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40 Technik RMS Von der

40 Technik RMS Von der konventionellen zur Schüttgut-Halle Wie lassen sich bereits vorhandene, konventionelle Hallen für das Lagern und Sortieren von Schüttgütern um- bzw. aufrüsten? Eine Lösung bietet das Lüra-System, entwickelt vom Unternehmen RMS. Es basiert auf den Lüra-Stellwänden aus Stahl: schnell installiert, mobil, modular und flexibel im Einsatz. Sie dienen als Anschüttwand und Lagerbox, als Wind- und Schallschutz und fungieren als stabiles Tragwerk für Schüttgut-Hallen. Beidseitiges Anschütten möglich RMS-Geschäftsführer Stephan Lüger ist überzeugt: „Unsere Stellwände vereinen viele Funktionen. Lagerplätze und Hallen lassen sich damit bis ins Detail auf spezifische Bedürfnisse zuschneiden. Das vereinfacht die Betriebsabläufe, im Innen- wie Außenbereich. Eine Systemlösung, mit der sich besondere Wünsche leicht realisieren lassen.“ Keineswegs nur bei Hallen-Neubauten: Für den Neubau bietet das Unternehmen mit frei tragendem Bogendach, Pult- oder Schiebedach unterschiedlichste Lösungen an. Doch Lüra-Stellwände können auch eine bislang anderweitig genutzte Halle für Schüttgut fit machen. Die Montage der Stellwände folgt einem einfachen Prinzip: Hohl werden sie am Lagerplatz angeliefert. Dort erfolgt ihre Befüllung mit Sand, Kies, Erde oder Wasser, wodurch sie enorme Stabilität erhalten, die in der Regel weder Fundamente noch Verankerung im Boden benötigt. Zum Zweck eines „Hallen-Upgrade“ werden die Stellwände an die Hallenwand und zwischen die vorhandenen Hallenstützen in der Mitte des Raumes montiert. Sie können dort exakt eingebaut werden, passgenau zwischen die Nischen der Stützen. Eine platzsparende Lösung: Da die Stellwände nicht vor, sondern zwischen den Stützen stehen, lässt sich die Fläche der Halle nach dem Umbau optimal nutzen. Eingefasst von den Stellwänden, sind die Hallenstützen vor Beschädigungen im laufenden Betrieb geschützt – wichtig, wenn es beim Sortieren schwerer Güter und Rangieren mit dem Radlader mal ruppig zugeht. Die Wände bergen – im Gegensatz zu Beton – kein Risiko des Herunterfallens einzelner Bauteile oder der Abplatzungen und damit Verunreinigung des Schüttgutes. Die Stellwände können individuell angepasst werden: Sei es an gebäudespezifische Abmessungen – Aussparungen für Träger, Windverbände oder vorhandene Versorgungsleitungen – oder an die Bodenbelastung bei besonders hohen Wänden. Dazu bietet RMS Zubehör für unterschiedlichste Anwendungsfälle. So sorgen schräge Abdeckungen oben auf den Stellwänden dafür, dass Schüttgut immer „zurückrutschen“ kann – es fällt nicht hinter die Wand oder bleibt auf ihr liegen. Eine einseitig schräge Abdeckung wird beispielsweise an der Hallenaußenwand befestigt, um den Zwischenraum zwischen Hallenwand und Stellwand zu schützen. Ähnlich im Fall der eingefassten Hallen-Mittelstützen, wo die beidseitig schräge Stellwand als Trennwand fungiert und auf beiden Seiten zum Anschütten genutzt wird: Die Schüttgüter rutschen stets zurück in ihre jeweilige Box. Wer will, kann auch in die Tiefe gehen: Auch die Unterteilung von Gruben ist fundiert zu lösen. Zudem sind die Wände demontier- und wieder aufbaubar. So bleibt man in der Struktur der Lagerplatz-Boxen stets flexibel und kann die Hallenraumnutzung individuell auf die Betriebserfordernisse abstimmen. Und gerade bei gemieteten Hallen ist mit Lüra-Stellwänden eine temporäre Nutzung als Schüttguthalle möglich. Kontakt: www.rms-luera.de links: Hallenstützen werden passgenau durch Lüra-Stellwände eingefasst und geschützt. rechts: Unterteilung von Schüttgutbunkern (Quelle: RMS) 3|2018

Technik 41 Hamm Leonhard Weiss startet mit neuen Walzen in die Saison Während der Erdbau in den meisten Regionen Deutschlands noch wegen eisiger Kälte ruhte, schuf die Leonhard Weiss GmbH & Co. KG Ende Februar durch die Übernahme von 23 neuen Hamm-Walzen optimale Voraussetzungen für die anstehende Bausaison. Mit den neuen Geräten wurde der Fuhrpark von Leonhard Weiss nicht nur aktualisiert, sondern auch erweitert. Das Walzenpaket umfasst sieben Walzenzüge vom Typ H 7i aus der Serie H Compactline und 16 Walzenzüge aus der Serie H mit 13 t bzw. 20 t Gewicht. 15 der neuen Walzenzüge verfügen über eine VIO-Bandage. Sie ermöglicht, Böden entweder mit Vibration oder mit Oszillation zu verdichten. „Eines unserer wichtigsten Tätigkeitsfelder ist der Bau von Infrastrukturen im Straßenbau und Bahnbau sowie bei Leitungsnetzen. Hier haben wir mit VIO-Walzen von Hamm beste Erfahrungen gemacht. Daher haben wir nahezu alle neuen 7- und 13-t-Walzen mit dieser Technologie ausgestattet“, erklärt Ralf Schmidt, geschäftsführender Gesellschafter bei Leonhard Weiss. Hamm ist der einzige Hersteller, der Erdbauwalzen mit Oszillation anbietet. Daneben ist die einfache Bedienung der Maschinen für große Unternehmen besonders wichtig, denn die Walzenzüge werden im gesamten Bundesgebiet mit wechselnden Fahrern eingesetzt. „Die einfache und klar strukturierte Bedienung der Walzen ist wichtig, damit unsere Fahrer überall sehr hochwertige Arbeit abliefern können“, weiß Jürgen Schmidt, Leiter Baulogistik bei Leonhard Weiss. Kontakt: www.hamm.eu Bei der Walzenübergabe: Thomas Brosy (Leiter Vertrieb Zentraleuropa, HAMM), Ralf Schmidt (geschäftsführender Gesellschafter LEONHARD WEISS), Rainer Bartsch (Produktmanager Erdbau HAMM), Norbert Rosenbaum (Vertriebsmanager Wirtgen Augsburg), Jürgen Voß (Leiter Einkauf Technik LEONHARD WEISS), Jürgen Schmidt (Leiter Baulogistik LEONHARD WEISS), Simon Schall (Leiter Sondertechnik LEONHARD WEISS), Dr. Stefan Klumpp (Vorstand HAMM) (Quelle: Hamm) Stand E39 in Halle 6 Der Staubbefeuchtungsmischer DUSTFIX Für Asphaltfüller, Gesteinsstaub und andere Füllstoffe von 10-80 m³/h. Ohne Staub sieht‘s besser aus. Mehr Informationen auf www.mapgmbh.com 3|2018