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as 02/19

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28 Spezial Meiller –

28 Spezial Meiller – Sicherheit und Einsparung Mit dem neuen RS26 hat Meiller die nächste Baureihe seiner Abrollkipper weiterentwickelt. (Quelle: Meiller) Meiller präsentiert sich auf der Bauma mit seinen neuen Produkten ganz im Zeichen der Sicherheit und Effizienz. Die neue Generation der Fernsteuerung i.s.a.r.-control 3 kombiniert die bekannte Handhabung mit moderner Technik und neuem Design. Zukünftig werden die bisherigen Bedienelemente reduziert und durch ein Display in Kombination mit einem Joystick erweitert. Dadurch wird für den Fahrer eine praktische und noch einfachere Bedienung aller Funktionen seines Kippers aus sicherer Distanz und bei bester Sicht auf den Ablauf gewährleistet. Mit dem neuen RS26 hat Meiller die nächste Baureihe seiner Abrollkipper weiterentwickelt. Die 3- und 4-Achs-Fahrzeuge sollen neue Maßstäbe hinsichtlich Nutzlast, Geschwindigkeit und Bauhöhe setzen. Die Hublast beträgt 26 t. Außerdem konnte eine Gewichtsreduzierung um bis zu 850 kg im Vergleich zu seinem Vorgänger erreicht werden. Der Rahmen erlaubt mit seinen beiden Lochreihen eine geschraubte Montage und sorgt durch sein geschlossenes Profil für eine hohe Torsionssteifigkeit. Neben der Ausführung mit verschiebbarem Hakenausleger gibt es den neuen RS26 auch in der TS-Ausführung, also mit teleskopierund schwenkbarem Hakenausleger. Die zusätzliche Funktion erlaubt dem Anwender, den Container flacher aufzuziehen und somit die Kraft der Hydraulik besser auszunutzen. Eine weitere technische Entwicklung, die auf der Bauma präsentiert wird, ist die neue Eco-Kupplung. Diese sitzt zwischen motorseitigem Nebenabtrieb und Hydraulikpumpe und dient als flexibel zuschaltbares System. Durch den Einsatz der Eco-Kupplung läuft die Pumpe nicht wie bisher auch dann mit, wenn sie nicht benötigt wird, sondern kann nach Bedarf zugeschaltet werden. Infolgedessen können die 2 bis 4 kW Leistung, welche bei herkömmlichen motorseitig angebrachten Pumpen unabhängig vom Einsatz der Pumpe verbraucht werden, eingespart werden. War der Einsatz der Hydraulik bei getriebeseitig befestigten Pumpen bislang nur im stehenden Zustand möglich, kann die Nutzung zukünftig dank der Eco-Kupplung auch effizient während dem Fahren fortgeführt werden. Zwischen 0,5 und 1,4 l Diesel pro Stunde oder bis zu 3,5 l auf 100 km können dadurch eingespart werden. • Moba – Berührungslose Schichtdickenmessung im Asphalteinbau Moba präsentiert sein Pave-TM, das System für eine berührungslose Schichtdickenmessung im Asphalteinbau. Das Messsystem mit überarbeiteter Sensortechnologie überzeugte die Jury des Bauma-Innovationspreises 2019 und tritt nun im Finale gegen zwei weitere Innovationen in der Kategorie „Komponente, digitale Systeme“ an. Pave-TM ist ein System zur automatischen Schichtdickenmessung im Straßenbau. Das Pioniersystem zur Qualitätssteigerung zeigt die Dicke der gelegten Asphaltschicht konstant an, reduziert so manuelle Messungen und unterstützt das Einbauteam. Mit dem neuen, auf Schichtdicke spezialisierten Ultraschallsensor CSMT-300 ist das exakte Arbeiten an Toleranzgrenzen besonders genau möglich. Somit wird die Genauigkeit des Systems nochmals gesteigert. Damit reduziert das System das Einbaumaterial, spart erhebliche Kosten und fördert gleichermaßen einen ressourcenschonenden Asphalteinbau. Schnell amortisiert, steigert die neue Technologie bereits nach wenigen Projekten den Return of Investment des Bauunternehmers und unterstützt diesen bei der Einhaltung der gesetzlichen Einbaugrenzen. Dank der Präzision des Systems lassen sich gleichmäßige, stabile Materialschichten in höchster Qualität einbauen – und die Langlebigkeit der Straße steigern. Diese nachhaltige Art des Straßenbaus runden zukunftsorientierte Module wie die Messung von Bohlenbreite, Geschwindigkeit und zurückgelegtem Weg des Fertigers optimal ab. Kontinuierliche Schichtdickenmessung erhöht die Einbauqualität. (Quelle: Moba) Automatisierte Messungen bedeuten auch eine geringere Fehleranfälligkeit, da manuelle Messungen und alle damit verbunden Ungenauigkeiten einfach entfallen. Mit der Entwicklung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von Pave-TM beweist die Moba Mobile Automation AG absolute Weitsicht im Straßenbau. Als digitales Hang-on-System trägt es essenziell zur BIM-Ausstattung der modernen Baustelle bei und bereitet der „Industrie 4.0“ ihren Weg. Dabei profitieren alle Parteien gleichermaßen – ob Einbauteam, Bauunternehmer, Gemeinden oder der Endnutzer der Straße. • 2|2019

