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38 Technik BHS Sonthofen

38 Technik BHS Sonthofen Feinvermahlung mit dem „Sandmaker“ Mit der neue Rotorprallmühle vom Typ RPMF präsentiert BHS Sonthofen eine Maschine für feinere Fraktionen. Das Ausgabematerial besitzt einen deutlich höheren Anteil von Feinsand. Sie ist eine Variante der bewährten Rotorprallmühlen vom Typ RPM. Das Aufgabematerial wird von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung geschleudert. BHS Sonthofen hat die neue Maschine speziell für feinere Ausgabegrößen entwickelt: Mit einem engeren und längeren Mahlspalt sowie einer erhöhten Umfangsgeschwindigkeit des Rotors von bis zu 90 m/s erzielt sie eine intensivere Zerkleinerung des Aufgabematerials. Das bedeutet für den Anwender, dass er einen prozentual höheren Sandanteil im Ausgabematerial erhält. Ludwig Bechteler, der Vertriebsleiter für die Mischtechnik bei BHS, hat die neue Maschine testen lassen: „Die Untersuchungen in unserem Technikum zeigen uns, dass der Nutzkornanteil im Feinsandbereich von 0 bis 1 mm beim Einsatz der RPMF im Vergleich mit unserer Rotorprallmühle vom Typ RPM deutlich steigt – bei Trockenmörtelsand zum Beispiel um mehr als die Hälfte.“ Die neuen Maschinen besitzen einen deutlich engeren Spalt zwischen den Mahlwerkzeugen und der Ringpanzerung. Die Spaltweite kann auf minimal 5 mm eingestellt werden. Zudem steigert sie nicht nur die Ausbeute an Feinsand erheblich, sondern auch die Effizienz der Anlagen zur Herstellung von Sand, denn sie reduziert den Rücklauf groben Materials und somit die Anzahl der Durchläufe durch die Mühlen. Aus diesem Grund ist auch weniger Siebund Fördertechnik um die Maschine herum erforderlich. Außerdem kann sie Kugelmühlen – die das Material auf eine Körnung bis unter 40 µm zerkleinern – entlasten, indem sie ihnen feineres Aufgabematerial liefert. Die Korngröße des Aufgabegutes kann bis zu 32 mm betragen. Die Vorzerkleinerung von Aufgabefraktionen bis zu 56 mm kann mit einer BHS-Rotorprallmühle RPM erfolgen. BHS Sonthofen liefert die neuen Rotorprallmühlen vom Typ RPMF in zwei Ausführungen: Entweder als RPMF1116 mit einer Umfangsgeschwindigkeit von bis zu 90 m/s und einem Durchsatz bis zu 25 t/h oder als RPMF1516 mit einer Umfangsgeschwindigkeit von bis zu 90 m/s und einem Durchsatz bis zu 55 t/h. Die Technik im Detail Die Kombination von hohen Drehzahlen und einem engeren Mahlspalt stellte die Konstrukteure vor die Aufgabe, die deutlich höheren Fliehkräfte zu beherrschen und gleichzeitig engere Fertigungstoleranzen einzuhalten. Das Aufgabematerial wird der Maschine über den mittigen Aufgabestutzen von oben zugeführt. Beim Auftreffen auf den Rotor wird es durch Fliehkräfte nach außen beschleunigt, von den hufeisenförmigen Schlägern erfasst und gegen die Ringpanzerung geschleudert. Hier findet die Zerkleinerung durch Prall- und Scherwirkung statt. Das von der Ringpanzerung zurückprallende Material wird wiederum von den Schlägern erfasst, dabei durch den erneuten Schlag zerkleinert und gegen die Ringpanzerung zurückgeschleudert. Dieser Vorgang läuft mehrmals ab und bewirkt die intensive Beanspruchung des Aufgabegutes. Es verlässt den Rotor durch den Spalt zwischen Rotor und Ringpanzerung und fällt über die beiden Auslaufschächte nach unten. Die Mühle kann wechselweise im Rechts- und Linkslauf betrieben werden, auf diese Weise wird der Verschleiß der Schläger reduziert. Mit einfach wechselbaren Zwischenstücken kann der Mahlspalt an den Verschleiß der Schlaghämmer angepasst werden. • Kontakt: www.bhs-sonthofen.de Der Rotorring (weiß) hält die Schläger sicher in ihrer Position. unten: Der Deckel der neuen Rotorprallmühle vom Typ RPMF ist elektrohydraulisch schwenkbar – so ist das Innere der Maschine optimal zugänglich. Fotos: BHS 5|2016

Bleiben Sie auf dem Laufenden! 8 x im Jahr für 103,– Euro Technik 39 Offizielles Organ von: Fachzeitschrift für Herstellung und Einbau von Asphalt Die Fachzeitschrift „asphalt“ vertritt als offizielles Organ des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) e.V. und seiner Regionalverbände sowie des Deutschen Asphaltinstitutes (DAI) e.V. die Interessen der Asphalt produzierenden und verarbeitenden sowie der damit verbundenen Industrie. Thematische Schwerpunkte der „asphalt“ sind praxisnahe Fachartikel, Berichte und Reportagen. • Wirtschaft und Politik mit Auswirkungen auf die Asphaltbranche • Entwicklungen und Tendenzen in der Verkehrspolitik • Neue Einbauverfahren • Neuerungen in der Maschinentechnik • Wiederverwendung • Lärmreduzierung • Interessante Bauvorhaben • Neue Regelwerke für die Asphaltbranche • Aus dem Asphaltmischwerk • Neues aus dem Prüflabor • Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Für alle Bereiche wird umfassend über Forschung und Entwicklung, Unternehmen, Verbände, Institutionen und Personen sowie über Literatur und Veranstaltungen berichtet. Abonnement-Bestellung Fax: +49 7229 606-10 £ Ich bestelle bis auf Widerruf (mindestens für 1 Jahr) die „asphalt“ zum Jahres-Abonnement-Preis von 103,– € (inkl. Versandkosten zzgl. ges. MwSt.) bzw. 112,– € für das Ausland (inkl. Versandkosten). Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein Jahr, falls nicht sechs Wochen vor Ende des Bezugsjahres die Kündigung erfolgt. Lieferadresse: Rechnungsadresse: Firma Firma Vorname Vorname Name Name Straße Straße PLZ/Ort PLZ/Ort Sie haben mein Interesse geweckt, bitte senden Sie mir: £ ein Probeheft £ die Mediadaten Telefon E-Mail Datum/Unterschrift Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim Tel.: +49 7229 606-0, Fax: +49 7229 606-10, infoSTV@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de 5|2016

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