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18 Menschen NACHRUF

18 Menschen NACHRUF Trauer um Ursula Bartels Im Februar ist die langjährige Mitarbeiterin des Deutschen Asphaltverbandes (DAV) Ursula Bartels verstorben. Als der DAV und das Deutsche Asphaltinstitut (DAI) Mitte 1992 ihren Sitz von Offenbach nach Bonn an den Standort des Bundesverkehrsministeriums verlegten, war für die beiden Geschäftsführer Horst Erhardt und Jürgen Reifig die Neueinstellung von Mitarbeitern erforderlich, weil aus Offenbach niemand mitging. So wurden zum 1. Juli 1992 Ursula Bartels und Traudl Flink zu neuen Sekretärinnen/Assistentinnen der Verbandsgeschäftsführung. Ursula Bartels war für Jürgen Reifig, Traudl Flink für Horst Erhardt zuständig, wobei sich in einem so kleinen Team die Zuständigkeiten auch neben Urlaubs- und Krankheitsvertretungen überschnitten. Ursula Bartels wurde 1946 im damals noch selbstständigen Porz, heute ein Kölner Stadtteil, geboren. Nach Schulzeit und Ausbildung folgte sie ihrem Ehemann Henning, einem Offizier der Bundeswehr, bei seinen berufsbedingt vielen Umzügen und war u. a. für Anwaltskanzleien tätig. Nach seiner Versetzung in das Bonner Bundesverteidigungsministerium auf der Hardthöhe wurde das Ehepaar Bartels in Troisdorf heimisch; Ursula Bartels wurde Leiterin des Sekretariats des Bonner CDU-Kreisgeschäftsführers. Schon vor dem Umzug der Verbandsgeschäftsstelle in den Bonner Schieffelingsweg war Ursula Bartels für DAV und DAI tätig und hat gemeinsam mit dem Geschäftsführer Jürgen Reifig dafür gesorgt, dass zum Ursula Bartels (Quelle: privat) 1.7.1992 die Geschäftsstelle arbeitsfähig war: Kauf oder Miete der technischen Geräte, Aussuchen der Büromöbel. Als Mitarbeiterin des auch für interne Organisation zuständigen Geschäftsführers hatte sie ein breites Tätigkeitsspektrum abzudecken, für das sie durch ihre vorherigen Tätigkeiten und ihre Persönlichkeit bestens qualifiziert war: Mitgliederverwaltung einschließlich Erstellung der Produktionsabfragen für die ordentlichen Mitgliedsunternehmen und Beitragsrechnungen, Schriftverkehr mit Unternehmen, Verwaltungen und Hochschulen, Vorbereitung von Verbandsveranstaltungen wie Sitzungen von Regionalvorständen und Präsidium, Regionalversammlungen und den Deutschen Asphalttagen in Berchtesgaden. Dabei kamen ihr Verbindlichkeit, Freundlichkeit und Charme zugute. Davon konnten sich auch viele Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen, der Straßenbauverwaltungen und der Hochschulen überzeugen, die Ursula Bartels bei Besuchen in der Bonner Geschäftsstelle oder Gelegenheiten wie dem Asphaltseminar in Willingen oder den Deutschen Asphalttagen persönlich kennenlernten. Sie war anerkannt und beliebt bei den ehrenamtlich im Verband tätigen Unternehmensmitarbeitern und den Ansprechpartnern in anderen Organisationen. Dadurch hat sie maßgeblich zur Anerkennung des DAV als kompetentem Vertreter der Asphalt herstellenden und einbauenden Industrie in Deutschland beigetragen. Nach nahezu 14 Jahren verdienstvoller Arbeit für DAV und DAI beendete Ursula Bartels altersbedingt im Jahr 2006 ihre Tätigkeit, nicht ohne ihre Nachfolgerin Helga Beckmann noch gründlich einzuarbeiten. Ihre Äußerung „Noch nie habe ich für ein Unternehmen so lange und so gerne gearbeitet“ ist von den DAV-Mitarbeitern noch oft zitiert worden. Im Februar ist Ursula Bartels wenige Tage vor Vollendung ihres 73. Lebensjahres einer langen schweren Krankheit erlegen. Die Mitarbeiter von DAV und DAI werden ihr ein ehrendes Angedenken bewahren. Jürgen Reifig Eurobitume Neue Leiterin des PRC-Komittees Johanna Andréasson, Marketing Manager für Nynas Bitumen, übernahm im Dezember die Leitung des PRC-(Public-Relations- and -Communications-)Komitees von Eurobitume. Sie ist seit 2016 Mitglied des Komitees und unterstützt in der neuen Funktion das Ziel von Eurobitume, die erste Referenz für Bitumen in Europa