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as 02/19

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36 Spezial Schmitz

36 Spezial Schmitz Cargobull – Es soll leichter werden Mit besonderem Augenmerk auf die Gewichtsreduzierung präsentiert Schmitz Cargobull eine weiterentwickelte Thermo-Isolierung für die Stahl-Rundmulde. Um möglichst hohe Nutzlast zu bieten, wurde die Thermoisolierung für die Stahl-Rundmulde SR nochmals optimiert. Das Isoliermaterial hat ein geringes Mehrgewicht ab ca. 310 kg und bietet somit eine robuste und gleichzeitig nutzlastoptimierte Transportlösung. Durch die Neugestaltung des Aufbaus der Isolierung, bei dem das Isoliermaterial und das Außenblech nicht mehr miteinander verbunden sind, wird eine segmentierte Isolierung der Seitenwand möglich. Der Vorteil: Bei Beschädigung, zum Beispiel durch seitliches Anfahren von Radladern, können die einzelnen Segmente einfach ausgetauscht werden. Als Isoliermaterial kommt ein flexibler und hocheffizienter Dämmschaum auf organischer Basis zum Einsatz. Herausragende Merkmale, wie die Temperaturbeständigkeit und das geringe Raumgewicht, kennzeichnen dieses Leichtgewicht unter den Isolierungen, das die geforderten Werte entsprechend Einsatzankündigung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie den Standard der DIN-Norm 70001 für thermoisolierte Kippaufbauten erfüllt. Ein weiterer Vorteil des segmentierten Aufbaus ist die einfache Demontage der Isolierung vor Schweißarbeiten in der Mulde (z. B. dem Einschweißen eines Verschleißbleches), sodass eine Beschädigung des Isoliermaterials vermieden wird. Aufgrund der Anpassung im Bodenbereich der Mulde ist es möglich, den gewohnt niedrigen Schwerpunkt auch für die isolierte Ausführung beizubehalten. Die neue Isolierung erlaubt zudem eine größere Variantenvielfalt, sodass auch isolierte Mulden für andere europäische Märkte darstellbar sind, zum Beispiel in der Systemlänge SR 8.2 für den belgischen Markt. Das Modellprogramm Stahl-Rundmulde mit Thermoisolierung umfasst die Varianten der Systemlänge SR 7.2 für das Volumen von 24 m 3 und 27 m 3 (Bauhöhe Aufgrund des rasanten technologischen Fortschrittes ist es schwer absehbar, welche Entwicklungen sich bis 2022 vollziehen. Themen wie Digitalisierung, Ergonomie und Umweltschutz werden aber vermutlich bis dahin weiterhin im Mittelpunkt stehen. Das Thema Digitalisierung spielt schon jetzt im Straßenbau eine zentrale Rolle. Deswegen wollen wir unsere Baumaschinen noch weiter mit dem gesamten Baustellenprozess digital vernetzen. Die Benutzerfreundlichkeit von Baumaschinen und der Schutz des Bedieners sind ein weiterer Schwerpunkt, der sowohl die Ergonomie am Arbeitsplatz als auch Umweltschutz betrifft. Bei Bomag haben diese Prozesse längst begonnen. Dies zeigt die Optimierung unserer Fahrerkabinen oder das Ion Dust Shield zur Reduzierung von Feinstaub. Ralf Junker, Präsident, BOMAG GmbH Bei Schmitz-Cargobull sind das Isoliermaterial und das Außenblech nicht mehr miteinander verbunden. (Quelle: Schmitz-Cargobull) 1.460 und 1.660 mm), die Systemlänge SR 8.2 für das Volumen von 27 m 3 (Bauhöhe 1.460 mm) sowie auch für den 2-Achs-Sattelkipper S.KI 18 7.2 mit der Bauhöhe von 1.460 mm. Je nach Bedarf stehen verschiedene Boden- und Seitenwand-Kombinationen zur Auswahl (Seitenwände 3,2 / 4,0 / 5,0 mm, Boden 4,0 / 5,0 / 6,0 mm). Außerdem kann der Kunde zwischen verschiedenen Rückwandklappenvarianten und Verdeck-Systemen wählen. Parallel zur Stahl-Rundmulde wird auch die Aluminium-Kastenmulde mit einer Vollisolierung angeboten. Diese gewichtsoptimierte Transportlösung erfüllt ebenso die geforderten Isolierwerte und sorgt mit einem Eigengewicht ab 5,1 t für eine hohe Nutzlast. Da die äußeren Abmessungen der Mulde sich durch die Isolierung nicht ändern, behält der Sattelkipper seinen tiefen Schwerpunkt und kann z. B. mit allen Optionen für die Muldenabdeckung aus dem Standardprogramm kombiniert werden. Alle Thermomulden von Schmitz Cargobull verfügen über zwei Messöffnungen pro Seitenwand, die eine manuelle Temperaturmessung sicher vom Boden aus und direkt im Ladegut ermöglichen. Ein Aufenthalt beim Abkippen im Gefahrenbereich zwischen Fertiger und Kipper (Temperaturmessung im Bunker des Fertigers oder Beschickers) ist daher nicht erforderlich. In Deutschland ist diese Messmethode mit der elektronischen Temperaturmessung gleichgestellt worden. • 2|2019

