hiq-solutions.at approved 5|2016

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