Aufrufe
vor 10 Monaten

as 02/19

  • Text
  • Offenporigen
  • Deutschland
  • Rejuvenatoren
  • Unternehmen
  • Bild
  • Hohen
  • Spezial
  • Bitumen
  • Bauma
  • Asphalt

8 Aktuell Infratech

8 Aktuell Infratech 2020 Auf dem Weg zur Leitmesse? Vom 14. bis 16. Januar 2020 findet in der Messe Essen die Infratech statt. Mit dem Messemotto „Infrastrukturen erhalten und ausbauen“ will die Messe mit der vierten Ausgabe zur deutschen Leitmesse der Infrastruktur aufsteigen. Mio. km pro Tag. Es steht außer Frage, dass es in keinem anderen Bundesland größerer Anstrengungen für eine zukunftsfähige Infrastruktur bedarf. „Wir in NRW haben da noch viel aufzuholen“, betonte Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Hendrik Wüst im Januar 2019 bei einem Besuch der niederländischen Infratech-Ausgabe. Dies betreffe nicht nur den Ausbau von Autobahnen, des Schienennetzes und des Breitbandnetzes, sondern auch die Schnelligkeit der Projektplanung. Dass der Verkehrsminister die Infratech als Hotspot der Infrastrukturbranche erachtet, zeigt sich nicht zuletzt daran, dass er die Messe 2018 eröffnet hatte und auch die Teilnahme an der Infratech 2020 einplant. Die Fachbesucher, die über eine hohe Entscheidungsbefugnis verfügen, reisen seit der ersten Messeausgabe aus Nordrhein-Westfalen, aber auch den umliegenden Bundesländern an, wodurch der Einzugsbereich der Infratech mehr als 40 % der Bundesbürger und der sie begleitenden Infrastruktur repräsentiert. Großes Aussteller-Interesse Die letzte Infratech in Essen zählte 218 Aussteller. (Quelle: Infratech) Für Hermann Schulte-Hiltrop, Hauptgeschäftsführer der Bauverbände NRW e.V., kommt die Infratech genau zur richtigen Zeit: „Eine große Zahl von Projekten zum Aus- und Umbau der Infrastruktur ist derzeit im Gange. Wir müssen aber dringend ,am Ball bleiben’, um die Defizite auszugleichen. Die Messe Infratech kommt gerade richtig, um dies zu unterstreichen, den aktuellen Stand der Technik zu verdeutlichen und den Fachdialog fortzu setzen.“ Die Infratech bietet Bauherren, Auftragnehmern, Planern, Entwicklern und Zulieferern ein Podium zur engagierten Gestaltung infrastruktureller Lösungen. Mit „Tiefbau, Straßenbau und Wasserbau“, „Ver- und Entsorgung“, „Öffentliche Raumgestaltung und Mobilität“ werden wieder die wesentlichen Schwerpunkte gesetzt, die die Branche bewegen. Durch Aufnahme des neuen Schwerpunkts „Energie und Umwelt“ erhalten Energieeffizienz, Smart Home und E-Mobility ein noch stärkeres Gewicht. Zudem wird aufgezeigt, dass sich Infrastrukturmaßnahmen und Umweltschutz partnerschaftlich und nachhaltig umsetzen lassen. Auch mit einer prominenteren Platzierung von Themen wie Starkregen und Hochwasserschutz zeigt sich die Infratech erneut am Puls der Zeit. Verkehrsminister Wüst sieht Handlungsbedarf Die Infratech wird in Essen, im Zentrum Nordrhein-Westfalens, ausgerichtet. Jede Zweite der 20 größten Städte Deutschlands liegt im bevölkerungsreichsten Bundesland. Nirgendwo gibt es eine höhere Dichte an Autobahnen, Wasserstraßen, Kanalisationsnetzen und öffentlichem Raum. Laut einer zuletzt im Dezember 2018 aktualisierten Mobilitätsstudie des Bundesverkehrsministeriums legt jeder Bundesbürger täglich eine Strecke von 39 km zurück, dies ergibt für die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens eine Gesamtsumme von 700 Ein Jahr vor Messestart ist die Hälfte der Standflächen bereits verbindlich gebucht. Es zeichnet sich erneut ein Mix von Ausstellern der ersten Stunde und Unternehmen ab, die erstmals teilnehmen. Somit bleibt die Infratech eine Messe in Bewegung, die auch Stammbesucher stets aufs Neue inspiriert. Dies ist auch das Ziel des hochkarätigen Vortragsprogramms, das sich inhaltlich an den Schwerpunkten der Messe orientiert und die drei Messetage erneut begleitet. Fortgeführt werden der Infratech-Innovationspreis und der Nachwuchspreis für Studierende, beide ausgelobt vom IKT (Institut für unterirdische Infrastruktur). Sonderschauen werden aktuelle infrastrukturelle Fragestellungen aufgreifen. Messeveranstalter ist Rotterdam Ahoy, der die Infratech in den Niederlanden seit 1996 ausrichtet. Die Infratech in Essen findet seit 2014 im Zwei-Jahres-Turnus statt. Stets konnten gegenüber der Vorgängerausgabe deutliche Zuwachsraten erreicht werden. 2018 interessierten sich insgesamt 7.397 Besucher für die Produkte und Dienstleistungen der 218 Aussteller. Die Infratech 2020 findet in Halle 3, der größten Halle der Messe Essen, statt. • 2|2019