Spezial 37 Topcon – Automatisierung von Bauprozessen Auf der Bauma 2019 wird die Topcon Positioning Group mehrere neue Technologien vorstellen und zeigen, wie integrierte Soft- und Hardware die Produktivität und Effizienz eines Bauprojekts deutlich steigern können. Unter anderem zu sehen: Pavelink, eine Rundum-Softwarelösung für Logistik, Planung und Terminplanung in der Deckenfertigung, die neuesten Maschinensteuerungen für Bagger, Erdbau-Lkw und Bohrgeräte sowie neue Entwicklungen für die Baustellenverwaltungs-Software Sitelink3D und weitere integrierte Lösungen zur Positionsbestimmung. Topcon stellt das Wissen und die Technologie zur Verfügung, mit der Unternehmen sich schon heute für künftige Herausforderungen beim Bau neuer und beim Erhalt bestehender Infrastrukturanlagen fit machen können. So können mit den Topcon-Lösungen Bauprozesse automatisiert und effizienter gestaltet werden. Um beispielsweise die Ansprüche bezüglich Ausführungsqualität und Sicherheit zu erfüllen, hat Topcon den SmoothRide-Prozess entwickelt. Er ermöglicht das Arbeiten mit präzisen Messdaten für eine größtmögliche Übereinstimmung von Bauplanung und Bauausführung, für maximale Ausführungsqualität, termingerechte Bauausführung, Kosteneffizienz und nicht zuletzt für die Arbeitssicherheit auf der Baustelle. Smooth Ride ist ein Sechs-Schritte-Prozess: Zunächst scannt der RD-M1- Scanner von Topcon die Bestandsfahrbahn bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h. Die Fahrbahn muss dabei nicht gesperrt werden, das spart wertvolle Zeit und erhöht die Sicherheit aller Beteiligten. Dann wird auf Basis des Scans ein hochgenaues Abbild der bestehenden Fahrbahn erzeugt. Die hohe Punktdichte ist eine präzise Grundlage für die Überplanung und alle weiteren Planungsprozesse. Als Ergebnis entstehen zwei Geländemodelle: Der Bestand und die Planung. Im dritten Schritt erfolgt das Abfräsen mithilfe einer 3D-Maschinensteuerung. Die Frästiefe wird aus einem Vergleich der Bestandsoberfläche und dem Design der zu erzeugenden Fräsfläche relativ berechnet. Die Lagepositionierung erfolgt über GNSS. Die Maschinensteuerung kommt ohne jegliche optischen Messverfahren aus. Ziel ist, eine planparallele Oberfläche für den Asphalteinbau in konstanter Schichtstärke zu erzeugen. Im Anschluss kann je nach Untergrundbeschaffenheit oder Verlauf des Fräsprozesses, zum Beispiel bei Schollenbildung, ein erneutes Scannen der Fräsoberfläche sinnvoll sein. Im 5. Schritt werden beim Einbau der neuen Asphaltschicht mit SmoothRide selbst lange Bodenwellen erkannt und durch die Berücksichtigung eines prozentualen Walzmaßes ausgeglichen. Smooth Ride ermöglicht die flächendeckende Einhaltung der Mindeststärke beim Asphaltauftrag. Und abschließend können die neuen Asphaltschichten mit dem RD-M1-Scanner von Topcon abgefahren und die erreichte Ebenflächigkeit der Baumaßnahmen dokumentiert werden. • SmoothRide von Topcon ist ein Prozess, der alle relevanten Faktoren berücksichtigt: einen frist- und kostengerechten Abschluss, größtmögliche Ausführungsqualität, Arbeitssicherheit und eine Straße, die einfach länger hält. (Quelle: Topcon) Gilsonite verlängert die Lebensdauer von Asphaltstraßen deutlich 25 Jahre 20 Jahre 15 Jahre 10 Jahre 5 Jahre Mit Gilsonite Ohne Gilsonite The world’s only source of Gilsonite ® | americangilsonite.com/deutsch | info.europe@americangilsonite.com 2|2019