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20 Menschen Neues

20 Menschen Neues Vorstandsmitglied bei der Strabag Christian Hattendorf ist neues Vorstandsmitglied und Arbeitsdirektor bei der Strabag AG. (Quelle: Strabag AG) Mit Wirkung zum 1. Januar hat der Aufsichtsrat der Strabag AG, Köln, Christian Hattendorf in den Vorstand des Unternehmens berufen. In dieser Funktion ist der 51-Jährige kaufmännisch verantwortlich für acht Direktionen sowie mehrere Stabsfunktionen wie Einkauf und Personal. Zusätzlich hat der Aufsichtsrat Hattendorf als Arbeitsdirektor bestellt. Damit folgt er auf Peter Kern, der zum 1. Januar in Ruhestand getreten ist. Hattendorf studierte Wirtschaftsingenieurwesen/Bau an der Technischen Universität Berlin. Er stieg direkt nach seinem Abschluss in 1991 als Baukaufmann/Controller in die Strabag AG ein. Seit November 1997 war Christian Hattendorf in verschiedenen Führungspositionen im Strabag-Konzern tätig, zuletzt als kaufmännischer Leiter der Züblin-Direktion Nord. Züblin ist eine 100-prozentige Strabag-SE-Tochter und Marktführerin im deutschen Hoch- und Ingenieurbau. Der Vorstand der Strabag AG hat vier Mitglieder: Neben Hattendorf gehören dem Gremium weiterhin Peter Hübner, Marcus Kaller und Jörg Rösler an. • NACHRUF Volker Potschka verstorben Am 24. November 2016 verstarb Dr. Volker Potschka, Krefeld, im 79. Lebensjahr. Dr. Potschka wurde in Königsberg geboren und hat nach dem Abitur an den Universitäten München und Marburg Chemie studiert. In Marburg wurde ihm von der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität 1964 der Grad des Doktors der Philosophie verliehen. Den beruflichen Weg begann er mit einer Tätigkeit als Assistent im Forschungslabor der ESSO AG und leitete dort als Gruppenführer die Abteilung „Bitumen und Asphalt“. Anfang 1969 übernahm er bei der TEERBAU in Essen die Position des Leiters der dortigen Materialprüfanstalt, die er elf Jahre lang innehatte. Im Jahr 1980 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit. Dr. Potschka war dann bis 1987 geschäftsführender Gesellschafter der „Schniering und Potschka Ingenieur-Gesellschaft Essen“ und von 1988 bis 1996 in gleicher Funktion in der „IFTA, Ingenieurgesellschaft für Technische Analytik Essen“ tätig. Dr. Potschka wandte sich 1997 wieder der Praxis des Asphaltstraßenbaues zu. Er übernahm die Position des Leiters der Abteilung „Asphalttechnologie und Qualitätswesen“ bei der DEUTAG GmbH. Diese Funktion hatte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand am 30.6.2002 inne. Die Erfahrungen, die Dr. Potschka auf den vielfältigen Stationen seines Berufsweges sammeln konnte, brachte er schon Dr. Volker Potschka (Quelle: DAV) frühzeitig in die Gremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen ein. Dabei konnte er auf praktische Erfahrungen bei der Untersuchung von Bitumen, Mineralstoffen und Asphalt sowie bei der Produktion und dem Einbau von Asphalt zurückgreifen. Diese Erfahrungen teilt er auch in mehr als 40 Fachveröffentlichungen mit. Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit legte er auf die Entwicklung der Grundlagen für die Wiederverwertung von Asphalt, die seit 1978 von der TEERBAU maßgeblich vorangetrieben wurde. In diesem Zusammenhang standen auch die Entwicklung von Prüfverfahren zur Ermittlung der Alterungsbeständigkeit von Bitumen mit Hilfe des „Modelltopfes“ und der „Haftgrenzviskosität“ zur Bestimmung des Haftverhaltens zwischen Bitumen und Gestein. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit lag auf der Beschäftigung mit der Verkehrssicherheit auf Straßen. Er hat sich maßgeblich für die Einführung des „SCRIM-Verfahrens“ zur Bestimmung der Griffigkeit von Straßenoberflächen eingesetzt und hat damit die Grundlagen für die Zustandserfassung und -bewertung von Straßen und für die Aufnahme von Anforderungen an die Griffigkeit in die ZTV Asphalt-StB geschaffen. Die Verdienste Dr. Potschkas für die Arbeit der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen als Mitglied oder als Leiter in einer Vielzahl von Arbeitskreisen und Arbeitsausschüssen wurden anlässlich des Deutschen Straßenund Verkehrskongresses am 4. Oktober 2000 in Hamburg durch die Verleihung der Lüer-Nadel gewürdigt. Dr. Potschka zeichnete bei diesen vielfältigen Tätigkeiten ein tiefschürfendes Fachwissen aus, das er bei der Verfolgung seiner Ziele mit großem diplomatischem Geschick einzusetzen wusste. Es gelang ihm, auch kontroverse, teilweise hitzige Auseinandersetzungen mit Charme und Humor zu einem sachlichen Ende zu führen. Deshalb werden alle, die Dr. Potschka gekannt haben, ihm ein ehrendes Gedenken bewahren. Axel Tappert 2|2017