Aktuell 9 Straßen- und Wegegesetz Änderung beschlossen Der nordrhein-westfälische Landtag hat eine Änderung des Straßen- und Wegegesetzes beschlossen. Damit werden Planungsverfahren beschleunigt und der Ausbau von Carsharing-Angeboten in den Kommunen vereinfacht. Künftig sollen Anfechtungsklagen gegen Planfeststellungsbeschlüsse für Maßnahmen an Landesstraßen keine aufschiebende Wirkung mehr haben. Voraussetzung ist, dass für die Maßnahmen Mittel bereitstehen. Für den Bau von Ortsumgehungen müssen keine förmlichen Linienbestimmungsverfahren mehr durchgeführt werden. Im Bund gibt es bereits eine solche Regelung. Das Land passt damit die Rechtslage für die Landesstraßen eins zu eins an die der Bundesstraßen an. Auch für die Radschnellwege wird auf eine förmliche Linienbestimmung verzichtet. „Die Planungen im Land müssen schneller werden, damit wir in Nordrhein-Westfalen vorankommen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst im Anschluss an die Plenarsitzung. „Jeder muss in den Planungsverfahren zu seinem Recht kommen. Teilweise verlieren wir aber Jahre durch überladene Verfahren.“ Die Änderung des Straßen- und Wegegesetzes ermöglicht es außerdem, dass Städte und Gemeinden in Zukunft Parkplätze für stationsbasierte Carsharing-Fahrzeuge auf den innerstädtischen Straßen ausweisen können. • Additive Aktivitäten beim Asphalt gebündelt Das BASF-Büro- und Konferenzgebäude D 105 am Standort Ludwigshafen. (Quelle: BASF) Die Liste der Anforderungen an die Fahrbahn von morgen ist lang: materialsparend, belastbar, lange haltbar und leicht zu reparieren. Auf die Straßenbauunternehmen kommen künftig große Aufgaben zu. Um umfassende Lösungen für die Herstellung von Asphalt bereitzustellen, bündelt BASF ab sofort die Entwicklungsund Vermarktungsaktivitäten in der Region EMEA in einer zentralen Plattform. Das aktuelle BASF-Portfolio umfasst Asphalt-Modifizierer der Marke Butonal®, die künftig von BASF und BTC, der europäischen Vertriebsgesellschaft von BASF, vermarktet werden. Die hochwertigen Polymerdispersionen, basierend auf Styrol-Butadien-Kautschuk (SBR), werden vor allem für Asphaltemulsionen eingesetzt und sollen diese beispielsweise besonders beständig machen. Die BTC Europe GmbH ist die europäische Vertriebsgesellschaft der BASF für Spezialchemikalien. Mit elf Standorten in Europa liefert die BTC rund 6.000 Produkte an kleinere und mittelgroße Kunden aus den unterschiedlichsten Industrien. Der Hauptsitz der BTC ist in Monheim am Rhein. Christoph Hansen, Leiter der Geschäftseinheit Dispersions & Resins Europe, bei der die zentrale Plattform angesiedelt wird, begründet den Konzernbeschluss: „Die Transportleistung im Straßengüterverkehr in Europa wird künftig noch deutlich zunehmen, Nachhaltigkeit ist daher ein zentrales Thema im Bereich Infrastruktur. Deshalb arbeiten wir an neuen Lösungen für Kundenbedürfnisse wie längere Haltbarkeit und verbesserte Instandhaltung sowie Energie- und CO 2 Einsparung.“ Dr. Mario Šandor, Leiter der neuen Asphalt-Plattform EMEA, führt aus: „Additive für Bitumen und Asphalt leisten einen großen Beitrag, wenn es darum geht, Straßenbeläge leistungsfähiger und nachhaltiger zu machen. Aber keine Asphaltrezeptur gleicht der anderen: Ein starker Fokus liegt deshalb auf der Entwicklung von maßgeschneiderten, lokalen Lösungen für Kundenanforderungen. Auf diesen Austausch freue ich mich schon sehr.“ • Ihr kompetenter Partner für die Isolierung von Asphaltmischanlagen • Industrie-Isolierungen • Beratung • Projektleitung Zum Weissen Rain 2 63571 Gelnhausen Tel. 06051 91 228-0 iso@wksb.de, www.wksb.de 2|2019