zu sein. „Dies ist eine aufregende Zeit für die Bitumenindustrie und ich freue mich besonders darauf mitzuwirken, dass das PRC-Komitee dazu beiträgt, den Mitgliedern von Eurobitume und anderen Interessengruppen einen Mehrwert zu bieten. Ein wichtiger Teil ist dabei die Zusammenarbeit mit den Eurobitume-Komitees für Technik und HSE (Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz), um das technische Verständnis, die sichere Handhabung und Lieferung der Produkte unserer Industrie zu unterstützen“, sagte die neue Vorsitzende des Eurobitume- PRC-Komitees. • Johanna Andréasson hat im Dezember letzten Jahres die Leitung des PRC-Komitees von Eurobitume übernommen. (Quelle: Eurobitume). 2|2019

Menschen 19 EAPA Karcher neuer Generalsekretär Dr. Carsten Karcher wurde mit Beginn des neuen Jahres zum Generalsekretär des Europäischen Asphaltverbandes (EAPA) ernannt. Karcher ist bereits seit 2013 als Direktor für die EAPA tätig. Er übernahm die Nachfolge seines Vorgängers Egbert Beuving, der Ende 2018 in den Ruhestand ging. Karcher will seine derzeitigen Aktivitäten in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, Kommunikation, Veranstaltungsorganisation und Finanzen fortsetzen. „Ich fühle mich geehrt durch diese neue Herausforderung und freue mich, mit Leidenschaft und Engagement den Weg gemeinsam mit der europäischen Asphaltindustrie, den wir vor vielen Jahren begonnen haben, fortzusetzen“, erklärte er. Darüber hi - naus verstärkt Breixo Gómez-Meijide seit Oktober 2018 als technischer Direktor die EAPA. In dieser Funktion ist er zuständig für die technischen Anfragen und ist Sekretär des technischen Komitees des Verbands. Darüber hinaus nimmt Gomez-Meijide an den Sitzungen der CEN-Ausschüsse teil und begleitet so für die Asphaltbranche die europäischen Normungsprozesse. Er wird relevante Informationen für die Mitglieder sammeln und aufbereiten, beispielsweise durch die Erstellung von Positionspapieren, der jährlichen Broschüre „Asphalt in Figures“, Richtlinien und Dokumenten. Dr. Gomez-Meijide wird mit dem Generalsekretär zusammenarbeiten und zur Organisation der E&E-Kongresse und EAPA-Veranstaltungen im Ausschuss für das technische Programm beitragen. Dr. Carsten Karcher ist neuer Generalsekretär des Europäischen Asphaltverbandes (EAPA). (Quelle: DAV/hin) Beuving wird die EAPA als Vorsitzender des Organisationskomitees des E&E-Kongresses 2020 weiterhin unterstützen und er wird noch einige Jahre lang Vorsitzender des CEN TC227 WG1 bleiben. • Konzernchef Peter Gerstmann wurde als Vorsitzenden der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH bis zum Jahr 2024 im Amt bestätigt. (Quelle: Zeppelin) Gerstmann bestätigt Der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH hat den Vertrag von Peter Gerstmann als Vorsitzenden der Geschäftsführung um weitere fünf Jahre, bis zum Jahr 2024, verlängert. Gerstmann ist bereits seit dem Jahr 2000 für den weltweit agierenden Zeppelin Konzern aktiv. Nach unterschiedlichen Managementpositionen übernahm er 2010 als Vorsitzender der Geschäftsführung die Leitung des Konzerns. Gerstmann freut sich über die Bestätigung seiner Verantwortung als Vorsitzender der Zeppelin GmbH: „Es ist eine herausfordernde und hochinteressante Aufgabe, ein traditionsreiches Stiftungsunternehmen wie Zeppelin in das Zeitalter der Digitalisierung zu führen.“ Gleichzeitig gab der Konzern zwei weitere Personalien bekannt. Zum einen übernimmt Mario Meier die Leitung der Zeppelin-Niederlassung Böblingen und zum anderen folgt Oliver Brockschmidt als Niederlassungsleiter auf Stephan Bothen in Erlangen. Während Mario Meier 2008 bei der Zeppelin International AG in der Schweiz startete, die in der Zeppelin GmbH als Holdingunternehmen für Geschäfte in Regionen der CIS zuständig ist, begann Brockschmidt seine Berufslaufbahn nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre bei der Würth-Gruppe. • 2|2019