Menschen 21 NACHRUF Ulrich Habermann verstorben Ulrich Habermann hat über 20 Jahre lang die Straßenbaupolitik im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie geprägt und den deutschen Straßenbauern eine starke Stimme gegeben. Mit seinem engagierten und immer zupackenden Wesen hat er sich bleibende Verdienste um die deutsche Bauindustrie erworben. Geboren wurde Habermann am 8. Mai 1941 in Mansfeld in Sachsen-Anhalt. Nach einer Tischlerlehre und Anstellung als Zimmermann absolvierte er das Studium des Bauingenieurs und war anschließend über 13 Jahre lang in verschiedenen Baufirmen als Bauleiter, Planer und Oberbauleiter – davon vier Jahre an der Druschba-Erdgastrasse in der damaligen UdSSR – tätig. Später war er Abteilungsleiter für die Vorhaben der Energiewirtschaft im Ministerium für Bauwesen der DDR. 1990 wurde Habermann zum ersten Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bauindustrie der Ulrich Habermann (Quelle: Hauptverband Bauindustrie) DDR berufen, der am 1. Oktober 1990 mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie verschmolz. Im Hauptverband wirkte Habermann von 1992 bis März 2011 als Geschäftsführer der Bundesfachabteilung (BFA) Straßenbau und Leiter der Abteilung Verkehrswegebau. In dieser Zeit begleitete er vier Vorsitzende dieser BFA. Ab 1994 kam für den Oberingenieur eine zusätzliche Tätigkeit als „Oberbauleiter“ für den Neubau des Hauses der Bauindustrie in Berlin hinzu. Bis zu seinem Ausscheiden im März 2011 war Habermann in diversen Gremien der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen, so u. a. im Koordinierungsausschuss Bautechnik, im Lenkungsausschuss Asphaltstraßen und im Lenkungsausschuss Betonstraßen tätig. Darüber hinaus nahm er wichtige Aufgaben wie etwa die Betreuung von Forschungsvorhaben beispielsweise für die Griffigkeitsprognosen und Funktionsbauverträge wahr und war Mitglied in wichtigen Normungsgremien im DIN und bei der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen. Das Lebensmotto und Erfolgsrezept von Habermann lautete: „Erfolg durch Optimismus. Erfolg durch positive Lebenseinstellung. Erfolg durch Bewegung.“ So wird Oberingenieur Ulrich Habermann uns immer in Erinnerung bleiben. • Software für die Branche von PRAXIS Werksproduktionssteuerung - Das Asphaltmischwerk optimal auslasten Bestellungen erfassen Produktion planen Baustellenfortschritt im Blick WDV2017 PEFF/firmApp Technologie & Bau-ELSE perfekt in Kombination mit VEGAS Taktsystem im Strassenbau PRAXIS EDV-Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG Lange Straße 35 | D 99869 Pferdingsleben Tel.: +49 (0) 36 25 8 - 56 60 | info@praxis-edv.de | www.wdv20xx.org 2|2017

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