Spezial 29 Marini – Neues Patent Bei den neuen mobilen Anlagen Xpress ist für den Aufbau kein Kran erforderlich. (Quelle: Marini) Marini präsentiert u. a. die neuen mobilen Anlagen Xpress 1500 und XPRESS 2000. Die gesamte Anlage besteht aus zwei Trailern mit 3 m Breite, auf denen alle in der Fabrik vormontierten Komponenten verbaut sind. Für den Aufbau ist kein Kran erforderlich, wodurch die Transport- und Installationskosten erheblich gesenkt werden. Hinzu kommt, dass für den Aufbau keine Fundamente aus Beton benötigt werden. Die Basiskonfiguration der oben erwähnten Maschinen besteht aus vier Vordosierern (Optional fünf) direkt am Trailer inklusive Trocknungstrommel, Filter und Steuerkabine. Der Haupt-Trailer beinhaltet den Heißaufzug, das Sieb mit vier oder fünf Sortierstufen, den Heißmaterialspeicher unter dem Sieb und den Mischer. Optional können auf dem Haupt-Trailer auch der Bitumentank und der Tank für den Kraftstoff montiert werden. Mit einem Fassungsvermögen von je 29.000 und 7.000 l. Die verfügbaren Optionen wie Fremdfüller-Silo und/oder Recyclingfüller-Silo und Silo zur Lagerung des fertigen Produkts ermöglichen es, dass die Anlage abhängig von den Anforderungen an den Gebrauch ausgestattet werden kann. Mit den Anlagen vom Typ Xpress kann dem Mischgut bis zu 40 % recyceltes Material hinzugefügt werden. Der neue Marini Master Tower verspricht in Bezug auf die Herstellung von Heiß- und Warmasphalt geringe Emissionen und niedrigen Energieverbrauch. Alle am Markt erhältlichen traditionellen Technologien beruhen auf der Verwendung eines doppelten Trocknungssystems. Die Lösung von Marini besteht aus der Vereinfachung der Komponenten zur Wärmeerzeugung: Beide Trockentrommeln verwenden lediglich einen gemeinsamen Brenner. Dieser Brenner ist in der Lage, ausreichend Energie bereitzustellen, um die Neumaterialien in der ersten Trommel aufzuheizen und die Wärme als Heißgas in die zweite Trommel zu übertragen (abhängig von der herzustellenden Mischung). Durch das Heißluftzirkulationssystem kann die gesamte Wärmeenergie im geschlossenen System bei einem sehr hohen Wirkungsgrad genutzt werden. Die Verwendung heißer Gase vermeidet sowohl den Kontakt zwischen der Flamme des Brenners und dem recycelten Material wie auch die direkte Strahlung der Flamme. Dadurch können die Temperaturspitzen beim Aufheizen des recycelten Materials vermieden werden. Die beiden Trockentrommeln werden oberhalb des Mischers platziert, um ein mögliches Haften aufgrund der heißen recycelten Materialien zu vermeiden. Die Zuschlagstoffe erreichen das Sieb direkt von der Abwurfrutsche aus. So wird der typische Wärmeverlust eines Heißaufzugs in traditionellen Werken verhindert und gleichzeitig die Abnutzung sowohl des Becherwerkes als auch der Ketten vermieden. Ein vollautomatisches und geschlossenes System leitet den heißen Luftstrom innerhalb der Anlage. Sensoren und Temperaturfühler stellen die erforderliche Information für die zentrale Steuerung bereit. Diese Lösung vereinfacht und beschleunigt die Ausstellung der Installationsgenehmigung oder der Änderungsgenehmigung für ein bestehendes Asphaltwerk. • FDVK- und PAVE-Navigator Digitalisierter Verkehrswegebau mit Völkel - Flächendeckende dynamische Verdichtungskontrolle - Temperatur-Scan am Asphaltfertiger - Herstellerunabhängig Besuchen Sie uns auf der 2019 in München Halle A2 Stand 403 Völkel Mikroelektronik GmbH · Otto-Hahn-Straße 30 · 48161 Münster · Telefon 02534.9731-0 · info@voelkel.de · www.voelkel.de 2|2019